„Citizen Vigilante“ ist nach „Hanau“ (FSK 16) und „Run“ der letzte Teil von Uwe Bolls Trilogie „Deutschland im Winter“. Armie Hammer spielt darin Sanders, der sich auf einen Selbstjustiz-Kreuzzug begibt, auch gegen migrantische Täter, die eine junge Frau vergewaltigt haben. Boll möchte laut eigenem Bekunden Gefahren und politische Konsequenzen unserer Zeit offenlegen - und durch den radikalen Erzählstil klarmachen, dass Gewalt keine Lösung ist. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verhindert nun allerdings, dass „Citizen Vigilante“ (anders als in vielen andern Ländern der Welt) in Deutschland vertrieben werden kann. Mit einem Offenen Brief, den Boll an die Filmakademie, den Regieverband, PEN Deutschland, den Drehbuchverband, Prog Producers, die Produktionsallianz, die Schauspelgewerkschaft und den Deutschen Presse-Verband geschickt hat, wirft er der FSK politische Zensur vor. Hier dokumentieren wir Uwe Bolls Mail als Gastbeitrag im Wortlaut.Einen Film zu entwickeln, zu finanzieren und zu produzieren dauert oft jahrelang und ist ein immenser finanzieller, nervlicher und zeitlicher Aufwand. In jedem meiner Filme steckt nicht nur Geld, sondern auch Herzblut und die Energie von hunderten von Mitarbeitern.
„Dies ist eine politisch motivierte Entscheidung der FSK“: Warum Uwe Boll seinen neuen Film zensiert sieht
Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ erhält in Deutschland keine FSK-Freigabe. Somit ist eine kommerzielle Auswertung des Films mit Armie Hammer unmöglich. Hier lesen Sie die Reaktion des Regisseurs.
Uwe Boll kritisiert FSK-Zensur: sein Film „Citizen Vigilante" erhielt Label KK und wird in Deutschland nicht verbreitet, international aber ab 16 Jahren freigegeben. Das Urteil zeigt Spannungen bei Content-Governance in EU-Märkten – ein Precedent für Publisher bei der Balance zwischen Regulierung und Meinungsfreiheit.













