KI-Erkennungssoftware: Die Grenzen der Detektoren
Für die Erkennung KI-generierter Texte werden zunehmend Programme wie „Pangram“ eingesetzt. Doch wie verlässlich sind diese Detektoren überhaupt?
Ob wir der KI vertrauen können, die ihre Brüder und Schwestern von der anderen KI erkennt, ist die Frage
Politiker*innen tun es, mindestens Minister und Ministerpräsidenten. Verleger, Herausgeber und Journalist*innen haben es getan. Wie die Schüler*innen und Studierenden mogelt auch das Lehrpersonal, vermutlich sündigt gar der Papst. Für sie alle schreibt künstliche Intelligenz Reden, Artikel, Hausarbeiten – ohne dass sie es offenlegen. In Deutschland standen vergangene Woche Digitalminister Karsten Wildberger, Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und der Tagesspiegel-Redakteur Stephan-Andreas Casdorff für ihren undeklarierten KI-Einsatz in der Kritik.
Auch in der Gesamtschau erhärtet sich die These, dass KI-generierter Text bald überall sein wird: Ein Großteil neuerer Publikationen im Internet wird inzwischen von KI geschrieben, zeigt etwa eine Analyse des KI-Dienstleisters Graphite: Über die Hälfte aller neuen englischsprachigen Artikel sei „wahrscheinlich KI“. Vermutlich verzerren automatische Übersetzungen das Bild, und der Prozentsatz habe ein Plateau erreicht. Trotzdem flutet KI-Schlamm augenscheinlich das Netz.














