Stand: 07.07.2026 • 05:29 Uhr
Vor dem NATO-Gipfel in Ankara beschwert sich US-Präsident Trump mal wieder über europäische Verbündete, die angeblich zu wenig für Verteidigung ausgegeben. NATO-Generalsekretär Rutte versucht, zu beschwichtigen.
Ein Zeichen der Einigkeit, der Geschlossenheit und der Stärke soll von diesem NATO-Gipfel ausgehen. Aber wie weit das gelingt, hängt vor allem davon ab, ob sich auch der wichtigste Partner am Tisch in Ankara darauf einlässt: US-Präsident Donald Trump. NATO-Generalsekretär Mark Rutte tut jedenfalls alles dafür.
Gerade erst hat er im Weißen Haus mit bunten Schautafeln dargestellt, wie wirksam sich der Einsatz des Hausherrn in den Budgets der anderen 31 Mitgliedsstaaten schon niedergeschlagen hat. Dennoch hat sich Trump anschließend wieder darüber beschwert, wie wenig die anderen Partner zahlen - "lächerlich" sei das. Bundeskanzler Friedrich Merz sah sich schon genötigt, in einem Telefonat nochmal Zahlen geradezurücken.
Am Vorabend des Gipfels legt Rutte noch einmal nach: Europa sei klar auf dem Weg zum vereinbarten Fünf-Prozent-Ziel, schon jetzt liege man bei vier Prozent. Zugleich fordert Rutte die Europäer auf: "Ich erwarte klare, konkrete Pläne, wie die Nationen diese fünf Prozent erreichen."











