Um das Suchtpotenzial von sozialen Medien einzudämmen und gefährliche Inhalte aus dem Netz aus Kinderzimmern fernzuhalten, hat die von Bildungs- und Familienministerin Katharina Prien eingesetzte Kommission aus 18 Wissenschaftlern 56 Vorschläge vorgelegt – sogenannte Handlungsempfehlungen. Die Ministerin selbst plädiert nun für ein Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige. Nina Kolleck, Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Uni Potsdam, ist in der Problemanalyse ganz bei Prien und der Kommission. Warum Social Media schädlich sein kann für einzelne Jugendliche und unsere Demokratie insgesamt, hat sie in ihrem Anfang des Jahres erschienenen Buch „Der Kampf in den Köpfen“ dargelegt. Von Verboten aber hält sie nichts.
Karin Priens Vorschläge für ein Social-Media-Verbot für Kinder: "Vor allem Symbolpolitik"
Es geht nicht darum, Social Media insgesamt moralisch zu verdammen.













