Drei Treffer für La PulgaDreieinhalb Jahre nachdem sich die Argentinier in Katar zum Weltmeister gekrönt hatten, rief die große Bühne erneut. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch startete der amtierende Weltmeister in Kansas City ins Turnier - sogar mit einer Parallele zum Finale 2022.Wie schon beim 4:2 im Elfmeterschießen gegen Frankreich leitete Schiedsrichter Szymon Marciniak, dem damals eine perfekte Leistung gelungen war (kicker-Note 1), das Auftaktspiel der Albiceleste. Und wie 2022, als Argentiniens Anführer Messi maßgeblich am WM-Titel beteiligt war, war dem 38-Jährigen nicht anzumerken, dass er bald Fußballrentner werden könnte.Von Beginn an war Messi an jeder Möglichkeit beteiligt, verteilte Bälle und brachte sich selbst in Abschlusspositionen. Sein früher Treffer (5.) fand wegen einer Abseitsstellung ebenso wie Chaibis Tor für Algerien (8.) keine Anerkennung. Mit wenigen Ausnahmen dominierte Argentinien das Spiel, wusste mit cleveren wie zügigen Spielmustern zu überzeugen. Zwar sprangen dabei nicht immer Möglichkeiten heraus, die spielerischen Ansätze der Südamerikaner ließen aber erahnen, dass auch in diesem Jahr mit ihnen zu rechnen ist.Und Messi tat derweil das, was er am besten kann: Tore schießen - dazu noch in besonders schöner Art und Weise. Sein Schlenzer aus der Distanz schlug in Minute 17 rechts oben ein, Zidane war noch leicht am Ball, konnte den Treffer aber nicht verhindern. Algerien hingegen enttäuschte keineswegs, konnte dem Weltmeister zumindest zeitweise Probleme bereiten und verbuchte in der Anfangsphase und kurz vor der Pause gute Gelegenheiten. Insbesondere Frankfurts Chaibi machte auf sich aufmerksam.Zidane lässt abprallen, Gonzalez legt aufNach der Pause war allerdings nicht mehr allzu viel von den Wüstenfüchsen zu sehen. Stattdessen verteidigte die Albiceleste ihre Führung souverän und drängte in der Offensive auf den entscheidenden Treffer. Zuerst verhinderte Zidane noch gegen Lautaro das 2:0 (54.), dann lud er Messi zum Doppelpack ein. Bei Mac Allisters Schuss ließ er den Ball nach vorn abprallen, Messi bedankte sich und schob ein (60.).Fortan fehlte dem achtmaligen Ballon d'Or-Sieger nur noch ein Treffer, um WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose (16) einzuholen - und auch das sollte La Pulga gelingen: Gonzalez' Assist veredelte Messi mit einem platzierten Linksschuss ins untere Eck zum 3:0 und stellte den Rekord des ehemaligen deutschen Torjägers damit ein. Es war eine historische Vorstellung von Messi in seinem 200. Länderspiel.Algerien zeigte sich davon beeindruckt und kam mit Ausnahme eines Aouar-Schusses zu keinen Möglichkeiten (69.). Argentiniens Coach Lionel Scaloni wechselte Messi nach seinem Dreierpack aus, womit der Angreifer erst in den kommenden Spielen die Möglichkeit hat, den Klose-Rekord zu brechen. Argentinien feierte dank Messi einen Start nach Maß, während Algerien auf die Duelle mit Jordanien und Österreich hoffen muss.Als nächstes wartet auf den amtierenden Weltmeister Argentinien das Duell mit Österreich - Anstoß am Montag ist bereits um 19 Uhr. Erst in der darauffolgenden Nacht (5 Uhr) steigt der Vergleich zwischen Algerien und Jordanien.
Überragender Messi führt Argentinien zum Auftaktsieg - und stellt Kloses Rekord ein
Drei Treffer für La PulgaDreieinhalb Jahre nachdem sich die Argentinier in Katar zum Weltmeister gekrönt hatten, rief die große Bühne erneut. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch startete der amtierende Weltmeister in Kansas City ins Turnier - sogar mit einer Parallele zum Finale 2022.Wie schon beim 4:2 im Elfmeterschießen gegen Frankreich leitete Schiedsrichter Szymon Marciniak, dem damals eine perfekte Leistung gelungen war (kicker-Note 1), das Auftaktspiel der Albiceleste. Und wie 2022, als Argentiniens Anführer Messi maßgeblich am WM-Titel beteiligt war, war dem 38-Jährigen nicht anzumerken, dass er bald Fußballrentner werden könnte.Von Beginn an war Messi an jeder Möglichkeit beteiligt, verteilte Bälle und brachte sich selbst in Abschlusspositionen. Sein früher Treffer (5.) fand wegen einer Abseitsstellung ebenso wie Chaibis Tor für Algerien (8.) keine Anerkennung. Mit wenigen Ausnahmen dominierte Argentinien das Spiel, wusste mit cleveren wie zügigen Spielmustern zu überzeugen. Zwar sprangen dabei nicht immer Möglichkeiten heraus, die spielerischen Ansätze der Südamerikaner ließen aber erahnen, dass auch in diesem Jahr mit ihnen zu rechnen ist.Und Messi tat derweil das, was er am besten kann: Tore schießen - dazu noch in besonders schöner Art und Weise. Sein Schlenzer aus der Distanz schlug in Minute 17 rechts oben ein, Zidane war noch leicht am Ball, konnte den Treffer aber nicht verhindern. Algerien hingegen enttäuschte keineswegs, konnte dem Weltmeister zumindest zeitweise Probleme bereiten und verbuchte in der Anfangsphase und kurz vor der Pause gute Gelegenheiten. Insbesondere Frankfurts Chaibi machte auf sich aufmerksam.Zidane lässt abprallen, Gonzalez legt aufNach der Pause war allerdings nicht mehr allzu viel von den Wüstenfüchsen zu sehen. Stattdessen verteidigte die Albiceleste ihre Führung souverän und drängte in der Offensive auf den entscheidenden Treffer. Zuerst verhinderte Zidane noch gegen Lautaro das 2:0 (54.), dann lud er Messi zum Doppelpack ein. Bei Mac Allisters Schuss ließ er den Ball nach vorn abprallen, Messi bedankte sich und schob ein (60.).Fortan fehlte dem achtmaligen Ballon d'Or-Sieger nur noch ein Treffer, um WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose (16) einzuholen - und auch das sollte La Pulga gelingen: Gonzalez' Assist veredelte Messi mit einem platzierten Linksschuss ins untere Eck zum 3:0 und stellte den Rekord des ehemaligen deutschen Torjägers damit ein. Es war eine historische Vorstellung von Messi in seinem 200. Länderspiel.Algerien zeigte sich davon beeindruckt und kam mit Ausnahme eines Aouar-Schusses zu keinen Möglichkeiten (69.). Argentiniens Coach Lionel Scaloni wechselte Messi nach seinem Dreierpack aus, womit der Angreifer erst in den kommenden Spielen die Möglichkeit hat, den Klose-Rekord zu brechen. Argentinien feierte dank Messi einen Start nach Maß, während Algerien auf die Duelle mit Jordanien und Österreich hoffen muss.Als nächstes wartet auf den amtierenden Weltmeister Argentinien das Duell mit Österreich - Anstoß am Montag ist bereits um 19 Uhr. Erst in der darauffolgenden Nacht (5 Uhr) steigt der Vergleich zwischen Algerien und Jordanien.













