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Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesRund zwei Millionen Fans feiern Spaniens Weltmeister in Madrid "Genießt jeden Kuss": Spaniens König Felipe VI. empfängt WeltmeisterSchlechter Verlierer: Argentinier Paredes schlägt Gavi nach Abpfiff ins GesichtSpanien erwartet eine Million Fans beim Empfang in Madrid Argentinien-Trainer bricht Pressekonferenz unter Tränen ab Fifa leitet Verfahren gegen Argentinien einWegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband Fifa eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der unter anderem die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky zitieren. Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Paredes sah daraufhin noch die Rote Karte. Schon während der Partie hatte der Argentinier am Rande eines Platzverweises gestanden.Paredes wurde in der Mitteilung nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Argentinien hat sich von seiner schlechten Seite gezeigt, kommentiert Jan Heidtmann:Rund zwei Millionen Fans feiern Spaniens Weltmeister in Madrid Rund zwei Millionen Menschen haben den frisch gekrönten spanischen Fußball-Weltmeistern in Madrid einen triumphalen Empfang bereitet. Bei der Parade im offenen Bus durch das Zentrum der Metropole jubelten die begeisterten Menschen ihren Helden um Rodri und Jungstar Lamine Yamal zu. „Ich schwebe buchstäblich auf Wolke sieben“, sagte Ferran Torres, der Schütze des 1:0-Siegtores im Finale gegen Argentinien, kurz vor Beginn des Korsos.Die Spieler tanzten, sangen und stellten immer wieder den gewonnenen WM-Pokal zur Schau. Allein am Cibeles-Platz, wo die Riesenparty ihren Höhepunkt haben sollte, warteten nach Schätzung der Hauptstadt-Behörden rund 120 000 Menschen – meist in roten Hemden – auf den Bus mit „La furia roja“ (der roten Furie), wie die spanische Auswahl genannt wird. Sie hatten den zweiten WM-Titel Spaniens nach 2010 schon seit dem frühen Abend bei Live-Musik und einer Show gefeiert. Hochsommerliche Temperaturen von weit mehr als 30 Grad auch am Abend hielten sie nicht davon ab, ihren Fußball-Helden so nahe wie möglich zu kommen. "Genießt jeden Kuss": Spaniens König Felipe VI. empfängt WeltmeisterNach ihrer Rückkehr aus den USA sind Spaniens Fußball-Weltmeister von König Felipe VI. empfangen worden. „Ihr seid müde – aber was für eine wunderbare Müdigkeit. Herzlichen Glückwunsch“, sagte der Monarch im königlichen Palacio Real in Madrid. Der König gratulierte der „selección“ zu einem „epischen“ Triumph nach einer wahren „Odyssee“ und würdigte die Qualitäten einer „legendären und historischen Mannschaft“: „Es gibt noch viel zu feiern. Genießt jeden Kuss, jede Geste der Anerkennung, denn ihr habt sie euch verdient.“ Spanien sei nun sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen amtierender Fußball-Weltmeister.Felipe war mit seiner Frau, Königin Letizia, und den Töchtern, der Prinzessin von Asturien Leonor und Infantin Sofía, am Vortag zum Endspiel nach East Rutherford gereist. Bei der Siegerehrung nahm der Monarch Spieler in den Arm und hielt den WM-Pokal freudestrahlend in den Händen. Nach dem protokollarischen Empfang im Königspalast stand für die Mannschaft um Kapitän Rodri noch ein Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Pedro Sánchez an, bevor sie sich im offenen Bus auf eine triumphale Tour im offenen Bus durch die Hauptstadt begibt. Am Abend wurden dann bis zu einer Million Menschen am zentralen Cibeles-Platz zur großen WM-Feier erwartet. Trump will die WM „sofort“ wieder US-Präsident Donald Trump will sich nach dem Ende der XXL-WM 2026 „sofort“ für die Austragung einer weiteren Endrunde in den USA bewerben. „Wir müssen das noch einmal machen, und zwar so lange ich noch da bin. Hast du das gehört, Gianni?“, sagte Trump bei seinem ersten Besuch eines WM-Spiels am Sonntag. Er habe eine „tolle Idee“ für Fifa-Chef Gianni Infantino, sagte der US-Präsident am Rande des WM-Finals im Gespräch mit Fox Sports: „Ich sagte: Du musst zwei Länder auswählen. Kündige uns also beim nächsten Mal wieder an und danach ein weiteres Land. Das wird die Wut und den Schock etwas lindern.“Die nächste WM findet 2030 in Spanien, Portugal und Marokko statt. Die ersten drei Spiele werden in Uruguay, Argentinien und Paraguay ausgetragen, um das 100-jährige Jubiläum des Turniers zu feiern. Derzeit diskutiert die Fifa dazu eine Aufstockung von 48 auf 64 Teams. Vier Jahre später ist Saudi-Arabien Gastgeber, die Turniere von 2038 an sind noch nicht vergeben. Donald Trump hat diese WM bereits zu einer hochpolitischen Veranstaltung gemacht, analysiert New-York-Korrespondent Boris Herrmann:Schlechter Verlierer: Argentinier Paredes schlägt Gavi nach Abpfiff ins GesichtHässliche Szenen unmittelbar nach Spielende: Argentiniens Leandro Paredes hat sich nach Abpfiff des WM-Finals gegen Spanien zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Der 32-Jährige stand schon während des Spiels wegen seiner ruppigen Spielweise, vorbelastet mit einer gelben Karte, kurz vor dem Platzverweis.Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme sagte als Expertin bei MagentaTV, bei Paredes sei „etwas durchgeknallt“. Ex-DFB-Kicker Thomas Müller, wegen seiner kommunikativen Art auf dem Platz auch „Radio Müller“ genannt, ergänzte, er selbst habe sich in ähnlichen Situationen immer mehr aufs Debattieren konzentriert, „da meine Stärken nie im Nahkampf lagen“. Das WM-Finale bietet viel Anlass zur Kritik, auch wegen der Argentinier, die sich im Spiel auf Nahkampf konzentrierten, anstatt aufs Tor zu schießen, kommentiert Martin Schneider:Nach Finalpleite: Milei kündigt Feiertag in Argentinien an Argentinien darf seine entthronten Weltmeister um Lionel Messi im Rahmen eines nationalen Feiertages ehren. Die Regierung des Landes hat nach der Finalniederlage gegen Spanien bestätigt, dass am Tag der Feierlichkeiten nach der Rückkehr der Nationalmannschaft in ihre Heimat die Arbeit ruhen werde. Das wird voraussichtlich am Dienstag der Fall sein. Messi und Co. sollen in der Casa Rosada empfangen werden, dem Amtssitz von Staatspräsident Javier Milei.Der Rechtspopulist bedankte sich nach der Niederlage im Endspiel von East Rutherford bei den Spielern. „Ihr habt bis zum Schluss gekämpft“, schrieb er auf X, Argentinien werde „für immer“ an der Spitze thronen. In einem weiteren Beitrag kündigte er den Feiertag an. Das Team wird am Montagabend nach einem elfstündigen Flug um 18 Uhr Ortszeit (23 Uhr MESZ) in Buenos Aires erwartet.Spanien erwartet eine Million Fans beim Empfang in Madrid Zum Empfang der spanischen Fußball-Nationalmannschaft werden am Montagnachmittag im Zentrum von Madrid bis zu eine Million Menschen erwartet.Die Mannschaft soll um 12.50 Uhr Ortszeit am Flughafen von Madrid landen. Anschließend werden die Spieler vom Moncloa-Palast, dem Amtssitz von Ministerpräsident Pedro Sánchez, zum Cibeles-Platz fahren. Der Platz ist traditioneller Treffpunkt für Feierlichkeiten der spanischen Nationalmannschaft und ihrer Fans.Dort soll eine Zeremonie mit den Spielern stattfinden. Zur Bewältigung des Andrangs sind zusätzliche Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen geplant, sagte Martín. Insgesamt werden 2050 Polizeibeamte und 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil im Einsatz sein.Madrid bereitete sich bereits am Sonntagabend auf eine lange Partynacht vor, bei der Tausende Fans, die das Spiel in Bars und drei Fanzonen verfolgt hatten, zum Feiern auf die Straßen strömten. Auch nach dem WM-Sieg 2010 in Südafrika hatten Hunderttausende Spanierinnen und Spanier die Mannschaft in Madrid empfangen.Argentinien-Trainer bricht Pressekonferenz unter Tränen ab Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hat seine Pressekonferenz nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien unter Tränen abgebrochen. „Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid“, sagte der Coach heftig weinend und eilte von der Bühne.Zuvor hatte der 48-Jährige über seine Gefühle nach dem verpassten zweiten Weltmeistertitel gesprochen. „Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint, deswegen weine ich jetzt nicht“, sagte Scaloni. Als er dann doch weinen musste, erhielt er aufmunternden Applaus von argentinischen Journalisten.Scaloni schwärmte von seiner Mannschaft um Lionel Messi. „Es ist ein großartiges Team. Ich hoffe, dass zukünftige Generationen davon beeinflusst werden.“Zu seiner eigenen Zukunft hielt sich Scaloni bedeckt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass sich der Weltmeistertrainer von 2022 mit dem Verband auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bis 2030 geeinigt habe. Er werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen. „Ich bin ihm dankbar, dass ich hier an dieser Stelle sein darf“, sagte Scaloni – und weinte. New York-Korrespondent Boris Herrmann hat sich das Finale im Stadion von East Rutherford angeschaut und kommt zu dem Ergebnis: Argentiniens Auftritt im Finale war ein "unwürdiger Schlussakt":Neuer Geschäftsführer? Mertesacker in Gesprächen mit DFBDer ehemalige Fußball-Weltmeister Per Mertesacker ist in Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und könnte demnächst als Geschäftsführer des Verbandes zum Chef des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp werden. Auf diesem Posten könnte er Andreas Rettig, der seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängert, folgen. „Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist irgendwie nie abgerissen. In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen. Aber es gibt noch nichts zu verkünden“, sagte Mertesacker im ZDF.Telekom erwirbt Medienrechte an Fußball-WM 2030 Die Deutsche Telekom hat sich die Medienrechte an der ​Fußball-Weltmeisterschaft 2030 gesichert. Alle 104 Partien des ⁠Turniers werden auf der hauseigenen TV-Plattform Magenta TV zu ​sehen ​sein, teilte der Bonner ‌Konzern am Sonntagabend ‌mit. Das Turnier zum 100-jährigen Bestehen des ​Wettbewerbs ​findet vom 8. ​Juni bis zum 21. Juli 2030 in sechs Ländern ‌auf drei Kontinenten statt. Gastgeber für die ‌48 ‌Nationalmannschaften sind Spanien, ​Portugal, Marokko, Uruguay, Paraguay und Argentinien. ​Im vergangenen Jahr hatte ‌das Unternehmen die Übertragungsrechte für die Europameisterschaft 2028 erworben. NewsdeskKlopp spricht von einer EinigungJürgen Klopp ist frei für das Bundestrainer-Amt. Bis zur endgültigen Einigung müsse man sich ein wenig noch gedulden, merkte er an, doch Zweifel gibt es praktisch nicht mehr. Denn: Sein Vertrag mit Red Bull ist laut Klopp kein Hindernis mehr. „Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden, eine sehr, sehr großzügige Regelung, wenn man so will“, sagte der 59-Jährige bei MagentaTV kurz vor dem Anpfiff des WM-Endspiels.Klopp verwies aber noch auf anstehende Gespräche mit dem DFB: „Es ist nichts final und das ist nun mal so. Es ist ja so, die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung.“ Details zum Treffen mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff nannte Klopp zwar nicht. Sein bis 2029 datierter Vertrag als weltweiter Fußball-Chef beim Getränkekonzern hat demnach aber offenbar keine Gültigkeit mehr, so dass er zum DFB wechseln kann.Klopp soll möglichst in der kommenden Woche als neuer Bundestrainer beim DFB vorgestellt werden, sobald letzte Vertragsdetails geklärt sind: „Es sollte dann in den nächsten Tagen passieren, im Idealfall.“ Es müssten aber noch „viele Gespräche“ geführt werden, sagte Klopp, und deutete an, dass es weitere Fragen zu klären gibt. Klopp monierte zudem, dass in den vergangenen Tage zu viele Details durchgesickert seien. Nicht alle Berichte seien korrekt gewesen.Klopp soll beim DFB die Nachfolge von Julian Nagelsmann antreten, der nach dem frühen WM-Aus den Bundestrainerposten zwei Jahre vor Auslaufen seines Vertrages räumen musste. Klopp war nach vielen Jahren als Vereinstrainer seit Januar 2025 als „Head of Global Soccer“ für Red Bull tätig. Bei der Weltmeisterschaft arbeitet er als Experte für MagentaTV.NewsdeskJavier Cáceres, New JerseyEinlasschaos vor dem WM-FinaleMan hatte ja so Einiges erwartet. Aber dass die USA es am letzten Tag der WM (an dem üblicherweise alles problemlos läuft) schaffen, das Einlasschaos vom Eröffnungstag der WM in Südafrika 2010 in den Schatten zu stellen, ist dann doch überraschend. Volunteers, Tänzer, Gastronomie-Personal, Fotografen und Journalisten sollen durch ein Sicherheitsnadelöhr. Alle, auch Weltmeister wie der Brasilianer Denílson, müssen bei Ankunft erstmal nach dem Ende der Schlange suchen. Eine Aufgabe, an der nicht wenige scheitern, obwohl es nur eine Schlange gibt. Immerhin: Bis zum Spielbeginn waren es beim Entstehen dieser Bilder noch sechs Stunden hin. Und anders als am Vorabend regnete es nicht.Infantino über 95 000 Kilometer geflogenGianni Infantino ist zuletzt eine Strecke von fast zweieinhalb Erdumrundungen geflogen. Laut einer Recherche der Nachrichtenagentur AP legte der Schweizer Präsident des Weltverbandes vom 9. Juni und damit zwei Tage vor WM-Beginn an bis zum Finaltag 95 403 Kilometer im Flugzeug zurück. Am Äquator beträgt der Erdumfang rund 40 000 Kilometer. Die Fifa äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Nach AP-Angaben besuchte Infantino 43 der insgesamt 104 WM-Spiele. Demnach nutzte der 56-Jährige dafür wohl eine Maschine vom Typ Gulfstream G650 aus der Flotte der Charterabteilung des WM-Sponsors Qatar Airways, die der Schweizer schon in den vergangenen Jahren genutzt hatte. Für die Verfolgung der Flugbewegungen wertete AP die Daten der Seite „FlightAware“ aus sowie Fotos aus verschiedenen Quellen. Der Auflistung zufolge war Infantino in jedem der 16 Stadien in den USA, Kanada und Mexiko mindestens einmal. Gleich fünfmal verfolgte er Spiele auf der Tribüne des WM-Stadions in Miami. Dabei landete die getrackte Gulfstream auf 21 Flughäfen. Die längste Strecke legte der Fifa-Chef mit 5:44 Stunden auf dem Flug am 15. Juni von Miami nach Seattle zurück, die kürzeste mit 28 Minuten von Seattle ins kanadische Vancouver am 6. Juli. Kürzer waren nur sogenannte Überführungsflüge, bei denen Infantino wohl nicht an Bord war. Wie Der Spiegel berichtet, flog die Maschine am 14. Juli beim Halbfinale Frankreich gegen Spanien vom Drehkreuz Dallas-Fort Worth über 18 Kilometer und 12 Minuten zum stadtnahen Love-Field-Airport. Am 21. Juni sei das Flugzeug vom Opa Locka Executive Airport in Miami zum dortigen International Airport 13 Kilometer weit geflogen. Nicht eingerechnet in die gesamte Flugstrecke während der WM ist ein Abstecher Infantinos vor den Halbfinals nach Doha für einen Kondolenzbesuch in Katar nach dem Tod des ehemaligen Emirs Hamad bin Chalifa Al Thani.Magath und Effenberg kritisieren DFBFelix Magath und Stefan Effenberg haben nach dem frühen WM-Aus massive Kritik an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes geübt. Der einstige Bayern-Kapitän Effenberg forderte in der Sport1-Sendung „Doppelpass“ sogar die Ablösung des DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf. „Die ducken sich weg. Weil ganz Fußball-Deutschland redet über Klopp. Das haben sie clever gemacht“, sagte 57-Jährige. „Aber im Endeffekt steht Neuendorf genauso in der Verantwortung. Und da müsste eigentlich auch bei den nächsten Wahlen die Konsequenz gezogen werden.“ Der frühere Meistertrainer Magath nennt zwar explizit keine Namen aus der DFB-Führung. Auch hält er Jürgen Klopp für die richtige Wahl als neuen Bundestrainer. Aber Klopp sei als designierter Nachfolger von Julian Nagelsmann „eine rein politische Entscheidung“, meinte der 72-Jährige. „Alle sind begeistert. Alle sagen: Jürgen Klopp muss es machen. Aber wie kann ich mich in eine so alternativlose Situation begeben wie der DFB?“, kritisierte Magath. „Klopp macht jetzt, was er will.“ Für den ehemaligen Trainer von Bayern München war die Verpflichtung von Nagelsmann im Jahr 2023 „eine krasse Fehlentscheidung. Ich kann ihm keinen Vorwurf machen. Aber er war einfach völlig überfordert“, sagte Magath. „Deshalb ist in den drei Jahren, in denen er Bundestrainer war, nie etwas vor sich gegangen. Wir haben uns 2024 die Europameisterschaft schöngeredet. Die war ja auch nix. Toni Kroos hat ihn gerettet damals. Nicht er und seine fachlichen Fähigkeiten.“ Und deshalb müsse für „diese Fehlentscheidung irgendjemand die Verantwortung übernehmen“. Infantino, die Fifa und ihr Umgang mit dem SportWas bleibt von dieser WM, bei der der Fußball Teil des groß angelegten Entertainments der Fifa geworden ist? SZ-Sportchef Claudio Catuogno mit einem bilanzierenden Kommentar: Mehr ladenTickarooLive Blog Software