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Anders als eine aufwendige Solaranlage auf dem Dach lassen sich diese kompakten Balkonkraftwerke mit vergleichsweise geringem Aufwand selbst installieren. Sie ermöglichen es, einen Teil des eigenen Strombedarfs selbst zu decken und im besten Fall dank Speicher auch Strom für die Abendstunden bereitzustellen. Für viele Haushalte sind sie damit ein einfacher Einstieg in die private Solarstromerzeugung, zumal die kleinen Anlagen lediglich angemeldet werden müssen.Anzeige
Voraussetzung ist, dass die Anlage die gesetzlichen Vorgaben erfüllt und Leistungsgrenzen einhält sowie über einen geeigneten Wechselrichter verfügt. Seit den Erleichterungen durch den Gesetzgeber reicht in der Regel eine Anmeldung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, eine gesonderte Anmeldung beim Netzbetreiber ist nicht mehr erforderlich.
Diese gesetzlichen Grenzen müssen beachtet werden
Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören vor allem die Leistungsgrenzen der Anlage: Als steckerfertiges Balkonkraftwerk gelten Anlagen mit einer Modulleistung von maximal 2.000 Watt (Wp) und einer Wechselrichterleistung von höchstens 800 Watt. Innerhalb dieser Grenzen kann die Anlage in der Regel selbst montiert und betrieben werden. Außerdem muss das Balkonkraftwerk mit zugelassenen und normgerechten Komponenten ausgestattet sein, insbesondere mit einem zertifizierten Wechselrichter.Anzeige








