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Auf Kongressen und Tagungen der AfD referierten Redner im Bundestag schon über die Coronapandemie, über Landwirtschaft, Gesundheitspolitik oder die Windkraft. Fachleute und Politiker aus dem In- und Ausland zu Symposien in den Bundestag einzuladen, ist einerseits Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Partei und ihrer Bundestagsfraktion. Es hat zum anderen zum Ziel, der politischen Weltsicht der Partei einen wissenschaftlichen Rückhalt zu verleihen.

Mit einem Kongress zu Meinungsfreiheit und Demokratie brachte die Fraktion nun eines ihrer Kernthemen auf die Podien des Berliner Paul-Löbe-Hauses. Dass der Staat die Freiheit der Rede kontinuierlich einschränke und dadurch die Demokratie aushöhle, zählt zu den populärsten Schlagern der AfD. Als Kronzeugen dafür bot sie der Partei geneigte Medienforscher, Juristen und Journalisten auf, Politikwissenschaftler und Politiker, befreundete Publizisten wie den Schweizer Weltwoche-Chef und Ex-Bundesparlamentarier Roger Köppel, Ex-Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Vor knapp 300 Gästen, die sich frei dafür anmelden konnten, kamen der tschechische Ex-Premier und -Präsident Václav Klaus zu Wort oder der Chef der tschechischen AfD-Partnerpartei SPD, Tomio Okamura.