Eigentlich ging es ja um nichts mehr. Deutschland stand bereits vor dem Spiel gegen Ecuador als Gruppensieger fest. Der Ausgang der Partie war im Grunde belanglos, und doch tut die 1:2-Niederlage dem DFB-Team weh. Die Stimmung auch unter den Fans, die Euphorie, mit der sie auf die Weltmeisterschaft blicken, hat einen fetten Dämpfer verpasst bekommen, und das liegt nicht nur an der sportlichen Leistung.
Fehler-Frust beim DFB
Nicht falsch verstehen: Es war wahnsinnig frustrierend, die Partie der Deutschen am vergangenen Donnerstagabend zu beobachten. Hier ein Fehlpass, da ein versprungener Ball, dort noch ein verlorener Zweikampf, der niemals hätte verloren werden dürfen. Die DFB-Elf, die das Spiel in den ersten Minuten noch dominiert hatte und schon in der zweiten Minute durch Leroy Sané in Führung gegangen war, gab das Spiel auf fahrlässige Art und Weise aus der Hand.Selbst Manuel Neuer machte einen unglücklichen Eindruck. Während Gonzalo Plata beim 2:1 für Ecuador zum Ball ging und ihn einfach ins Tor zimmerte, ging der deutsche Torwart nicht auf den Ball zu, sondern schien darauf zu warten, dass er in seinen Armen landet. Neuer selbst wies jegliche Schuld von sich. „Jeder Torwart, der schon mal gespielt hat, weiß, dass ich mich so zu dem Ball hinstellen und versuchen muss, den auch so zu fangen.“










