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Die Probleme, die der Krieg gegen die Ukraine nun auch Russland bereitet, hat Dmitrij Denisow vor Kurzem persönlich zu spüren bekommen. An jeder Tankstelle, die er am Montag angesteuert habe, hätten die Autofahrer Schlange gestanden. »Die Menschen machen Kanister voll, als würden sie für den Rest ihres Lebens Benzinvorräte anlegen«, klagt Denisow. Er selbst habe wegen des Andrangs erst tief in der Nacht, um 3:20 Uhr, seinen Wagen volltanken können – nachdem die Tankstellen endlich wieder frei gewesen seien.

Denisow ist kein gewöhnlicher Autofahrer, sondern Chef der Stadtverwaltung von Kaluga, einer 350.000-Einwohner-Stadt rund 200 Kilometer südwestlich von Moskau. Bekannt ist die Stadt vor allem als ehemaliger Standort von Volkswagen in Russland. Seit Tagen aber geht auch das Video von Denisows kleinem Wutausbruch im ganzen Land viral. Denn viele Russinnen und Russen stehen derzeit vor ganz ähnlichen Problemen.