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Mehrere Politiker:innen sehen sich derzeit mit einem Vorwurf konfrontiert: Stammen ihre Reden wirklich aus menschlicher Hand – oder ist KI im Spiel? Zur vermeintlichen Aufklärung zogen große Tageszeitungen das Tool Pangram heran. Doch wie genau funktioniert das?
Der Digitalminister Karsten Wildberger ist einer der Politiker, dem vorgeworfen wird, ganze Reden per KI geschrieben zu haben. (Foto: picture alliance/dpa | Carsten Koall)
Nicht nur zwei Gastartikel soll Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt von einer KI verfasst haben lassen, sondern auch eine Rede zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Aktivist und Autor Jonathan Peaceman hat auf Mastodon darauf aufmerksam gemacht. Daraufhin berichtete Frag den Staat über weitere Fälle mutmaßlicher KI-Nutzung.Anzeige
Kurz danach veröffentlichte Die Zeit einen Artikel, in dem sie dem Digitalminister Karsten Wildberger ebenfalls KI-Nutzung bei Reden und Gastartikeln vorwirft. Der Focus kommt bei einer Recherche im Bundestag gar auf das Ergebnis: Rund neun Prozent der Reden im Plenarsaal im Jahr 2026 seien vollständig von Künstlicher Intelligenz geschrieben worden. Besonders auffällig seien SPD und AfD.








