PfadnavigationHomeSportFußballWM2:3 gegen ArgentinienÄgypten legt offiziell Protest gegen die Niederlage einStand: 10:05 UhrLesedauer: 2 MinutenArgentinien dreht einen 0:2-Rückstand gegen Ägypten dank einer überragenden Leistung von Lionel Messi. Die Highlights der Partie im Video.Ägyptens Verband macht den Schiedsrichter für das WM-Aus gegen Argentinien verantwortlich. Der Verband legt offiziell Protest ein und fordert den Ausschluss des Franzosen. Es geht vor allem um eine Szene.Ägyptens WM-Aus sorgt weiter für Ärger beim Gegner. Nach der 2:3-(1:0)-Niederlage im Achtelfinale gegen Argentinien toben die ägyptischen Offiziellen und geben dem Schiedsrichter die Schuld am Ausscheiden. Der Verband legt daher Beschwerde bei der Fifa ein.Er habe Beschwerde gegen den französischen Referee François Letexier und seine Assistenten eingereicht, sagte Verbandspräsident Hany Abo Rida nach dem Spiel vor Reportern im Mannschaftshotel. Zudem habe er den Ausschluss des Schiedsrichterteams vom Turnier gefordert. Dieses habe entscheidende Fehler gemacht. Zuerst hatte die spanische Sportzeitung „AS“ darüber berichtet.Aus Sicht des ägyptischen Fußballverbands spielte der Schiedsrichter eine „entscheidende Rolle“ beim Sieg Argentiniens. Deshalb fordert der Verband nun laut dem Bericht nicht nur eine Erklärung, sondern auch eine Untersuchung der aus seiner Sicht umstrittenen Entscheidungen, die gegen die Nordafrikaner ausgefallen seien.Lesen Sie auchNationaltrainer Hossam Hassan, dessen Mannschaft eine 2:0-Führung verspielt hatte, erhob schon direkt nach dem Spiel schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter und die Fifa: „Ich werde sagen, was ich denke – ganz gleich, welche Konsequenzen das hat. Das war ganz klar ein manipuliertes Spiel, und die ganze Welt hat das gesehen. Wir waren besser als der Weltmeister, aber das Ergebnis ist durch interne und externe Faktoren beeinflusst worden.“„Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt“Und weiter: „Wenn sie unbedingt wollen, dass Argentinien gewinnt, warum lassen sie dann überhaupt alle anderen Mannschaften am Turnier teilnehmen? Die Argentinier haben Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt.“Lesen Sie auchHassan kündigte auch einen ganz persönlichen WM-Boykott an. „Ich verspreche Ihnen: Sobald ich zurück bin, werde ich die Spiele dieser Fifa-Weltmeisterschaft nicht mehr verfolgen“, sagte er. „Das ist mein innerer Kampf, mein innerer Protest, meine eigene Art, meine Stimme zu erheben und mich zu wehren.“ Es geht den Ägyptern vor allem um eine Szene. Unmittelbar vor dem 3:2-Siegtreffer der Argentinier durch Enzo Fernández in der Nachspielzeit (90.+2) hatte dessen Teamkollege Alexis Mac Allister den Ägypter Hamdi Fathi beim Eindringen in den argentinischen Strafraum am Trikot gezogen. „Für mich, und da bin ich relativ deutlich, ist das eigentlich ein Strafstoß“, sagte Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich bei Magenta TV: „Er macht nichts, als das Trikot zu ziehen. Der Impuls ist da, den Spieler dadurch zu hindern, eventuell an den zweiten Ball zu kommen.“ARD-Schiedsrichterexperte Lutz Wagner erklärte, dass es ein „sehr uncleveres Verhalten“ von Mac Allister gewesen sei. „Da hat Argentinien sehr viel Glück gehabt.“ Aus Sicht der Ägypter war es kein Glück.SUF
WM 2026: Ägypten legt offiziell Protest gegen die Niederlage ein - WELT
Ägyptens Verband macht den Schiedsrichter für das WM-Aus gegen Argentinien verantwortlich. Der Verband legt offiziell Protest ein und fordert den Ausschluss des Franzosen. Es geht vor allem um eine Szene.















