PfadnavigationHomePanorama„Citizen Vigilante“„Versuch, die Realität zu verleugnen“ – Regisseur Boll kritisiert fehlende Freigabe für neuen FilmStand: 17:22 UhrLesedauer: 2 MinutenDer Film „Citizen Vigilante“ von Kult-Regisseur Uwe Boll sorgt für Aufregung und handelt von einem Mann, der genug von der Migrantenkriminalität in seinem Land hat und Selbstjustiz übt. Obwohl der Film keine Freigabe bekommen hat, wird er nun zu einem weltweiten Phänomen, sagt WELT-Autor Dennis Sand.Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft hat bislang darauf verzichtet, dem Film „Citizen Vigilante“ eine Alterskennzeichnung zuzuweisen. Dessen Regisseur Uwe Boll sieht darin „Zensur“ und einen Versuch, den Film „aus dem Verkehr zu ziehen“.Der Regisseur Uwe Boll hat die fehlende Freigabe für seinen neuen Film „Citizen Vigilante“ in Deutschland kritisiert. Während der Film in den USA und anderen Ländern keine Freigabeprobleme hat, bekam er bis jetzt von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) keine Alterskennzeichnung und darf somit bislang nicht gezeigt werden. Der Film wurde stattdessen jetzt in einem Post von Elon Musk auf seiner Social-Media-Plattform X gezeigt. Zuvor hatte sich Boll in einem Video auch via X an Musk gewandt.„Auch der Versuch der FSK, meinen Film aus dem Verkehr zu ziehen, ist ein Versuch, die Bevölkerung zu infiltrieren und die Realität zu verleugnen. Durch diese Art der Zensur wird das Gegenteil erreicht, denn diese Zensur radikalisiert weitaus mehr, als die normale und berechtigte FSK ab 18 es würde“, sagte Boll der „Berliner Zeitung“. Wie könne es sein, dass acht Personen bestimmen können, was über 50 Millionen Erwachsene in Deutschland sehen dürfen?Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der nach einem grausamen Verbrechen an seiner Familie zur Selbstjustiz greift, vor allem an Migranten. Unter anderem geht es auch um eine Gruppenvergewaltigung.Lesen Sie auchDie FSK wollte sich auf Anfrage nicht zur fehlenden Altersfreigabe äußern: „Wir bitten um Verständnis, dass wir zu laufenden Prüfverfahren oder Inhalten von Filmen, die in Deutschland noch nicht veröffentlicht sind, keine Auskünfte geben können.“Die fehlende Altersfreigabe von „Citizen Vigilante“ ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einem Verbot, wie WELT-Autor Dennis Sand darlegte. Er dürfe sowohl in spezialisierten Läden als auch Online-Shops an Volljährige verkauft werden. Die meisten Kinos, Handelsketten und großen Plattformen verzichteten jedoch auf Filme ohne FSK-Kennzeichen, weil sie nur unter strengen Jugendschutzauflagen angeboten werden dürfen.doli mit dpa
„Citizen Vigilante“: „Versuch, die Realität zu verleugnen“ – Regisseur Boll kritisiert fehlende Freigabe für neuen Film - WELT
Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft hat bislang darauf verzichtet, dem Film „Citizen Vigilante“ eine Alterskennzeichnung zuzuweisen. Dessen Regisseur Uwe Boll sieht darin „Zensur“ und einen Versuch, den Film „aus dem Verkehr zu ziehen“.












