Im Streit mit den USA über Verteidigungsausgaben gehen Nato-Alliierte aus Europa und Kanada selbstbewusst in das Gipfeltreffen mit Präsident Donald Trump.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte stellte vor dem zweitägigen Treffen in der türkischen Hauptstadt Ankara heraus, dass die Bündnispartner der USA ihre Investitionen bereits deutlich gesteigert haben.
Den Vorwurf Trumps, die Ausgaben großer Verbündeter seien «lächerlich», hält Bundeskanzler Friedrich Merz für unbegründet und hat ihm schon am Freitag in einem Telefonat deutlich gemacht.
Der CDU-Politiker hofft nun trotz der Unstimmigkeiten darauf, dass vom Nato-Gipfel ein Zeichen der Stärke und Geschlossenheit ausgeht.
Er werde sich dafür einsetzen, dass so etwas wie «ein Geist von Ankara» entstehe, hieß es aus seinem Umfeld.












