Der große Mann mit dem federnden Schritt wollte nur noch hinaus ins Freie. Raus aus dem großen Zelt, das die Fifa wie eine riesige Gemeinheit zwischen die Spielerkabine und den rettenden Mannschaftsbus gepflanzt hatte. Schnell vorbei an den Reportern mit ihren Kameras und Mikrofonen, für die die Fifa das Zelt überhaupt gebaut hatte. Und dann musste er sich auf dem Weg zum Parkplatz noch durch diese lärmende Masse glücklicher Menschen kämpfen, die sich in die gelben Trikots ihres Heimatlandes Ecuador gekleidet hatten. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hatte an diesem Abend als Kollektiv verloren. Aber im Grunde hatte niemand so sehr verloren wie Nick Woltemade, der große Mann mit dem federnden Schritt.