Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der internationale Medien zitierten, darunter die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky.Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Paredes sah daraufhin noch die Rote Karte. Schon während der Partie hatte der Argentinier am Rande eines Platzverweises gestanden.Paredes wurde in der Mitteilung nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz.Spaniens König hat die Fußball-Weltmeister in der Heimat mit großen Worten empfangen. „Es war ein epischer Triumph. Ihr seid eine außergewöhnliche und legendäre Mannschaft, die einen festen Platz in der Geschichte unseres Fußballs einnimmt“, sagte Felipe IV. in seiner Rede am Montag im Königspalast La Zarzuela am Stadtrand von Madrid.Gemeinsam feierten König Felipe IV., Königin Letizia und die Prinzessinnen Leonor und Sofía mit der Mannschaft um Siegtorschütze Ferran Torres, Jungstar Lamine Yamal und Rodri sowie dem goldenen Pokal. „Campeones, Campeones“ hallte über den Wohnsitz der Königsfamilie, ehe die Weltmeister weiter zu Ministerpräsident Pedro Sánchez in dessen Regierungssitz reisten.„Wenn unsere Nationalmannschaft spielt, spielen wir alle mit“, sagte Felipe IV., der das 1:0 nach Verlängerung über Argentinien live im Stadion verfolgt hatte: „Und indem ihr gewonnen habt, habt ihr für ganz Spanien gewonnen. Dank euch ist Spanien wieder Fußball-Weltmeister, heute sind wir die amtierenden Weltmeister und Weltmeisterinnen.“Die Spanier waren mit einiger Verspätung am Montagnachmittag um 14.33 Uhr am Flughafen in Madrid-Barajas gelandet. Nach dem Halt beim Ministerpräsident starten die neuen Titelträger vom Moncloa-Palast in einem Doppeldeckerbus zu einer Triumph-Parade entlang der Hauptverkehrsstraßen Madrids bis hin zum berühmten Cibeles-Brunnen. Es werden Millionen Fans erwartet. (sid)Rudi Garcia ist nicht länger Trainer der belgischen Fußball-Nationalmannschaft. Wie der Verband RBFA am Montag mitteilte, wird der zum 31. Juli auslaufende Vertrag des Franzosen nicht verlängert. Belgien war im WM-Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien ausgeschieden (1:2).Medienberichten zufolge wird Mark van Bommel als sein Nachfolger gehandelt, der frühere Bayern-Star trainierte bis 2024 den belgischen Erstligisten Royal Antwerpen.„Wie haben entschieden, die gemeinsame Reise der vergangenen 18 Monate nicht zu verlängern. Ich übergebe Belgien unter den besten acht Mannschaften der Welt“, sagte Garcia: „Ich wünsche Belgien allen Erfolg für die Fortsetzung des Generationenwechsels, dessen Einleitung ich mit Stolz mitgestalten durfte.“Garcia (62) war im Februar 2025 als Nachfolger von Domenico Tedesco angetreten, er hat Belgien für 20 Länderspiele begleitet und die Roten Teufel erfolgreich durch die WM-Qualifikation sowie die Nations-League-Playoffs geführt.Garcia habe „zweifellos eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Neuausrichtung gespielt“, sagte Vincent Mannaert, Sportdirektor Belgiens: „Insbesondere dank seines Engagements und seiner Erfahrung konnten der Teamzusammenhalt wiederhergestellt und ein starkes Ergebnis bei der jüngsten FIFA-Weltmeisterschaft erzielt werden.“ (sid) Der Weltmeister ist mit dem goldenen Pokal im Gepäck in der Heimat gelandet – allerdings mit erheblicher Verspätung. Mehr als eineinhalb Stunden später als geplant kam der Siegerflieger der Spanier am Montagnachmittag um 14.33 Uhr am Flughafen in Madrid-Barajas an. Dort warteten nach dem umjubelten 1:0 n.V. der Furia Roja gegen Argentinien bereits seit den frühen Morgenstunden viele Fans auf ihre Helden um Siegtorschütze Ferran Torres, Jungstar Lamine Yamal und Kapitän Rodri.Die Ankunft am Terminal war der Auftakt eines Feier-Marathons in der spanischen Hauptstadt. Im Zentrum von Madrid wurden nach Behördenangaben am Montag bis zu einer Million Menschen erwartet.Vom Flughafen geht es für das Team von Trainer Luis de la Fuente erst einmal in den Königspalast La Zarzuela am Stadtrand von Madrid, wo ein Empfang bei König Felipe VI. anstand. Felipe war bereits beim Finale im MetLife-Stadium in New Jersey dabei gewesen. Danach sollten die Spanier gegen 18.00 Uhr von Ministerpräsident Pedro Sánchez in dessen Regierungssitz begrüßt werden.Vom Moncloa-Palast starten die neuen Titelträger dann in einem Doppeldeckerbus zu einer Triumph-Parade entlang der Hauptverkehrsstraßen Madrids bis hin zum berühmten Cibeles-Brunnen – geplante Ankunft: 21.00 Uhr. Dort feiern traditionell die Nationalteams und Real Madrid ihre Triumphe. Auf einer eigens errichteten Bühne zeigen sich die Stars ihren Anhängern.Zur Bewältigung des Andrangs sind zusätzliche Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen geplant, teilten die Behörden mit. Insgesamt werden 2050 Polizeibeamte und 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil im Einsatz sein. (sid) Nach einem ungleichen WM-Finale sind sich Experten einig, dass spielstarke Spanier gegen destruktive Argentinier verdient den Titel holten. „Der Fußball hat gewonnen“, schrieb der frühere DFB-Weltmeister Toni Kroos bei X. Der englische Ex-Stürmerstar Alan Shearer sagte in der BBC: „Zweifellos hat das richtige Team gesiegt.“ Nur die Spanier hätten Interesse an Ballbesitz gehabt und daran, sich Torchancen zu erspielen. „Das ist ein Ergebnis für den Fußball, so wie sie gespielt haben. Spanien hat es verdient.“Der Europameister rang den WM-Titelverteidiger nach Verlängerung mit 1:0 nieder - Ferran Torres wurde mit seinem Treffer in der 106. Minute zum Matchwinner. Die Argentinier um Superstar Lionel Messi verzeichneten bis in die Schlussminuten keinen einzigen Torschuss, fielen vor allem durch ruppiges Spiel auf. Enzo Fernandez wurde in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit nach einem heftigen Foul zum zweiten Mal verwarnt und vom Platz gestellt.„Das hat für mich mit Fußball nichts zu tun“, resümierte Lothar Matthäus bei „Bild“ zum Spiel der Südamerikaner. „Sie wollten ein 0:0 über die Zeit retten und ins Elfmeterschießen gehen. Es war für mich ein langweiliges Endspiel.“Dass es nach dem Schlusspfiff auch noch zu einem Handgemenge rund um Argentiniens Leandro Paredes kam, der schon während der Partie nah dran war am Platzverweis, enttäuschte 1990-Weltmeister Matthäus. „Man hat gesehen, dass die Argentinier schlechte Verlierer sind. Ich als großer Fan von Argentinien war nicht nur sportlich enttäuscht, sondern vor allem über ihr Verhalten.“Den deutschen Rekord-Nationalspieler erinnerte der Auftritt an jenen von Argentinien im WM-Finale 1990, als die Auswahl um Superstar Diego Maradona gegen Deutschland ebenfalls wenig für das Spiel tat und am Ende sogar zwei Platzverweise kassierte. Auch damals in Rom unterlagen die Südamerikaner 0:1.Der frühere England-Stürmer Wayne Rooney meinte, derartige Szenen nach der Partie seien „peinlich“. Paredes sei eigentlich besser als dort zu sehen.Auch ZDF-Experte und 2014-Weltmeister Christoph Kramer sagte: „Das darf nicht passieren.“ Er kritisierte grundsätzlich den Auftritt der Argentinier: „Heute und auch schon während des Turniers haben sie den Bogen ein bisschen überspannt.“ In puncto Vorbildfunktion betonte Kramer: „Das WM-Finale gucken unheimlich viele Jugendlich und Kinder. Jeder, der unter 18 ist: Bitte an Argentinien kein Vorbild nehmen!“ (dpa)Nach dem Gewinn der WM-Bronzemedaille hat Englands Kapitän Harry Kane seinen viel kritisierten Trainer Thomas Tuchel in Schutz genommen. „Es ist sein erstes großes Turnier“, sagte der Stürmerstar des FC Bayern: „Er muss das verarbeiten und wird eine Menge lernen.“Tuchel sei ein „fantastischer Trainer“ betonte Kane: „Die Begeisterung, die er hat, die Emotion, die er mitbringt, die taktische Erfahrung, die er besitzt – das bedeutet nicht, dass man es jedes Mal perfekt macht. Wir wollen es an den großen Tagen richtig machen, und das erwartet er auch von sich selbst.“Die Kritik am Trainer fing schon vor dem Turnier bei der Kaderzusammenstellung an, Kane jedoch lobte diese. Es sei „die beste England-Gruppe“, von der er je „Teil gewesen ist, was den Zusammenhalt angeht“, sagte er.Tuchel wehrte sich stets gegen seine Kritiker, auch nach dem Halbfinal-Aus gegen Argentinien hatte er betont, weitermachen zu wollen: „Es gibt noch so viel, was wir verbessern können“, sagte der 52-Jährige, dessen Vertrag bis nach der Heim-EM 2028 läuft: „Ich bin mehr als glücklich, das zu verantworten. Ich liebe die Arbeit mit diesem Team an jedem Tag.“Auch Kane blickte positiv auf die EURO: „Wir wissen, dass in den nächsten zwei Jahren, bis wir wieder in so einer Situation sind, immer ein Fragezeichen über uns stehen wird. Das müssen wir als Motivation nutzen.“Bei den jüngsten beiden Europameisterschaften stand England im Endspiel und verpasste einen Triumph nur knapp. Unter Tuchel erreichten die Three Lions mit Platz drei das beste WM-Ergebnis seit dem ersten und einzigen Titel 1966. (sid)Die Finalniederlage der Argentinier gegen Spanien bei der Fußball-WM in Nordamerika hat den kanadischen Rapstar Drake um 1,5 Millionen Dollar erleichtert. Der 39-Jährige hatte vor dem Endspiel am Sonntag, das die Iberer mit 1:0 nach Verlängerung gewannen, die hohe Summe auf einen Sieg von Lionel Messi und Co. in regulärer Spielzeit gesetzt. Die Quote von 3,45 für einen Erfolg der Südamerikaner reizte ihn offenbar.Drake, der Edelfan der Basketballer Toronto Raptors ist, wettet immer wieder hohe Summen auf Sportereignisse – mit überschaubarem Erfolg. Fans sprechen daher schon vom „Drake-Fluch“, sobald der Musiker seinen nächsten teuren Tipp in den Sozialen Medien veröffentlicht.Auch 2022 hatte Drake laut Medienberichten auf Argentinien gesetzt - und damals eine Million verloren. Auch damals galt seine Wette nur für die reguläre Spielzeit. Messi und Co. setzten sich aber erst im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen Frankreich durch. (dpa)Argentiniens Routinier Nicolas Otamendi sorgte nach der Pleite im WM-Finale gegen Spanien mit Heul-Vorwürfen für Aufsehen. Der 38 Jahre alte Weltmeister von 2022, auch auf dem Feld für eine durchaus härtere Gangart bekannt, baute sich vor Spaniens Kapitän Rodri auf, der seinem alten Bekannten aus gemeinsamen Zeiten bei Manchester City nach dem 1:0 nach Verlängerung nur die Hand reichen wollte. „Die ganze Woche hast du geheult. Du und (Aymeric) Laporte, ihr beide“, giftete Otamendi: „So etwas macht man nicht, du hast bei den Schiedsrichtern gejammert, mein Freund.“ Rodri, der zum besten Spieler der WM gekürt wurde, reagierte mit weit aufgerissenen Augen auf die Vorwürfe auf dem Rasen im Finalstadion von East Rutherford. Er hatte in der Pressekonferenz vor der Partie gesagt, dass er davon ausgehe, dass Argentinien fair spielen würde. Wenn es aber hitzig würde, müssten sie das ignorieren. „In den letzten Spielen haben wir Dinge gesehen, die uns wirklich überrascht haben“, hatte Laporte betont: „Vor allem bei Argentinien, einer Mannschaft, die mit ihren Zweikämpfen viele kleine Botschaften sendet.“ Otamendi konnte das nach seinem letzten Länderspiel für Argentinien mit diesem Auftritt nicht entkräften. (dpa)Nach Argentiniens WM-Finalniederlage gegen Spanien ist es in Buenos Aires zu Zusammenstößen zwischen Fußballfans und Polizei gekommen. Tausende Menschen versammelten sich Medienberichten zufolge nach dem 0:1 der argentinischen Nationalmannschaft rund um den Obelisken, das Wahrzeichen der Metropole.Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) warfen den Berichten zufolge mehrere Menschen Flaschen und Steine auf Einsatzkräfte. Die Polizei habe daraufhin Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Dabei seien Fans sowie Polizisten verletzt worden. Etwa 15 Menschen seien festgenommen worden, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten. (dpa)Ein 13-Jähriger ist nach Behördenangaben in der Nacht zum Montag im Westen Spaniens bei einer Feier zum WM-Sieg der spanischen Nationalmannschaft ums Leben gekommen. „Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt“, teilte die Stadtverwaltung von Ciudad Rodrigo am Montag mit. Medienberichten zufolge starb der Jugendliche beim Einsturz eines Brunnens, auf den mehrere Menschen geklettert waren. (afp)Argentinien darf seine entthronten Weltmeister um Superstar Lionel Messi im Rahmen eines nationalen Feiertages ehren. Die Regierung des Landes hat nach der Finalniederlage gegen Spanien (0:1 n.V.) bestätigt, dass am Tag der Feierlichkeiten nach der Rückkehr der Nationalmannschaft in ihre Heimat die Arbeit ruhen werde. Das wird voraussichtlich am Dienstag der Fall sein. Messi und Co. sollen in der Casa Rosada empfangen werden, dem Amtssitz von Staatspräsident Javier Milei.Der Rechtspopulist bedankte sich nach der Niederlage im Endspiel von East Rutherford bei den Spielern. „Ihr habt bis zum Schluss gekämpft“, rief er ihnen via X zu, Argentinien werde „für immer“ an der Spitze thronen. In einem weiteren Beitrag kündigte er den Feiertag an.Die Albiceleste wird am Montagabend nach einem elfstündigen Flug um 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires erwartet. Mit seiner Feiertags-Ankündigung kommt Milei einer Aufforderung der Gewerkschaft der Staatsangestellten ATE nach, einer der größten und einflussreichsten des Landes. „Herr Präsident, diese Nationalmannschaft ist eine Quelle enormen Stolzes für das argentinische Volk. Wir müssen sicherstellen, dass sie bei ihrer Heimkehr die Anerkennung erfährt, die sie verdient. Es ist Ihre Pflicht, einen landesweiten Feiertag auszurufen. Zögern Sie nicht länger!“, erklärte Rodolfo Aguiar, der Vorsitzende der Gewerkschaft, bei X. (sid)Ein Mann, ein Wort: Der spanische Fußball-Weltmeister Marc Cucurella will sein Versprechen nach dem WM-Triumph gegen Argentinien (1:0 n.V.) einlösen und sich das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente tätowieren lassen. „Ist hier irgendwo ein Tätowierer?“, schrieb der Profi von Real Madrid in seiner Instagram-Story zu zwei Sternen für die jetzt zwei spanischen WM-Titel.In spanischen Medien wurde Cucurella nach dem Endspiel von East Rutherford überdies so zitiert: „Ich muss jetzt herausfinden, wo ich mir das Tattoo stechen lassen kann. Ich werde es mir an einer gut sichtbaren Stelle machen lassen. Auf dem Rückflug überlege ich mir, wo genau.“Sein Coach reagierte mit Humor auf die ungewöhnliche Ankündigung. „Versprechen muss man halten“, sagte de la Fuente, „und so hässlich bin ich ja nun auch wieder nicht.“ Cucurella hatte die Tattoo-Idee im Rahmen der WM-Vorbereitung geäußert.Sein erstes Tattoo wäre es nicht. Auf seinem linken Oberarm prangt bereits ein stolzer Löwe. Schon auf den Gewinn der EM 2024 in Deutschland hatte Cucurella mit einer Typ-Veränderung reagiert: Nach dem 2:1-Finalsieg über England ließ er sich seine vormals braune Lockenpracht rot färben. (sid)Argentiniens Trainer Lionel Scaloni hat seine Pressekonferenz nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien unter Tränen abgebrochen. „Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid“, sagte der Coach heftig weinend und eilte von der Bühne.Zuvor hatte der 48-Jährige bereits nach dem 0:1 und seinem verpassten zweiten Weltmeistertitel einen Einblick in sein emotionales Innenleben gegeben. „Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint, deswegen weine ich jetzt nicht“, sagte Scaloni. Wenig später musste er aber dennoch weinen und erhielt aufmunternden Applaus von argentinischen Journalisten.Scaloni schwärmte von seiner Mannschaft um Superstar Lionel Messi. „Es ist ein großartiges Team. Ich hoffe, dass künftige Generationen davon beeinflusst werden.“ Auf einen möglichen Rücktritt des 39 Jahre alten Messi aus dem Nationalteam angesprochen, erklärte der Coach, dass er noch nicht mit dem Kapitän gesprochen habe.Auch zu seiner eigenen Zukunft hielt sich Scaloni zunächst bedeckt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass sich der Weltmeistertrainer von 2022 mit dem Verband auf eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bis 2030 geeinigt habe. Er werde mit dem Verbandspräsidenten sprechen. „Ich bin ihm dankbar, dass ich hier an dieser Stelle sein darf“, sagte Scaloni - und weinte. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software