PfadnavigationHomeSportFußballWMRoque Santa Cruz„Ich hoffe auf hohe Temperaturen. Man muss Deutschland dazu zwingen, viel zu arbeiten“Stand: 28.06.2026Lesedauer: 2 MinutenNach der Niederlage gegen Ecuador wartet Paraguay als nächster Gegner auf die deutsche Fußballnationalmannschaft. DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig gibt einen Ausblick auf das nächste Spiel.Roque Santa Cruz, der mit den Bayern die Champions League gewann, ist Rekordtorschütze Paraguays. Vor dem Spiel gegen Deutschland hat er eine Idee, wie das Team die Nagelsmann-Elf aus der WM werfen kann.Der frühere Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz rät seinem Heimatland im Sechzehntelfinale der WM gegen Deutschland zu einer robusten Spielweise. „Man muss das Spiel körperlich intensiv gestalten und Deutschland dazu zwingen, viel zu arbeiten. Und ich hoffe auf hohe Temperaturen. Das käme uns entgegen“, sagte der 44-Jährige in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ vor der Partie am Montag (22.30 Uhr/ZDF, MagentaTV und im Liveticker bei WELT).„Paraguay muss versuchen, Deutschland in ein intensives Hin und Her zu verwickeln. Je körperlicher das Spiel wird, desto besser für uns“, ergänzte Santa Cruz, der 2001 mit den Münchnern die Champions League gewann und derzeit bei Erstligist Club Nacional aus Paraguays Hauptstadt Asunción unter Vertrag steht.Auch mit 44 Jahren geht Santa Cruz noch auf Torejagd. Aus der Nationalmannschaft trat der Rekordtorschütze seines Landes, der in 112 Partien 32 Mal traf, 2016 zurück.Santa Cruz: DFB-Elf verwundbar bei UmschaltsituationenVerwundbar sei das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann „am ehesten in Umschaltsituationen“, führte der fünfmalige deutsche Meister aus. „Sie haben sehr viel Ballbesitz, kombinieren über die Flügel und durch das Zentrum und drücken den Gegner oft tief in dessen Hälfte. Probleme bekamen sie meist nach schnellen Gegenangriffen, die mit viel Tempo und Präzision ausgespielt wurden.“Santa Cruz sieht Paraguay, das in Gruppe D als Dritter hinter den USA und Australien weiterkam, dennoch als Außenseiter. Allerdings habe die DFB-Auswahl mehr Druck. „Vor allem, wenn das Spiel lange ausgeglichen bleibt, so wie 2002. Dann richtet sich die gesamte Erwartungshaltung auf Deutschland, während Paraguay deutlich weniger zu verlieren hat.“ Im WM-Achtelfinale 2002 verlor Paraguay gegen die Elf des damaligen Teamchefs Rudi Völler erst spät mit 0:1.dpa/step