RSL Media ist eine Non-Profit-Organisation, die sich für mehr Rechte und Transparenz im KI-Zeitalter einsetzt. „KI-Technologien breiten sich rasant aus, im Wesentlichen unkontrolliert und unreguliert“, wird die Schauspielerin und Mitgründerin Cate Blanchett auf der Website zitiert. „Damit der Mensch diesen Technologien weiterhin einen Schritt voraus bleibt, muss die Einwilligung an erster Stelle stehen.“ Jetzt hat die Organisation das „Human Consent Registry” veröffentlicht – ein öffentliches, maschinenlesbares Verzeichnis, das festlegt, wie KI das Bild, die Stimme und andere Merkmale einer Person nutzen darf.Anzeige
Human Consent Standard: Besserer Schutz der Identität
Das „Human Consent Registry” ergänzt den schon im Mai eingeführten „Human Consent Standard”, der es Menschen ermöglicht, Bedingungen für die KI-Nutzung ihrer Erscheinung festzulegen. „Identität ist geistiges Eigentum: Jede Person – oder bevollmächtigte:r Vertreter:in – entscheidet, was erlaubt ist und was nicht“, heißt es auf der Website.
Nutzer:innen können zwischen drei Optionen wählen: Sie können die KI-Nutzung ihres Namens, Abbilds, ihrer Stimme und anderer Merkmale entweder ausdrücklich erlauben, verbieten oder nur unter selbst festgelegten Bedingungen – etwa gegen Bezahlung – gestatten. Wie The Verge berichtet, soll es bald auch möglich sein, Regeln für die KI-Nutzung kreativer Werke, Figuren und Marken festzulegen.Anzeige










