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Warum im Land nun der Glaube wächst, es bei dieser WM so richtig weit zu schaffen, hat unser Autor Jürgen Schmieder hier erklärt.Es deutet sich an, dass der FC Bayern gerade dabei ist, ein sehr gutes Geschäft zu machen. Marokkos Stürmer Ismael Saibari soll kurz vor einem Wechsel nach München stehen, gegen Schottland erzielte er schon in der zweiten Minute sein zweites WM-Tor. Es war der Treffer des Tages beim 1:0-Sieg der Nordafrikaner. Die schottischen Fans, die seit Tagen für fantastische Bilder aus Boston sorgen, müssen nun auf das abschließende Gruppenspiel gegen Brasilien hoffen.Brasilien hatte wiederum keine Probleme, gegen den Außenseiter Haiti mit 3:0 zu gewinnen. Der Ex-Herthaner Matheus Cunha erzielte einen Doppelpack, Vinícius Junior machte schon vor der Pause alles klar. Haiti ist damit als erster WM-Teilnehmer ausgeschieden, das Team kann den dritten Platz in der Gruppe nicht mehr erreichen.Und nun aber zur Ente: Seit Tagen begeistert Merlín, ein Peking-Enterich, die Fans in Mexiko, aber eigentlich in der ganzen Welt. Ein Video, das ihn zeigte, wie er nach dem Eröffnungsspiel in Richtung einer mexikanischen Feier am Paseo de la Reforma watschelte, ging einmal durch das Internet und wieder zurück. „Er ist ein kleines Symbol dessen, wie wir sind“, sagte die mexikanische Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum. Unser Kollege Javier Cáceres hat die Besitzerin von Merlín, Karla Yvette Gómez López, gefunden, angerufen – und sie alles zum Enterich gefragt, was man wissen muss, inklusive Lieblingsessen. Und wie er mit dem Ruhm umgeht.Algerien legt wegen Messi-Foul Protest einDer algerische Fußball-Verband hat nach der 0:3-Niederlage gegen Argentinien bei der WM Protest gegen die Spielleitung von Schiedsrichter Szymon Marciniak eingelegt. Nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten, bestätigte ein Verbandssprecher der Deutschen Presse-Agentur, dass ein entsprechendes Schreiben an den Weltverband Fifa geschickt wurde.Nach Darstellung des algerischen Verbandes blieb ein hartes Einsteigen des späteren Dreifach-Torschützen Lionel Messi beim Stand von 1:0 ungeahndet (Foto unten). Zudem kritisieren die Nordafrikaner, dass ein Ellenbogeneinsatz von Alexis Mac Allister sowie eine weitere Aktion nicht sanktioniert wurden. Eine Reaktion der Fifa lag zunächst nicht vor.Proteste gegen Schiedsrichterentscheidungen haben im Fußball in der Regel nur geringe Erfolgsaussichten, da Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen grundsätzlich nicht nachträglich geändert werden. Algerien trifft am Dienstag auf Jordanien. Zwayer kommt über den Krampf ins SpielTrinkpausen, vergleichsweise moderate Temperaturen und dennoch: ein Krampf! Im Lumen Field Stadion von Seattle lief bereits die Nachspielzeit, als sich Schiedsrichter Felix Zwayer kurz hinlegen musste. Ein Krampf erwischte den einzigen deutschen WM-Schiedsrichter wenige Minuten vor Abpfiff der Partie zwischen den USA und Australien, es wurde eine der kuriosesten Szenen des Turniers. Erst eilte Australiens Spieler Aiden O'Neill zu Hilfe, dann Assistent Christian Dietz, beide dehnten Zwayer. Dann kam die vierte Offizielle, Katia Garcia aus Mexiko angerannt. Garcia brachte ein kleines Salzgetränk, das den Krampf lösen sollte. Kurz darauf stand Zwayer tatsächlich wieder und konnte weitermachen. Ob der tosende Applaus bei Wiederanpfiff ihm galt oder dem siegreichen Heimteam aus den USA, bleibt allerdings vorerst offen.Yamal ist weiter nicht bereit für Spaniens StartelfLamine Yamal steht Spanien für das wegweisende zweite WM-Spiel nur eingeschränkt zur Verfügung. „Ich bin bereit für alles, was der Trainer von mir verlangt. Aber ich bin noch nicht bereit für ein ganzes Spiel“, sagte der 18-Jährige dem TV-Sender RTVE vor dem Spiel gegen Saudi-Arabien am Sonntag (18 Uhr/MagentaTV). Es sei unnötig, ein Risiko einzugehen. Er sei in einem Anpassungsprozess.Beim blamablen 0:0 zum Auftakt in Atlanta gegen Kap Verde war Yamal in der 71. Minute eingewechselt worden. Für kurze Zeit gelang es dem dribbelstarken Offensivspieler des FC Barcelona, das behäbige Spiel des Europameisters zu beleben. Brasiliens Präsident nennt Neymar "Homeoffice-Spieler"Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat den verletzten Fußballstar Neymar scherzhaft als „Homeoffice-Spieler“ bezeichnet. „Ich habe gestern gelesen, Neymar sei der erste ins Homeoffice berufene Spieler der Welt“, sagte Lula bei einer Veranstaltung in Belo Horizonte im Bundesstaat Minas Gerais und sorgte damit für Gelächter im Publikum.Der Präsident fragte einen Jungen, wer in der brasilianischen Nationalmannschaft derzeit „gut am Ball“ sei, woraufhin der Junge mit „Neymar“ antwortete. Lula entgegnete darauf, der Angreifer spiele derzeit gar nicht und griff anschließend den im Internet kursierenden Scherz auf. „Ich glaube, eines Tages müssen wir eine Nationalmannschaft mit Künstlicher Intelligenz aufstellen: Elf Pelés“, legte Lula nach.Hoeneß befürchtet durch die WM ein "Fiasko für den Fußball"Uli Hoeneß schimpft über die derzeit laufende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko und lehnt eine Reise zum Turnier ab. „Ich glaube, dass diese Weltmeisterschaft ein Fiasko für den Fußball wird“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.Vor allem die Ticketpreise stören Hoeneß. „Zweitausend Dollar für ein Finalticket mittlerer Güte, wo soll das enden? Ich bin immer für Kommerz im Fußball gewesen, aber nicht in dieser extremen Form. Ich möchte das durch den Kauf von Eintrittskarten nicht auch noch unterstützen“, so der 74-Jährige weiter.Nach eigenen Angaben hätte Hoeneß während des Turniers kostenlos im Haus eines Bekannten in Florida wohnen können. „Aber ich hatte überhaupt keine Lust, zu dieser WM zu reisen. Und selbst wenn ich Lust gehabt hätte, sie wäre mir vergangen, als man mir die bevorzugte Lage des Hauses nannte“, sagte er. Die angebotene Unterkunft lag laut Hoeneß nur fünf Minuten vom Anwesen des US-Präsidenten Donald Trump in Mar-a-Lago entfernt. Kane erfreut sich an Oasis-Moment im StadionFür Harry Kane war der „Wonderwall“-Gesang mit den englischen Fans nach dem Auftaktsieg einer der emotionalsten Momente seiner Karriere. „Das war einer meiner Lieblingsmomente überhaupt im England-Trikot und besonders bei einem großen Turnier“, sagte der Kapitän der Three Lions, der beim 4:2 gegen Kroatien sein 115. Länderspiel bestritten hatte. Kane hatte dabei zwei Treffer erzielt. Nach dem Schlusspfiff feierte das Team mit den Anhängern, während der Oasis-Hit von 1995 durch das AT&T Stadium hallte. „Ich weiß, es ist nur das erste Spiel, und wir drehen nicht durch. Aber diese emotionale Verbindung mit den Fans – wir wissen, wie viel es ihnen bedeutet. Und ich denke, sie sehen, wie viel es uns bedeutet“, sagte der Bayern-Stürmer. Besonders der gemeinsame Gesang habe ihn beeindruckt. „In diesem Moment, als wir 'Wonderwall' im Stadion gesungen haben, kannte jeder den Text. Das war ein wirklich besonderer Moment, fand ich“, sagte Kane. Nächster Gegner für die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel in der Gruppe L ist am kommenden Dienstag (22 Uhr/ARD und MagentaTV) in Boston Ghana. Mehr über Kane und die Engländer nach dem 4:2 gegen Kroatien gibt es hier von SZ-Autor Sven Haist zu lesen. Undav spricht über seinen Lauf im DFB-TeamNationalstürmer Deniz Undav hat erklärt, warum es bei ihm so gut läuft. „Du darfst als Offensivspieler oder als Stürmer nie in diese Phase kommen, dass du dir Gedanken machst: Warum habe ich jetzt zwei Spiele nicht getroffen oder warum habe ich drei Hundertprozentige verballert“, sagte Undav im FAZ-Interview und führte aus: „Das Mindset muss immer das gleiche bleiben: Easy, ich mach’ den nächsten. Selbst wenn du vorher fünf Chancen gehabt hast. Wenn du in die Situation kommst, zu überlegen, verkackst du erst recht.“ In zehn Länderspielen hat der Torjäger des VfB Stuttgart bereits sieben Treffer erzielt. Nach seiner Einwechslung beim Start gegen Curaçao (7:1) verbuchte Undav ein Tor und zwei Vorlagen. Der 29-Jährige ist damit alle 36 Minuten an einem Tor der DFB-Auswahl beteiligt. Undav sieht einen wichtigen Grund in seiner Einstellung im Training. „Es reicht nicht, irgendwie locker in eine Übung reinzugehen, so verbesserst du dich nicht. Aber wenn du jede Übung mit 100 Prozent ausführst, dann hast du diese Situation irgendwann im Instinkt. Vielleicht nicht im nächsten oder übernächsten Spiel, aber irgendwann kommt sie, und dann schiebst du das Ding wieder rein“, erklärte Undav, der über seine Qualitäten sagt: „Ich bin nicht groß, aber ich bin körperlich stark, ich bin eiskalt vor dem Tor und auch spielintelligent, um Räume zu ziehen für die anderen Spieler.“ Türkei untersagt Public Viewing wegen Uni-PrüfungenDas türkische Innenministerium hat für Samstag landesweit Großbildübertragungen des richtungsweisenden WM-Duells gegen Paraguay unter freiem Himmel untersagt. Hintergrund ist die zeitgleich stattfindende landesweite Hochschulzugangsprüfung YKS.Lärm und mögliche Verkehrsprobleme sollen minimiert werden, um die Kandidaten nicht zu beeinträchtigen. Die Gouverneure der Provinzen wurden daher angewiesen, keine Leinwände für die Partie am Samstagmorgen (6 Uhr in der Türkei) zu genehmigen.Mehrere Kommunen hatten im Vorfeld geplant, das Spiel auf großen Leinwänden zu zeigen. Nach der ministeriellen Direktive wurden diese Vorhaben jedoch wieder abgesagt. Die Behörden verwiesen darauf, dass besonders die frühe Anstoßzeit ein erhöhtes Risiko für Störungen durch Menschenansammlungen berge. Die am Samstagmorgen beginnende YKS zählt zu den wichtigsten Prüfungen des Landes und wird jährlich von Hunderttausenden absolviert.Die 0:2-Auftaktpleite gegen Australien hatten in der Türkei vielerorts große Menschenmengen auf öffentlichen Plätzen, Parks und sogar in einem antiken Amphitheater in der Provinz Antalya verfolgt.DFB-Elf trainiert komplett und reist für Duell gegen Elfenbeinküste nach TorontoDie deutsche Nationalelf hat vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste keine Personalsorgen. Bundestrainer Julian Nagelsmann versammelte am Freitagmorgen (Ortszeit) alle 26 Kaderspieler zur letzten Einheit vor der Abreise nach Toronto zum Duell mit dem dreimaligen Afrikameister. Das Training im Spry Soccer Stadium von Winston-Salem fand wieder auf dem Hauptplatz statt, der am Vortag geschont worden war. Trotz des Regens in der Nacht wurde der an manchen Stellen leicht ramponierte Rasen vor der Einheit noch einmal gewässert. Nach dem Mittagessen geht es am Nachmittag (15.00 Uhr Ortszeit/21.00 Uhr MESZ) im Fifa-Charterflieger vom örtlichen Smith Reynolds Airport rund 1200 Kilometer nach Norden in die kanadische Metropole, wo die DFB-Elf im Delta Hotel logieren wird. Nagelsmann und Abwehrchef Jonathan Tah stellen sich im Stadion auf der Pressekonferenz (18.45/0.45 Uhr) noch Reporterfragen. Das BMO Field in Toronto ist die kleinste der 16 WM-Arenen. 17.000 zusätzliche Sitze wurden hinter den Toren für das Turnier eingebaut, die Kapazität liegt nun bei rund 45.000 Zuschauern. Der deutsche Fanblock ist am Samstag mit 2500 Fans ausverkauft. Mit einem weiteren Sieg nach dem 7:1 zum Auftakt gegen Curaçao stünde der viermalige Weltmeister vorzeitig in der K.-o.-Runde: Allerdings: Zwei Erfolge zum Auftakt gelangen zuletzt bei der Heim-WM 2006 - 4:2 gegen Costa Rica und 1:0 gegen Polen.Wer sich schon einmal über den deutschen Gegner warm lesen möchte, kann das mit diesen Betrachtungen von SZ-Autor Sebastian Fischer über die Ivorer tun: Ronaldos schwacher Auftritt? Für Kollege Ruben Dias nur „Lärm der Medien“Portugals Abwehrspieler Ruben Dias hat die massive Kritik an Cristiano Ronaldo und dem schwachen Auftakt seiner Mannschaft heruntergespielt. „Das ist nur Lärm der Medien“, sagte der 29-Jährige von Manchester City im Quartier in Palm Beach Garden. „Cristiano bekommt eine Menge Aufmerksamkeit und steht immer im Scheinwerferlicht. Das ist so, seit ich in der Nationalmannschaft spiele, und das wird auch in Zukunft so sein“, meinte Ruben Dias. „Aber jeder von uns – inklusive Cristiano – ist es gewohnt, mit diesem medialen Druck umzugehen. Wir kennen das aus unseren Clubs, aus der Nationalmannschaft, von Weltmeisterschaften und aus den europäischen Wettbewerben.“ Der WM-Mitfavorit Portugal war am Mittwoch nur mit einem 1:1 gegen den Außenseiter Demokratische Republik Kongo in das WM-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada gestartet. Die erste Pressekonferenz nach dieser Enttäuschung geriet zu einer sehr einseitigen Veranstaltung, weil selbst der Champions-League-Sieger, Club-Weltmeister und 76-malige Nationalspieler Ruben Dias fast ausschließlich Fragen zu Ronaldo gestellt bekam. USA gegen Australien – was ist mit Pulisic?4:1 gewannen bekanntlich die US-Amerikaner ihren Auftakt gegen Paraguay, ein Ergebnis, das in dieser Höhe nicht alle erwartet hatten. Und nun? Sind ein paar Tage ins Land gezogen und die Gastgebernation fragt sich, wie es ihrem besten Fußballer geht: Christian Pulisic, der angeschlagen ist. Am heutigen Abend (21 Uhr, Liveticker SZ.de) treffen die USA auf Australien – und ein wenig hat sich die Wade des früheren Dortmunders zur Wade der Nation entwickelt, wie SZ-Reporter Jürgen Schmieder berichtet: Weiter Probleme bei der Einreise: Iran will Beschwerde bei der Fifa einreichenDer iranische Fußballverband will angesichts der Restriktionen bei der Einreise während der Fußball-WM eine Beschwerde bei der Fifa einreichen. Wie der Verband mitteilte, sei ein Antrag auf eine Einreise in die USA zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Belgien in Los Angeles am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) abgelehnt worden. Demnach darf das iranische Nationalteam erst am Samstag zum Spielort aufbrechen.Gemäß dem Programm des Trainerstabs müsste die Mannschaft jedoch „zwei Tage vor jedem Spiel in der jeweiligen Gastgeberstadt eintreffen und am Tag nach dem Spiel zum Basislager zurückkehren, um eine optimale technische und körperliche Vorbereitung zu gewährleisten“, heißt es in einer Mitteilung. Vor allem angesichts der frühen Anstoßzeit (12.00 Uhr Ortszeit) sei das Ziel gewesen, den Spielern genügend Zeit zu geben, sich an die Spielbedingungen anzupassen.Der iranische Verband teilt mit, „dass solche Einschränkungen nicht mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller teilnehmenden Mannschaften vereinbar sind und sich negativ auf die Vorbereitung der Mannschaften auswirken könnten.“ Der Verband werde daher „seine Unzufriedenheit offiziell zum Ausdruck bringen und über die entsprechenden Kanäle eine formelle Beschwerde bei der Fifa einreichen.“Beim WM-Auftakt der Iraner war SZ-Autor Jürgen Schmieder im Stadion. Sein Text:Personelle Konsequenzen nach Falschmeldung über Messis VaterNachdem sie am Donnerstag in ihrer Livesendung „El show del verano“ beim Streaminganbieter Luzu TV fälschlicherweise den Tod von Lionel Messis Vater Jorge Messi verkündet hatte, hat Moderatorin Florencia Pena einen Fehler eingeräumt und um Verzeihung gebeten. „Ich entschuldige mich bei der Familie Messi für die schwere Zeit, die sie durchmacht. Es tut mir unendlich leid, dass ich zu diesem Leid beigetragen habe“, schrieb Pena bei Instagram. Die Familie Messi hatte zuvor in einem Statement ihre „tiefe Bestürzung über den Mangel an Sensibilität, Respekt und Anstand, mit dem einige Menschen eine strikt private Familienangelegenheit behandeln“ zum Ausdruck gebracht: „Die Gesundheit eines Menschen und die Ruhe seines Umfelds sollten nicht Gegenstand von Spekulationen oder unverantwortlicher medialer Aufmerksamkeit sein.“ Der 68 Jahre alte Jorge Messi erhole sich derzeit von einem nicht näher definierten „gesundheitlichen Problem“. Er „steht derzeit unter medizinischer Aufsicht, erholt sich und macht unter den gegebenen Umständen gute Fortschritte“, teilte die Familie mit, ohne Details zur Erkrankung zu nennen. Pena schrieb, dass ihr die Information über den vermeintlichen Tod vom Produktionsteam genannt wurde. Sie sei davon ausgegangen, dass es entsprechende Recherchen und Überprüfungen gegeben habe. Die an der Falschinformation beteiligten Mitarbeiter wurden mittlerweile entlassen. „Ich habe dem Team vertraut. Trotzdem übernehme ich die Verantwortung für meinen Anteil an dem Fehler und habe mich deshalb entschieden, nicht mehr für Luzu arbeiten“, teilte sie mit: „Ich entschuldige mich nochmals aufrichtig, ich habe mich geirrt.“ Hintergründe zum Fall um Messis Vater hat SZ-Reporter Javier Cáceres hier noch einmal zusammengefasst: Marokkos Kapitän Hakimi muss in Frankreich wegen Vergewaltigungsvorwurf vor GerichtDer marokkanische Außenverteidiger und Kapitän der Nationalmannschaft, Achraf Hakimi, muss sich in seiner Wahlheimat Frankreich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Dies gab das Berufungsgericht Versailles in einer Erklärung bekannt, Hakimi müsse vor dem Strafgericht des Départements Hauts-de-Seine erscheinen. Hakimi, 27, hatte die Vorwürfe stets bestritten und behauptet, er sei das Opfer einer Verleumdung. Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, sie sei von Hakimi vergewaltigt worden. Bei einer Anhörung im Mai hatte Hakimi beantragt, dass das Verfahren eingestellt würde.„Die Justiz hat mir in die Augen gesehen und zu mir gesagt: 'Wenn Sie nicht bekannt wären, hätte es nie einen Fall gegeben.' Ich habe mich jahrelang entschieden zu schweigen. Ich dachte, dass es richtig wäre, würdevoll zu bleiben, geduldig zu sein und der Justiz zu vertrauen, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden“, schrieb Hakimi, beim Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain unter Vertrag, am Freitagmorgen bei X: „Heute wird eine Geschichte erzählt, die nicht meine ist, auf Kosten meiner Familie, meines Lebens und vor allem der Wahrheit. Manchmal habe ich das Gefühl, zu einem leichten Ziel geworden zu sein. Ich warte auf diesen Prozess seit dem ersten Tag. Und inzwischen erwarte ich ihn sehnsüchtig. Endlich werde ich sprechen können.“ Einen exakten Termin für den Prozess gibt es bislang nicht. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
WM 2026: Algerien legt wegen Messis Foul Protest ein
Weil der Tritt des mehrmaligen Weltfußballers nicht geahndet wurde, hat sich Algerien nun offiziell beschwert. Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer wird wegen Krämpfen auf dem Platz behandelt.













