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Kongress: Wie sich die AfD als Demokratie-Partei inszeniert Die AfD veranstaltet erstmals einen Demokratiekongress im Bundestag. Sie wirbt dabei für ihre Sicht auf Meinungsfreiheit und Demokratie – mit prominenten Gästen aus dem In- und Ausland.
Dietmar Neuerer 26.06.2026 - 20:48 Uhr Artikel anhörenAlice Weidel: „Demokratien sterben selten durch einen einzigen Schlag.“ Foto: Kay Nietfeld/dpaBerlin. Wer an diesem Freitag das Foyer des Paul-Löbe-Hauses unweit des Berliner Reichstags betritt, könnte meinen, er sei bei einer Parteiveranstaltung gelandet. An der Anmeldung erhalten die Besucher ein Programmheft mit AfD-Logo, einen DIN‑A4‑Notizblock und Kugelschreiber. Wer möchte, holt sich Kopfhörer für die Simultanübersetzung.Neben der Bühne bauen Fernsehteams ihre Kameras auf. Auf Tischen stehen Kaffee, Säfte, Sandwiches, Blätterteiggebäck, Obstspieße und Gemüse bereit. Die AfD-Bundestagsfraktion hat für ihren ersten Demokratiekongress sichtbar Aufwand betrieben. Bis Samstagnachmittag will die Fraktion über „Meinungsfreiheit, Medien, Menschenrechte“, so der Titel des Kongresses, diskutieren.„Manchmal gibt es Veranstaltungen, deren bloße Notwendigkeit Anlass zur Sorge gibt“, sagt Fraktionschefin Alice Weidel gleich zu Beginn. „Unser erster Demokratiekongress ist eine solche Veranstaltung.“ Niemand habe geglaubt oder gehofft, „dass wir eines Tages einen Kongress veranstalten müssen, um über den Zustand der Demokratie selbst zu sprechen“. Der Zeitpunkt hätte für die AfD nicht besser passen können. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt












