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Energie: Plan für strategische Gasreserve soll bis August durchs Kabinett Eine strategische Erdgas-Reserve soll Deutschland vor Engpässen und Angriffen schützen. Die Kosten gehen in die Milliarden und sollen von den Verbrauchern getragen werden.

07.07.2026 - 08:44 Uhr Artikel anhörenGasspeicher in Schleswig-Holstein: Mehr Gas für die Krise. Foto: dpaAus dem Ministerium verlautete, es liege ein innerhalb der Regierung abgestimmter Plan vor, um die Gasversorgung auch in außergewöhnlichen Situationen abzusichern. Ziel sei es, die Resilienz des Energiesystems zu erhöhen.Finanziert werden sollen die Kosten in Milliardenhöhe für die Reserve nicht aus dem Bundeshaushalt, sondern über eine Umlage auf die Gasverbraucher. Nach Reuters-Informationen von einem Insider werden die Kosten für Aufbau und Gaseinkauf auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro geschätzt.Der Plan sieht den Angaben zufolge eine Reserve von rund 24 Terawattstunden (TWh) vor, was etwa zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität entspricht. Um den Gasmarkt nicht zu beeinflussen, soll die Beschaffung über zwei bis drei Jahre gestreckt werden. Die erste Befüllung ist laut Ministerium für den Sommer 2027 geplant.Über den Einsatz der Reserve soll im Krisenfall die Bundesnetzagentur als Bundeslastverteiler entscheiden, etwa bei plötzlichen Importausfällen. Die neue Umlage soll den Angaben zufolge deutlich geringer ausfallen als die Ende 2025 auslaufende Gasspeicherumlage. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt