PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsIn Eile vereintAudi RS e-tron GT trifft Auto Union LuccaStand: 11:32 UhrLesedauer: 6 MinutenWas heute im RS E-tron gipfelt, hat in den 1930ern bereits mit dem Lucca begonnenQuelle: SP-X/Benjamin BessingerDie Sehnsucht nach Geschwindigkeit ist offenbar unvergänglich - und währt bei Audi schon seit über 90 Jahren. Denn was heute im RS E-tron gipfelt, hat in den 1930ern bereits mit dem Lucca begonnen. Und bald geht die Geschichte weiter. SP-X/Lucca. Es passiert ohne Vorwarnung. Ein kurzer Druck aufs Fahrpedal, ein kaum wahrnehmbares Zucken im Rücken – und man geht auf Kollisionskurs mit dem Horizont. Der Audi RS e-tron GT performance beschleunigt so vehement, dass es einem den Atem raubt. 925 PS und über 1.000 Newtonmeter machen ihn zum stärksten Serienmodell im Zeichen der Ringe. Kein Dröhnen, kein Fauchen, kein Drama. Der elektrische Gran Turismo erledigt seine Arbeit mit einer beinahe irritierenden Gelassenheit und schüttelt die 2,5 Sekunden für den Standardsprint ganz nonchalant aus dem Ärmel.

Wenige Meter weiter steht ein Auto, das von einer völlig anderen Vorstellung von Geschwindigkeit erzählt. Lang, flach und silbern schimmert der Auto Union Typ A Stromlinienwagen in der Sonne der Toskana. Jener Rekordwagen, der als „Lucca" in die Geschichte eingegangen ist, weil Hans Stuck ziemlich genau hier zwischen Florenz und Pisa auf einem halbwegs neuen Stück Asphalt am 15. Februar 1935 die fliegende Meile mit 320,267 km/h absolviert und dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 326,975 km/h erreicht hat.