PfadnavigationHomeSportFußballSchiedsrichter in der KritikEs geht um Messi – Algerien legt nach 0:3 gegen Argentinien Protest einStand: 23:08 UhrLesedauer: 2 MinutenLionel Messi führt Argentinien zwar im Alleingang zum Sieg gegen Algerien – doch nach dem Spiel sorgt eine Situation für Gesprächsstoff. Für MagentaTV-Experte Patrick Ittrich ist die Szene eindeutig. Die Analyse im Video.Die algerische Nationalelf verkam bei ihrem Auftakt zur Nebenrolle. Argentiniens Lionel Messi erzielte beim 3:0 alle Tore. Nun gehen die Nordafrikaner gegen die Spielwertung vor. Grund ist ein mögliches Foul des Superstars.Nun versuchen sie es also doch auf offiziellem Weg. Der algerische Fußball-Verband hat nach der 0:3-Niederlage gegen Argentinien bei der WM Protest gegen die Spielleitung des polnischen Schiedsrichters Szymon Marciniak eingelegt. Nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten, bestätigte ein Verbandssprecher der Deutschen Presse-Agentur, dass ein entsprechendes Schreiben an den Weltverband Fifa geschickt wurde.Nach Darstellung des algerischen Verbandes blieb ein hartes Einsteigen des späteren Dreifach-Torschützen Lionel Messi beim Stand von 1:0 ungeahndet. „Für mich ist das eine Rote Karte. Wir haben diverse Beispiele aus der Bundesliga, wo das mit Rot bestraft wurde“, hatte auch der frühere Bundesliga-Schiedsrichter und TV-Experte Patrick Ittrich bei MagentaTV geurteilt.In der 31. Minute trat Messi seinem algerischen Gegenspieler Aissa Mandi von hinten in die Wade und gegen die Achillessehne. „Das ist mindestens eine Gelbe Karte. Da hat er deutlich überzogen, das war ein Tritt in die Wade, da hätte er schon Gelb verdient gehabt“, sagte ARD-Experte Thomas Hitzlsperger. Doch der polnische Referee Szymon Marciniak beließ es bei einer Ermahnung und auch die Videoassistenten griffen nicht ein.Messi-Foul nicht der einzige Grund für ProtestNach Meinung von Ittrich waren in der Szene zwei von drei Kriterien für Rot gegeben: Messi hatte „nullkommanull“ die Chance, an den Ball zu kommen, und das Trefferbild habe „übel“ ausgesehen. „Das Einzige, was fehlt, ist die Dynamik“, sagte der 47-Jährige. Deswegen habe wohl auch der VAR sich nicht gemeldet. „Das ist aber eigentlich regeltechnisch eine Rote Karte. Wenn ich das so auf dem Platz wahrgenommen hätte, hätte ich Rot gegeben. Wenn der Schiedsrichter Rot gezeigt hätte, wäre das safe nicht zurückgenommen worden“, betonte Ittrich.Der Tritt von Messi ist allerdings nicht die einzige Szene, die die Algerier in ihrem Protest anführen. Zudem wird kritisiert, dass ein Ellenbogeneinsatz von Alexis Mac Allister sowie eine weitere Aktion nicht sanktioniert wurden. Eine Reaktion der Fifa lag zunächst nicht vor.Proteste gegen Schiedsrichterentscheidungen haben im Fußball in der Regel nur geringe Erfolgsaussichten, da Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen grundsätzlich nicht nachträglich geändert werden. Algerien trifft am Dienstag auf Jordanien.lwö
WM 2026: Es geht um Messi – Algerien legt nach 0:3 gegen Argentinien Protest ein - WELT
Die algerische Nationalelf verkam bei ihrem Auftakt zur Nebenrolle. Argentiniens Lionel Messi erzielte beim 3:0 alle Tore. Nun gehen die Nordafrikaner gegen die Spielwertung vor. Grund ist ein mögliches Foul des Superstars.












