Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesErste rote Karte wegen MundzuhaltensEine Ente begeistert Mexiko – das war die Nacht Algerien legt wegen Messi-Foul Protest einHoeneß befürchtet durch die WM ein "Fiasko für den Fußball"Undav spricht über seinen Lauf im DFB-Team„Die schlechteste Mannschaft des Turniers": Pressestimmen zum WM-Aus der TürkeiFür die Türkei endet die erste WM-Teilnahme seit 2002 mit einer großen Enttäuschung, dem vorzeitigen Vorrundenaus. Die Spieler gingen schon unmittelbar nach dem 0:1 gegen Paraguay hart mit sich ins Gericht, auch in türkischen und internationalen Medien gibt es Kritik am Team um Trainer Vincenzo Montella. Die Pressestimmen:Türkei:Hürriyet: „Bitterer Abschied von der Weltmeisterschaft. Null Tore, null Punkte.“Habertürk: „Für uns bricht eine Welt zusammen. Die Niederlage gegen Paraguay, obwohl der Gegner mehr als eine Halbzeit lang nur mit zehn Spielern auf dem Platz stand, gehört zu den schmerzhaftesten Enttäuschungen in der WM-Geschichte unseres Landes.“Milliyet: „Kein Lächeln auf den Gesichtern. Familien und Kinder versammelten sich noch vor Tagesanbruch vor Großbildschirmen, schwenkten türkische Fahnen und hofften auf ein Fußballfest – nur um mit ansehen zu müssen, wie die WM-Reise der Nationalmannschaft vorzeitig zu Ende ging.“Fotomaç: „Unsere Nationalmannschaft traf mehrfach Aluminium: Im Spiel gegen Paraguay wurden wir wiederholt vom Pfosten und von der Latte gestoppt. Mehrere aussichtsreiche Chancen landeten am Gestänge und trugen letztlich zur Niederlage bei.“Sözcü: „Die schlechteste Mannschaft des Turniers. Die Türkei schied aus, nachdem sie gegen Paraguay verloren hatte – obwohl sie nach einem Platzverweis 52 Minuten lang in Überzahl spielte."„Ich würde Montella mit dem ersten Flugzeug nach Hause schicken.“Ahmet Çakar, langjähriger TV-Kommentator in der TürkeiParaguay:ABC: „Die paraguayische Nationalmannschaft hat einmal mehr ihr wahres Wesen unter Beweis gestellt – jenes Wesen, das ihr im Weltfußball historischen Respekt eingebracht hat, jenes Wesen, das in den schwierigsten Momenten zum Vorschein kommt.“VS Sports: „Heldenhaft! Paraguay besiegt die Türkei.“Italien:La Gazzetta dello Sport: „Die Türkei verabschiedet sich von der Weltmeisterschaft, Amerika und den Träumen einer jungen, vielversprechenden Generation. Nach zwei Niederlagen in Folge und einer eklatanten Talentverschwendung scheidet sie unter Tränen aus.“Niederlande:De Telegraaf: „Drama für die Türkei: Nach der überraschenden 0:2-Niederlage gegen Australien sorgte die Türkei erneut für eine Überraschung – allerdings wieder im negativen Sinne.“ Zoff bei Portugal: Neves-Partnerin stichelt gegen Cristiano RonaldoBeim WM-Mitfavoriten Portugal gibt es Knatsch. So wagte es Madalena Aragao, Partnerin von PSG-Profi João Neves, Mannschaftskapitän Cristiano Ronaldo vor dem zweiten WM-Auftritt am Dienstag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Usbekistan öffentlich zu kritisieren.Die Schauspielerin hatte bei Instagram ein Foto mit ihrem Lebensgefährten nach dem enttäuschenden 1:1 der Portugiesen gegen DR Kongo gepostet. Ein Ronaldo-Fan schrieb dazu: „Dein Freund ist ein Vollidiot. Sag ihm, er soll den Ball auf meinen GOAT spielen.“ Darauf antwortete Aragao, die immerhin eine Million Follower hat:„Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“Madalena Aragao, Schauspielerin und Partnerin von João Neves, über Cristiano RonaldoGOAT steht im Englischen für: Greatest of all time – Der Beste aller Zeiten. Die beiden Posts sind inzwischen gelöscht. Auch die Kommentarfunktion bei Aragao wurde eingeschränkt, nachdem es durch „CR7“-Anhänger zu einem Shitstorm gekommen war.Neves, 21, der mit Paris Saint-Germain zuletzt die Champions League gewann, hatte zum Auftakt getroffen. Der 41 Jahre alte Ronaldo hatte dagegen massive Kritik einstecken müssen. TV-Experte Thierry Henry etwa warf dem fünfmaligen Weltfußballer blanken Egoismus vor. „Für alle Leute zu Hause, eine Sache ist ganz wichtig“, sagte der frühere Torjäger bei Fox: „Die Mannschaft muss treffen, nicht Du musst treffen.“Auch der frühere Freiburger Trainer Christian Streich hatte im ZDF erklärt, dass er bei aller Bewunderung für Ronaldo aus taktischen Gründen wohl auf ihn verzichten würde. Rio-Weltmeister Christoph Kramer mutmaßte, dass viele portugiesische Nationalspieler insgeheim lieber ohne Ronaldo auflaufen würden.Für Portugals Kapitän ist es die bereits sechste Weltmeisterschaft. SZ-Redakteur Werner Bartens hat sich mit Phänomen Cristiano Ronaldo im Wandel der Zeit beschäftigt.WM-Stimmung in Mexiko: Selbst die Hunde tragen TrikotNur vier von 104 WM-Spielen finden in Guadalajara, dabei schlägt das Herz dieser Fußball-Weltmeisterschaft vielleicht nirgends so stark wie in der zweitgrößten Stadt Mexikos. SZ-Reporter Boris Herrmann hat die WM-Stimmung in den Straßen, Kneipen und Markthallen von Guadalajara gesucht – und nicht nur zwischen Mangos und Melonen gefunden.Süddeutsche Zeitung on Instagram: "In Mexiko schlägt das Herz dieser WM – und am heftigsten schlägt es in Guadalajara. Zum dritten Mal empfängt die Stadt die Fußballwelt. 1970 stand hier für Pelé und seine Brasilianer sozusagen alles still. Und heute? Zeigt Guadalajara, worauf es wirklich ankommt – und was die Fifa nicht verstehen will. Unser SZ-Redakteur Boris Herrmann war in den Straßen von Guadalajara unterwegs und hat sich auf die Suche nach der WM-Stimmung gemacht. Kleiner Spoiler: In der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Jalisco muss man die WM-Stimmung auch gar nicht erst suchen, sie strömt einem ungefragt aus allen Kneipen, Straßenecken und improvisierten Garagen-Taquerías entgegen. Seine ganze Reportage findet ihr unter dem Link in der Bio. Kamera, Host, Redaktion: Boris Herrmann Produktion: Christian Jocher-Wiltschka"125 likes, 3 comments - sz on June 20, 2026: "In Mexiko schlägt das Herz dieser WM – und am heftigsten schlägt es in Guadalajara. Zum dritten Mal empfängt die Stadt die Fußballwelt. 1970 stand hier für Pelé und seine Brasilianer sozusagen alles still. Und heute? Zeigt Guadalajara, worauf es wirklich ankommt – und was die Fifa nicht verstehen will. Unser SZ-Redakteur Boris Herrmann war in den Straßen von Guadalajara unterwegs und hat sich auf die Suche nach der WM-Stimmung gemacht. Kleiner Spoiler: In der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Jalisco muss man die WM-Stimmung auch gar nicht erst suchen, sie strömt einem ungefragt aus allen Kneipen, Straßenecken und improvisierten Garagen-Taquerías entgegen. Seine ganze Reportage findet ihr unter dem Link in der Bio. Kamera, Host, Redaktion: Boris Herrmann Produktion: Christian Jocher-Wiltschka".instagram.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Hält das Wetter zum Public Viewing?Natürlich meldet sich zum Deutschlandspiel das Sommerwetter mit all seinen Kapriolen: Wer beim Public Viewing das Spiel gegen die Elfenbeinküste sehen will, wäre gut beraten, den Wetterradar zu konsultieren. Bei möglichen Gewittern könnte es rund um die Übertragung am Abend auch Sturmböen geben, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Von Gewittern sei an diesem Samstag vor allem der äußerste Osten betroffen. „Dort kann es recht heftig werden“, sagte Meteorologe Christian Herold. Aber es gibt Hoffnung: Bis zum Anpfiff gegen 22.00 Uhr seien die Gewitter voraussichtlich größtenteils durch. Allerdings sei Vorsicht geboten, weil schwere Sturmböen mit den Gewittern einhergehen könnten. Und im Westen ziehen bereits neue auf. Am Sonntagvormittag ist vor allem Nordrhein-Westfalen von schweren Gewittern betroffen, dabei insbesondere das Ruhrgebiet. Im Laufe des Sonntags werden die heftigsten Gewitter dann in der Mitte und später im Südosten des Landes erwartet. Erste rote Karte wegen MundzuhaltensParaguays Miguel Almiron hat sich bei der Fußball-WM bei einer Auseinandersetzung mit Mert Müldür aus der Türkei den Mund zugehalten und dafür die rote Karte gesehen. Die neue Regel, die das International Football Association Board (IFAB) im April für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada beschlossen hatte, griff damit am Freitagabend (Ortszeit) in Santa Clara erstmals: Ein solches Vergehen soll fortan immer mit einem Platzverweis bestraft werden.Für diese Art der Bestrafung hatte sich Fifa-Präsident Gianni Infantino im Frühjahr höchstpersönlich eingesetzt. Auslöser für die Einführung der neuen Regel war die Aufregung um Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon, der Vinicius Junior von Real Madrid im Playoff-Duell der Champions League rassistisch beleidigt haben soll und sich dabei das Trikot vor den Mund gezogen hatte.Die Türkei spielte wegen Almirons Blackout eine Halbzeit lang in Überzahl, konnte das WM-Aus aber trotzdem nicht abwenden.Eine Ente begeistert Mexiko – das war die Nacht Aber bevor wir zur Ente kommen, noch schnell zum Sportlichen: Die USA haben als dritter Gastgeber nach Kanada und Mexiko ebenfalls ihr zweites Gruppenspiel gewonnen und sind damit vorzeitig in die K.-o.-Runde eingezogen. Warum im Land nun der Glaube wächst, es bei dieser WM so richtig weit zu schaffen, hat unser Autor Jürgen Schmieder hier erklärt.Es deutet sich an, dass der FC Bayern gerade dabei ist, ein sehr gutes Geschäft zu machen. Marokkos Stürmer Ismael Saibari soll kurz vor einem Wechsel nach München stehen, gegen Schottland erzielte er schon in der zweiten Minute sein zweites WM-Tor. Es war der Treffer des Tages beim 1:0-Sieg der Nordafrikaner. Die schottischen Fans, die seit Tagen für fantastische Bilder aus Boston sorgen, müssen nun auf das abschließende Gruppenspiel gegen Brasilien hoffen.Brasilien hatte wiederum keine Probleme, gegen den Außenseiter Haiti mit 3:0 zu gewinnen. Der Ex-Herthaner Matheus Cunha erzielte einen Doppelpack, Vinícius Junior machte schon vor der Pause alles klar. Haiti ist damit als erster WM-Teilnehmer ausgeschieden, das Team kann den dritten Platz in der Gruppe nicht mehr erreichen.Und nun aber zur Ente: Seit Tagen begeistert Merlín, ein Peking-Enterich, die Fans in Mexiko, aber eigentlich in der ganzen Welt. Ein Video, das ihn zeigte, wie er nach dem Eröffnungsspiel in Richtung einer mexikanischen Feier am Paseo de la Reforma watschelte, ging einmal durch das Internet und wieder zurück. „Er ist ein kleines Symbol dessen, wie wir sind“, sagte die mexikanische Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum. Unser Kollege Javier Cáceres hat die Besitzerin von Merlín, Karla Yvette Gómez López, gefunden, angerufen – und sie alles zum Enterich gefragt, was man wissen muss, inklusive Lieblingsessen. Und wie er mit dem Ruhm umgeht.Algerien legt wegen Messi-Foul Protest einDer algerische Fußball-Verband hat nach der 0:3-Niederlage gegen Argentinien bei der WM Protest gegen die Spielleitung von Schiedsrichter Szymon Marciniak eingelegt. Nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten, bestätigte ein Verbandssprecher der Deutschen Presse-Agentur, dass ein entsprechendes Schreiben an den Weltverband Fifa geschickt wurde.Nach Darstellung des algerischen Verbandes blieb ein hartes Einsteigen des späteren Dreifach-Torschützen Lionel Messi beim Stand von 1:0 ungeahndet (Foto unten). Zudem kritisieren die Nordafrikaner, dass ein Ellenbogeneinsatz von Alexis Mac Allister sowie eine weitere Aktion nicht sanktioniert wurden. Eine Reaktion der Fifa lag zunächst nicht vor.Proteste gegen Schiedsrichterentscheidungen haben im Fußball in der Regel nur geringe Erfolgsaussichten, da Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen grundsätzlich nicht nachträglich geändert werden. Algerien trifft am Dienstag auf Jordanien. Zwayer kommt über den Krampf ins SpielTrinkpausen, vergleichsweise moderate Temperaturen und dennoch: ein Krampf! Im Lumen Field Stadion von Seattle lief bereits die Nachspielzeit, als sich Schiedsrichter Felix Zwayer kurz hinlegen musste. Ein Krampf erwischte den einzigen deutschen WM-Schiedsrichter wenige Minuten vor Abpfiff der Partie zwischen den USA und Australien, es wurde eine der kuriosesten Szenen des Turniers. Erst eilte Australiens Spieler Aiden O'Neill zu Hilfe, dann Assistent Christian Dietz, beide dehnten Zwayer. Dann kam die vierte Offizielle, Katia Garcia aus Mexiko angerannt. Garcia brachte ein kleines Salzgetränk, das den Krampf lösen sollte. Kurz darauf stand Zwayer tatsächlich wieder und konnte weitermachen. Ob der tosende Applaus bei Wiederanpfiff ihm galt oder dem siegreichen Heimteam aus den USA, bleibt allerdings vorerst offen.Yamal ist weiter nicht bereit für Spaniens StartelfLamine Yamal steht Spanien für das wegweisende zweite WM-Spiel nur eingeschränkt zur Verfügung. „Ich bin bereit für alles, was der Trainer von mir verlangt. Aber ich bin noch nicht bereit für ein ganzes Spiel“, sagte der 18-Jährige dem TV-Sender RTVE vor dem Spiel gegen Saudi-Arabien am Sonntag (18 Uhr/MagentaTV). Es sei unnötig, ein Risiko einzugehen. Er sei in einem Anpassungsprozess.Beim blamablen 0:0 zum Auftakt in Atlanta gegen Kap Verde war Yamal in der 71. Minute eingewechselt worden. Für kurze Zeit gelang es dem dribbelstarken Offensivspieler des FC Barcelona, das behäbige Spiel des Europameisters zu beleben. Brasiliens Präsident nennt Neymar "Homeoffice-Spieler"Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat den verletzten Fußballstar Neymar scherzhaft als „Homeoffice-Spieler“ bezeichnet. „Ich habe gestern gelesen, Neymar sei der erste ins Homeoffice berufene Spieler der Welt“, sagte Lula bei einer Veranstaltung in Belo Horizonte im Bundesstaat Minas Gerais und sorgte damit für Gelächter im Publikum.Der Präsident fragte einen Jungen, wer in der brasilianischen Nationalmannschaft derzeit „gut am Ball“ sei, woraufhin der Junge mit „Neymar“ antwortete. Lula entgegnete darauf, der Angreifer spiele derzeit gar nicht und griff anschließend den im Internet kursierenden Scherz auf. „Ich glaube, eines Tages müssen wir eine Nationalmannschaft mit Künstlicher Intelligenz aufstellen: Elf Pelés“, legte Lula nach.Hoeneß befürchtet durch die WM ein "Fiasko für den Fußball"Uli Hoeneß schimpft über die derzeit laufende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko und lehnt eine Reise zum Turnier ab. „Ich glaube, dass diese Weltmeisterschaft ein Fiasko für den Fußball wird“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.Vor allem die Ticketpreise stören Hoeneß. „Zweitausend Dollar für ein Finalticket mittlerer Güte, wo soll das enden? Ich bin immer für Kommerz im Fußball gewesen, aber nicht in dieser extremen Form. Ich möchte das durch den Kauf von Eintrittskarten nicht auch noch unterstützen“, so der 74-Jährige weiter.Nach eigenen Angaben hätte Hoeneß während des Turniers kostenlos im Haus eines Bekannten in Florida wohnen können. „Aber ich hatte überhaupt keine Lust, zu dieser WM zu reisen. Und selbst wenn ich Lust gehabt hätte, sie wäre mir vergangen, als man mir die bevorzugte Lage des Hauses nannte“, sagte er. Die angebotene Unterkunft lag laut Hoeneß nur fünf Minuten vom Anwesen des US-Präsidenten Donald Trump in Mar-a-Lago entfernt. Kane erfreut sich an Oasis-Moment im StadionFür Harry Kane war der „Wonderwall“-Gesang mit den englischen Fans nach dem Auftaktsieg einer der emotionalsten Momente seiner Karriere. „Das war einer meiner Lieblingsmomente überhaupt im England-Trikot und besonders bei einem großen Turnier“, sagte der Kapitän der Three Lions, der beim 4:2 gegen Kroatien sein 115. Länderspiel bestritten hatte. Kane hatte dabei zwei Treffer erzielt. Nach dem Schlusspfiff feierte das Team mit den Anhängern, während der Oasis-Hit von 1995 durch das AT&T Stadium hallte. „Ich weiß, es ist nur das erste Spiel, und wir drehen nicht durch. Aber diese emotionale Verbindung mit den Fans – wir wissen, wie viel es ihnen bedeutet. Und ich denke, sie sehen, wie viel es uns bedeutet“, sagte der Bayern-Stürmer. Besonders der gemeinsame Gesang habe ihn beeindruckt. „In diesem Moment, als wir 'Wonderwall' im Stadion gesungen haben, kannte jeder den Text. Das war ein wirklich besonderer Moment, fand ich“, sagte Kane. Nächster Gegner für die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel in der Gruppe L ist am kommenden Dienstag (22 Uhr/ARD und MagentaTV) in Boston Ghana. Mehr über Kane und die Engländer nach dem 4:2 gegen Kroatien gibt es hier von SZ-Autor Sven Haist zu lesen. Undav spricht über seinen Lauf im DFB-TeamNationalstürmer Deniz Undav hat erklärt, warum es bei ihm so gut läuft. „Du darfst als Offensivspieler oder als Stürmer nie in diese Phase kommen, dass du dir Gedanken machst: Warum habe ich jetzt zwei Spiele nicht getroffen oder warum habe ich drei Hundertprozentige verballert“, sagte Undav im FAZ-Interview und führte aus: „Das Mindset muss immer das gleiche bleiben: Easy, ich mach’ den nächsten. Selbst wenn du vorher fünf Chancen gehabt hast. Wenn du in die Situation kommst, zu überlegen, verkackst du erst recht.“ In zehn Länderspielen hat der Torjäger des VfB Stuttgart bereits sieben Treffer erzielt. Nach seiner Einwechslung beim Start gegen Curaçao (7:1) verbuchte Undav ein Tor und zwei Vorlagen. Der 29-Jährige ist damit alle 36 Minuten an einem Tor der DFB-Auswahl beteiligt. Undav sieht einen wichtigen Grund in seiner Einstellung im Training. „Es reicht nicht, irgendwie locker in eine Übung reinzugehen, so verbesserst du dich nicht. Aber wenn du jede Übung mit 100 Prozent ausführst, dann hast du diese Situation irgendwann im Instinkt. Vielleicht nicht im nächsten oder übernächsten Spiel, aber irgendwann kommt sie, und dann schiebst du das Ding wieder rein“, erklärte Undav, der über seine Qualitäten sagt: „Ich bin nicht groß, aber ich bin körperlich stark, ich bin eiskalt vor dem Tor und auch spielintelligent, um Räume zu ziehen für die anderen Spieler.“ Türkei untersagt Public Viewing wegen Uni-PrüfungenDas türkische Innenministerium hat für Samstag landesweit Großbildübertragungen des richtungsweisenden WM-Duells gegen Paraguay unter freiem Himmel untersagt. Hintergrund ist die zeitgleich stattfindende landesweite Hochschulzugangsprüfung YKS.Lärm und mögliche Verkehrsprobleme sollen minimiert werden, um die Kandidaten nicht zu beeinträchtigen. Die Gouverneure der Provinzen wurden daher angewiesen, keine Leinwände für die Partie am Samstagmorgen (6 Uhr in der Türkei) zu genehmigen.Mehrere Kommunen hatten im Vorfeld geplant, das Spiel auf großen Leinwänden zu zeigen. Nach der ministeriellen Direktive wurden diese Vorhaben jedoch wieder abgesagt. Die Behörden verwiesen darauf, dass besonders die frühe Anstoßzeit ein erhöhtes Risiko für Störungen durch Menschenansammlungen berge. Die am Samstagmorgen beginnende YKS zählt zu den wichtigsten Prüfungen des Landes und wird jährlich von Hunderttausenden absolviert.Die 0:2-Auftaktpleite gegen Australien hatten in der Türkei vielerorts große Menschenmengen auf öffentlichen Plätzen, Parks und sogar in einem antiken Amphitheater in der Provinz Antalya verfolgt.DFB-Elf trainiert komplett und reist für Duell gegen Elfenbeinküste nach TorontoDie deutsche Nationalelf hat vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste keine Personalsorgen. Bundestrainer Julian Nagelsmann versammelte am Freitagmorgen (Ortszeit) alle 26 Kaderspieler zur letzten Einheit vor der Abreise nach Toronto zum Duell mit dem dreimaligen Afrikameister. Das Training im Spry Soccer Stadium von Winston-Salem fand wieder auf dem Hauptplatz statt, der am Vortag geschont worden war. Trotz des Regens in der Nacht wurde der an manchen Stellen leicht ramponierte Rasen vor der Einheit noch einmal gewässert. Nach dem Mittagessen geht es am Nachmittag (15.00 Uhr Ortszeit/21.00 Uhr MESZ) im Fifa-Charterflieger vom örtlichen Smith Reynolds Airport rund 1200 Kilometer nach Norden in die kanadische Metropole, wo die DFB-Elf im Delta Hotel logieren wird. Nagelsmann und Abwehrchef Jonathan Tah stellen sich im Stadion auf der Pressekonferenz (18.45/0.45 Uhr) noch Reporterfragen. Das BMO Field in Toronto ist die kleinste der 16 WM-Arenen. 17.000 zusätzliche Sitze wurden hinter den Toren für das Turnier eingebaut, die Kapazität liegt nun bei rund 45.000 Zuschauern. Der deutsche Fanblock ist am Samstag mit 2500 Fans ausverkauft. Mit einem weiteren Sieg nach dem 7:1 zum Auftakt gegen Curaçao stünde der viermalige Weltmeister vorzeitig in der K.-o.-Runde: Allerdings: Zwei Erfolge zum Auftakt gelangen zuletzt bei der Heim-WM 2006 - 4:2 gegen Costa Rica und 1:0 gegen Polen.Wer sich schon einmal über den deutschen Gegner warm lesen möchte, kann das mit diesen Betrachtungen von SZ-Autor Sebastian Fischer über die Ivorer tun: Mehr ladenTickarooLive Blog Software
WM 2026: Türkische Presse ist entsetzt über WM-Aus
Von der „schlechtesten Mannschaft des Turniers“ ist die Rede. Paraguays Miguel Almiron sieht die erste rote Karte wegen Mundzuhaltens.















