PfadnavigationHomePolitikAuslandKraftstoffmangelRussland spricht mit anderen Ländern über TreibstofflieferungenVeröffentlicht am 30.06.2026An einer Lukoil-Tankstelle in Moskau stehen Autos Schlange. Die zuletzt verstärkten ukrainischen Angriffe gegen die Erdölindustrie in Russland haben zu Versorgungsproblemen geführtQuelle: Alexander Zemlianichenko/AP/dpaDie ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zeigen Wirkung. Nach Angaben von Putins Pressesprecher Peskow führt Moskau Gespräche mit anderen Staaten über Treibstoff-Importe. Ziel sei es, den Markt zu stabilisieren und Panikkäufe zu verhindern.Die Rohstoffmacht Russland führt nach Kremlangaben Gespräche mit anderen Ländern über mögliche Kraftstoffimporte. Kremlsprecher Dmitri Peskow stellte dies der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge in Aussicht, wenn Vereinbarungen zu annehmbaren Preisen erreicht würden. Das wäre ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Markt zu stabilisieren, und ziele darauf, Panikkäufe abzuwehren. Konkrete Länder nannte er nicht. Aber es bestünden Kontakte, sagte Peskow.Auch Vize-Regierungschef Alexander Nowak hatte Importe als mögliche Maßnahme genannt, um Stabilität auf dem heimischen Treibstoffmarkt zu sichern.Lesen Sie auchDie Ukraine hat in den vergangenen Monaten als Teil ihres Abwehrkampfes gegen die russische Invasion ihre Angriffe auf russisches Hinterland stark ausgeweitet. Immer wieder brennen etwa Raffinerien. Kiew will damit den Treibstoffnachschub für die russische Armee stören und Moskaus Einnahmen aus dem Energiegeschäft, die wichtig zur Kriegsfinanzierung sind, schmälern.Lesen Sie auchIn zahlreichen Regionen der Rohstoffmacht Russland und in den besetzten Gebieten ist inzwischen Benzin knapp geworden. Auch Kremlchef Wladimir Putin hatte zuletzt Probleme infolge ukrainischer Drohnenangriffe insbesondere auf die Energieinfrastruktur eingeräumt. Man beobachte einen gewissen Mangel, aber keinen kritischen, sagte er.dpa/doli
Kraftstoffmangel: Russland spricht mit anderen Ländern über Treibstofflieferungen - WELT
Die ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zeigen Wirkung. Nach Angaben von Putins Pressesprecher Peskow führt Moskau Gespräche mit anderen Staaten über Treibstoff-Importe. Ziel sei es, den Markt zu stabilisieren und Panikkäufe zu verhindern.













