Stahlindustrie: EU zieht Mauern für China-Importe hoch

Die EU will die Einfuhr von Billigstahl aus China abwürgen. Mit möglicherweise üblen Folgen für die Stahlindustrie der Ukraine.

Stahlproduktion in den Elbe-Stahlwerken Feralpi in Riesa

Jan Woitas/dpa

Die EU weitet ihre Strafzölle gegen billigen Stahl aus China, Taiwan und andere Staaten aus. Zugleich sollen wichtige Handelspartner wie die Türkei, Südkorea oder die Ukraine geschont werden. Wer ein Freihandelsabkommen mit der EU unterzeichnet hat, werde bevorzugt behandelt, kündigte Handelskommissar Maroš Šefčovič in Brüssel an.