PfadnavigationHomeSportFußballWMArtikeltyp:MeinungUnsportlichkeitAdiós, Paraguay! Endlich fahren diese armseligen Kneipenschläger nach HauseStand: 02:25 UhrLesedauer: 3 MinutenDie französische Nationalmannschaft zieht ins Viertelfinale der WM ein. Paraguay fokussiert sich vor allem auf Unsportlichkeiten anstatt auf Fußball. Folgerichtig bringt ein Elfmeter von Mbappé die Entscheidung. Die Highlights im Video.Paraguays Ausscheiden ist eine Wohltat für jeden Fan und eine gute Nachricht für die Gesundheit aller Spieler. Was sich die Tretertruppe gegen Frankreich leistete, war an Unsportlichkeit nicht mehr zu überbieten. Ein armseliges Schauspiel.Als Deutscher fällt es nicht leicht, sich über die Nationalelf Paraguays auszulassen. Man kann sehr schnell wie ein schlechter Verlierer aussehen. Doch einerseits liegt das blamable Aus der DFB-Auswahl schon fast eine Woche zurück. Und andererseits war die Vorstellung der Südamerikaner in „unserem“ Achtelfinale gegen Frankreich derart unsportlich, dass ich es riskiere.Man muss es so klar sagen: Dass der Weltranglisten-41. nach dem 0:1 gegen Frankreich ausschied, ist eine Wohltat für den Zuschauer – und eine gute Nachricht für die Gesundheit aller im Turnier verbliebenen Spieler. Niemand muss diesen widerlichen Anti-Fußball bei dieser WM noch ein weiteres Mal ertragen. Adiós, Ihr Spielzersetzer, Spielzerstörer, Spielverderber!„Galarza. Dass der hier in der 120. Minute noch auf dem Platz steht, ist auch ein Wunder für sich. Der hat ausgeteilt. Der hat mit dafür gesorgt, dass Paraguay das Spiel gestaltet wie eine Kneipenschlägerei“, hatte Kommentator Wolff Fuss bei MagentaTV schon am Ende der Verlängerung gegen Deutschland geurteilt.Und wer nun schwadroniert, dass die weichgespülten Deutschen sich doch lieber mal eine Scheibe von den hartgesottenen Albirrojas abschneiden sollten, verwechselt Wehrhaftigkeit schlichtweg mit mangelndem Respekt und fehlendem Charakter. Das darf und kann nicht die Lösung sein.Das P in Paraguay steht für PöbeleiGegen Frankreich trieben die Paraguayer ihr schmutziges Spiel auf die Spitze. Von Beginn wurde ausgeteilt, was der Schiedsrichter zuließ. Und da die Hitze von Philadelphia offenbar die Sinne des usbekischen Unparteiischen getrübt hatte, ging so einiges: Tritte gegen das Bein oder auf den Fuß, Schläge mit dem Ellenbogen in den Magen, die Genitalien oder auf den Oberkörper waren an diesem Tag erlaubt. Selbst ein klar erkennbarer Faustschlag Galarzas gegen Kylian Mbappé blieb ohne Konsequenz. Es war eine Schande.Lesen Sie auchParaguay zettelte Rudelbildungen an und ergötzte sich an den dauerhaften Provokationen und Pöbeleien, und wenn Ilgiz Tantashev dann iregendwann doch mal pfiff, wurde flugs die Täter-/Opferrolle umgekehrt: Schiri, Schwalbe! Is klar...Lesen Sie auchDer völlig überforderte Tantashev ließ es sogar durchgehen, dass sich ein Spieler Paraguays unter dem lächerlichen Vorwand nicht ausweichen zu können, aus heiterem Himmel auf den französischen Torwart Mike Maignan legte, um eine schnelle Spieleröffnung zu verhindern. Es war unglaublich.Velázquez zerstört den ElfmeterpunktSo verwunderte es dann aber auch nicht mehr, dass Gustavo Velázquez vor dem entscheidenden Strafstoß den Elfmeterpunkt in einer Art und Weise wie zuvor die französischen Schienbeine bearbeitete und das schon längst gefällte Urteil noch einmal zementierte: unsportlich, respektlos, armselig!Verstehen wir uns nicht falsch. Mannschaften wie Kolumbien oder Argentinien sind ebenfalls keine Kinder von Traurigkeit. Aber die spielen zwischen ihren Scharmützeln immerhin Fußball. Und das auch noch äußerst sehenswert und temporeich. Ich kann mich jedoch an keinen einzigen Torschuss Paraguays im Strafraum erinnern. Aber das war ja offenbar gar nicht gewollt.Auch wenn das Erreichen des Achtelfinals im Ergebnis als Erfolg stehen mag, erwarb sich diese Antifußball-Truppe in den vergangenen Wochen vor allem einen zweifelhaften Titel: Paraguay ist der legitime Nachfolger der Mannschaften Uruguays, die jahrzehntelang als die größten Treter im Weltfußball verschrien waren. Meinen Glückwunsch.Wenn Lutz Wöckener nicht gerade irgendeinen Sport im Selbstversuch ausprobiert, schreibt er über Darts und Sportpolitik, manchmal aber auch Abseitiges wie Fußball.
WM 2026: Adiós, Paraguay! Endlich fahren diese armseligen Kneipenschläger nach Hause - WELT
Paraguays Ausscheiden ist eine Wohltat für jeden Fan und eine gute Nachricht für die Gesundheit aller Spieler. Was sich die Tretertruppe gegen Frankreich leistete, war an Unsportlichkeit nicht mehr zu überbieten. Ein armseliges Schauspiel.















