Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesMagath und Effenberg kritisieren DFBAlles Wissenswerte rund ums Finale heute AbendGigantische Einnahmen der Fifa beim WM-TurnierMessi gibt sich emotional im NetzMbappé zieht in der ewigen WM-Torjägerliste an Messi vorbeiKlinsmann hält DFB-Elf für zu weichDer frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann sieht Mängel in der Körperlichkeit als eine der Ursachen für das Scheitern des DFB. „Sie waren zu weich, sie waren nicht fähig, zu leiden oder auch mal die Ellbogen auszufahren und sich Respekt zu verschaffen“, sagte Klinsmann dem TV-Sender Sky. Als Vorbild in dieser Hinsicht nannte der 61-Jährige Titelverteidiger Argentinien. „Was die Argentinier der ganzen Welt vorgemacht haben bei diesem Turnier ist einfach: Vielleicht sind wir nicht die beste Mannschaft, aber wir sind bereit bis an die Grenzen und darüber hinauszugehen und Spiele in den letzten Minuten zu entscheiden“, sagte Klinsmann. Dies habe in der Vergangenheit auch die DFB-Auswahl gekonnt. Bei dieser WM war das deutsche Team bereits im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ausgeschieden. In den beiden vorangegangenen WM-Turnieren scheiterte die Nationalmannschaft sogar schon in der Gruppenphase. „Wir sind jetzt absolut im Mittelmaß, ganz verloren irgendwo angekommen“, sagte Klinsmann bei Sport1. Er habe daher im Spaß zu italienischen Freunden gesagt: „Besser dreimal nicht hinfahren, als dreimal gleich nach Hause zu gehen.“ Italien hatte die Weltmeisterschaften 2018, 2022 und 2026 verpasst. Aber auch das deutsche Team fange jetzt weit unten an. „Wir müssen uns dafür schämen. Wir müssen eingestehen, dass viel, viel falsch gemacht wurde“, sagte Klinsmann. Er hoffe nun auf einen Neustart unter Jürgen Klopp als Bundestrainer. „Ich wünsche es mir sehr, weil er ein Typ ist, der so einen Neuanfang starten kann, weil er die Energie hat, die positive Art, andere Leute mit ins Boot zu bringen“, erklärte der Weltmeister von 1990. Infantino über 95.000 Kilometer geflogenGianni Infantino ist zuletzt eine Strecke von fast zweieinhalb Erdumrundungen geflogen. Laut einer Recherche der Nachrichtenagentur AP legte der Schweizer Präsident des Weltverbandes vom 9. Juni und damit zwei Tage vor WM-Beginn an bis zum Finaltag 95.403 Kilometer im Flugzeug zurück. Am Äquator beträgt der Erdumfang rund 40.000 Kilometer. Die Fifa äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Nach AP-Angaben besuchte Infantino 43 der insgesamt 104 WM-Spiele. Demnach nutzte der 56-Jährige dafür wohl eine Maschine vom Typ Gulfstream G650 aus der Flotte der Charterabteilung des WM-Sponsors Qatar Airways, die der Schweizer schon in den vergangenen Jahren genutzt hatte. Für die Verfolgung der Flugbewegungen wertete AP die Daten der Seite „FlightAware“ aus sowie Fotos aus verschiedenen Quellen. Der Auflistung zufolge war Infantino in jedem der 16 Stadien in den USA, Kanada und Mexiko mindestens einmal. Gleich fünfmal verfolgte er Spiele auf der Tribüne des WM-Stadions in Miami. Dabei landete die getrackte Gulfstream auf 21 Flughäfen. Die längste Strecke legte der Fifa-Chef mit 5:44 Stunden auf dem Flug am 15. Juni von Miami nach Seattle zurück, die kürzeste mit 28 Minuten von Seattle ins kanadische Vancouver am 6. Juli. Kürzer waren nur sogenannte Überführungsflüge, bei denen Infantino wohl nicht an Bord war. Wie Der Spiegel berichtet, flog die Maschine am 14. Juli beim Halbfinale Frankreich gegen Spanien vom Drehkreuz Dallas-Fort Worth über 18 Kilometer und 12 Minuten zum stadtnahen Love-Field-Airport. Am 21. Juni sei das Flugzeug vom Opa Locka Executive Airport in Miami zum dortigen International Airport 13 Kilometer weit geflogen. Nicht eingerechnet in die gesamte Flugstrecke während der WM ist ein Abstecher Infantinos vor den Halbfinals nach Doha für einen Kondolenzbesuch in Katar nach dem Tod des ehemaligen Emirs Hamad bin Chalifa Al Thani.Magath und Effenberg kritisieren DFBFelix Magath und Stefan Effenberg haben nach dem frühen WM-Aus massive Kritik an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes geübt. Der einstige Bayern-Kapitän Effenberg forderte in der Sport1-Sendung „Doppelpass“ sogar die Ablösung des DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf. „Die ducken sich weg. Weil ganz Fußball-Deutschland redet über Klopp. Das haben sie clever gemacht“, sagte 57-Jährige. „Aber im Endeffekt steht Neuendorf genauso in der Verantwortung. Und da müsste eigentlich auch bei den nächsten Wahlen die Konsequenz gezogen werden.“ Der frühere Meistertrainer Magath nennt zwar explizit keine Namen aus der DFB-Führung. Auch hält er Jürgen Klopp für die richtige Wahl als neuen Bundestrainer. Aber Klopp sei als designierter Nachfolger von Julian Nagelsmann „eine rein politische Entscheidung“, meinte der 72-Jährige. „Alle sind begeistert. Alle sagen: Jürgen Klopp muss es machen. Aber wie kann ich mich in eine so alternativlose Situation begeben wie der DFB?“, kritisierte Magath. „Klopp macht jetzt, was er will.“ Für den ehemaligen Trainer von Bayern München war die Verpflichtung von Nagelsmann im Jahr 2023 „eine krasse Fehlentscheidung. Ich kann ihm keinen Vorwurf machen. Aber er war einfach völlig überfordert“, sagte Magath. „Deshalb ist in den drei Jahren, in denen er Bundestrainer war, nie etwas vor sich gegangen. Wir haben uns 2024 die Europameisterschaft schöngeredet. Die war ja auch nix. Toni Kroos hat ihn gerettet damals. Nicht er und seine fachlichen Fähigkeiten.“ Und deshalb müsse für „diese Fehlentscheidung irgendjemand die Verantwortung übernehmen“. Infantino, die Fifa und ihr Umgang mit dem SportWas bleibt von dieser WM, bei der der Fußball Teil des groß angelegten Entertainments der Fifa geworden ist? SZ-Sportchef Claudio Catuogno mit einem bilanzierenden Kommentar: Vor WM-Finale: Flug von Mexikos Präsidentin gestrichen Die extremen Luft- und Wetterverhältnisse am Ort des WM-Endspiels New York haben auch die Reisepläne von Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum verändert. Ihr ursprünglich geplanter Flug von Cancún nach New York wurde am Samstag zunächst um zwei Stunden verschoben und dann komplett gestrichen. Grund dafür war die Rauchentwicklung über der US-Metropole, die in den vergangenen Tagen durch Waldbrände in Kanada verursacht worden waren.Nach Angaben der mexikanischen Regierung flog die 64 Jahre alte Präsidentin kurzfristig in der Nacht zu Sonntag mit einer Maschine des „Sekretariats für die nationale Verteidigung“ (Sedena) nach New York. Das ist vergleichbar mit dem Verteidigungsministerium in anderen Staaten. Sheinbaum hatte zuvor überraschend eine Einladung von US-Präsident Donald Trump zum WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford (Sonntag, 21.00 Uhr MESZ/ZDF und Magenta TV) erhalten. Sie werde genauso vor Ort sein wie der Staatschef des anderen Co-Gastgeberlandes: Kanadas Premierminister Mark Carney. Cucurellas Tattoo-Versprechen im Falle eines Spanien SiegesSollte Spanien das Finale an diesem Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) gegen Argentinien gewinnen, wartet wohl eine bleibende „Verschönerung“ auf Spaniens Verteidiger Marc Cucurella. Vor dem Turnier hatte dieser in einem Radiointerview angekündigt, sich „das Gesicht von Luis de la Fuente klein tätowieren zu lassen“.Auf Cucurellas linken Oberarm prangt bereits ein stolzer Löwe, noch ein Sieg, dann könnte das Konterfei des spanischen Fußball-Nationaltrainers – Glatze, Brille, weißer Bart – den Bizeps des 27-Jährigen zieren.Schon auf den Gewinn der EM 2024 in Deutschland hatte Cucurella mit einer Typ-Veränderung reagiert. Nach dem 2:1-Finalsieg über England ließ er sich seine vormals braune Lockenpracht rot färben.Alles Wissenswerte rund ums Finale heute AbendAn diesem Abend ist es also so weit: Das 104. Spiel dieser überdimensionalen WM beschließt ein Turnier, das entweder Spanier oder Argentinier in allerbester Erinnerung behalten werden. Wer noch letzte Unklarheiten beseitigen möchte, kann sich hier abschließend informieren. Die SZ-Final-Reporter Boris Herrmann und Javier Cáceres haben alle wichtigen Fakten rund ums Spiel in East Rutherford zusammengetragen. Und gegen 20 Uhr startet dann bei uns auf SZ.de der große Liveticker zum Finale – er läuft so lange, bis es eine Entscheidung gibt (das kann dauern, bei einer überlangen Halbzeitshow und einer möglichen Verlängerung). Gigantische Einnahmen der Fifa beim WM-TurnierDas Turnier verlief für die Fifa offenbar noch lukrativer als angenommen. Wie der Guardian berichtet, darf sich der Weltverband über Rekordeinnahmen in Höhe von etwa 15 Milliarden US-Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) mit der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada freuen. Ursprünglich hatte die Fifa mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar gerechnet. Laut Guardian informierte Fifa-Präsident Gianni Infantino die Mitgliedsverbände über die gestiegenen Einnahmen. Demnach machten Hospitality-Angebote und Ticketverkäufe, insbesondere über den Zweitmarkt, einen erheblichen Teil des Anstiegs aus. Die Fifa behält auf ihrer Wiederverkaufsplattform sowohl vom Verkäufer, der den Preis beliebig festlegen darf, als auch vom Käufer jeweils 15 Prozent Gebühren ein. Kritiker sprechen von einem legalisierten Schwarzmarkt. 2022 hatte die Fifa mit der Winter-WM in Katar rund 5,8 Milliarden US-Dollar eingenommen. Da ein Großteil der Einnahmen an die 211 Mitgliedsverbände geht, dient Infantino das Geld als Machtinstrument. Der Fifa-Chef will sich im kommenden Jahr bis 2031 im Amt bestätigen lassen. Anders als der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sollen laut Guardian „mehr als 200“ Verbände ein Unterstützerschreiben für die Wiederwahl des Schweizers unterzeichnet haben – ungeachtet der Kontroverse um die Aussetzung der Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun infolge eines Anrufs von US-Präsident Donald Trump bei Infantino. Messi gibt sich emotional im NetzWenige Stunden vor dem Finale hat Lionel Messi in einem emotionalen Instagram-Post sein Team und die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre gewürdigt. „Egal, was morgen passiert, diese Gruppe hat bereits eine Geschichte geschrieben, die wir nie vergessen werden – eine, die niemand auslöschen kann. AUF GEHT’S ARGENTINIEN“, schrieb der 39-Jährige neben einem Foto aller argentinischen Spieler, Trainer und Betreuer. Messi und Titelverteidiger Argentinien bestreiten heute Abend in East Rutherford (21.00 Uhr/Liveticker SZ.de) bereits ihr zweites Endspiel nacheinander bei einer Weltmeisterschaft. 2021 und 2024 gewann diese Generation dazu zweimal die Südamerika-Meisterschaft „Copa America“. Zuvor hatte Messi in 16 Jahren mit der Nationalmannschaft keinen einzigen Titel geholt. „Das Beste an all diesen Jahren waren nicht nur die Titel, sondern die gesamte Reise. Den Alltag mit dieser Gruppe teilen, gemeinsam an Wettkämpfen teilnehmen, in schwierigen Zeiten wieder auf die Beine kommen und jeden Schritt des Weges genießen“, schrieb der achtmalige Weltfußballer des Jahres über sein Team. „Vielen Dank an alle meine Teamkollegen, den Trainerstab und alle, die jeden Tag daran arbeiten, dass diese Nationalmannschaft eine Familie bleibt.“Mbappé zieht in der ewigen WM-Torjägerliste an Messi vorbeiFrankreichs Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste an Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften. Im laufenden Turnier waren es seine Treffer Nummer neun und zehn.Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel mit Argentinien gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag in East Rutherford auf den Europameister (21 Uhr/MagentaTV und ZDF).Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen. Im Viertelfinale gegen die Schweiz blieb er erstmals in diesem Turnier ohne Tor. Auch im Halbfinale gegen die Engländer erzielte er keinen eigenen Treffer, bereitete aber beide vor. Mbappé stand vor dem Anpfiff in Florida bei 20 Toren in 21 Einsätzen bei Weltmeisterschaften.Messi spricht über legendäres Foto mit YamalArgentiniens Kapitän Lionel Messi kann die Geschichte des gemeinsamen Fotos mit Spaniens Youngster Lamine Yamal vor knapp 19 Jahren selbst kaum glauben. „Es ist verrückt“, sagte der 39-Jährige vor dem Endspiel der Fußball-WM am Sonntag (21 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford. „Damals habe ich ein Foto mit ihm gemacht, als er noch ein Baby war, und jetzt treffen wir in einem WM-Finale aufeinander.“Die mittlerweile legendären Bilder eines Fotoshootings aus dem Jahr 2007 sind in den Medien derzeit omnipräsent. Sie zeigen den damals 20-jährigen Messi, wie er den erst ein paar Monate alten Yamal in einer Plastikwanne badet. Die Fotos wurden für einen Wohltätigkeitskalender gemacht, auch das Kinderhilfswerk Unicef war beteiligt. Mehrere Profis des FC Barcelona posierten mit Kindern. Dass Yamal und Messi zusammen abgelichtet wurden, war Zufall. Yamal gehöre schon jetzt „zu den besten Spielern der Welt“, sagte Messi bei dem Medientermin in New York. Er wünsche dem 19 Jahre alten Spanier nur das Beste. Er sei ja auch ein Barça-Spieler – so wie er selbst früher, erklärte der Routinier.SZ-Reporter Boris Herrmann hat sich die Beziehung von Messi und Yamal genauer angeschaut – vom Badewännchen-Foto bis zum nun anstehenden direkten Duell im WM-Finale.Mehr als 200 Unterstützerschreiben für InfantinoIm Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der Fifa-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der Guardian. Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes am vergangenen Mittwoch. Bis zum 18. November können Kandidaten von den Fifa-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Infantino hatte beim Fifa-Kongress Ende April in Vancouver angekündigt, im kommenden Jahr zum vierten Mal um den Posten als Fifa-Präsident zu kandidieren. Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten wäre eine erneute Amtszeit bis 2031 seine letzte als Fifa-Chef.Waldbrände sorgen für Rauch über NY – auch Finale betroffen?Die Skyline Manhattans war in orangefarbene Rauchschwaden gehüllt, die zahlreichen Waldbrände in Kanada setzten auch New York trotz mehrerer tausend Kilometer Entfernung heftig zu. Kurz vor dem Finale vor ihren Toren befindet sich die Millionenstadt im wetterbedingten Ausnahmezustand – ist nun auch der große Höhepunkt des Turniers in Gefahr? Das Endspiel steigt im MetLife Stadium in East Rutherford und es wird regelrecht überschattet vom grauen Qualm. Am Donnerstag verordnete die New Yorker Regierung die Luftqualität in Teilen der Millionenstadt in der Kategorie „ungesund“, zusätzlich ist die Stadt stark von hohen Temperaturen belastet. „Die Kombination aus gefährlicher Hitze und schlechter Luft stellt eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der New Yorker dar“, erklärte Bürgermeister Zohran Mamdani, weitreichende Maßnahmen wurden daher ergriffen. So waren in den letzten Tagen hunderte Kühlungszentren in den fünf Bezirken geöffnet, kostenlose Masken bei unzähligen öffentlichen Einrichtungen verfügbar. Allein in der kanadischen Provinz Ontario sind derzeit fast 200 aktive Brände registriert, der Rauch zog in den letzten Tagen immer weiter Richtung Süden. Erlösung könnte allerdings am späten Samstagnachmittag kommen. Wie The Athletic berichtete, soll dann einsetzender Regen für Abkühlung sorgen und dabei auch den Rauch zumindest in Teilen vertreiben. Spaniens Regierungschef und Trump-Kritiker Sánchez kommt zum Finale Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Finale zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford besuchen. Das teilte die spanische Regierung am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der lautstarke Kritiker von Donald Trump dürfte dort auf den US-Präsidenten treffen, der ebenfalls sein Kommen angekündigt hat. Die Beziehung zwischen Sánchez und Trump ist seit längerer Zeit angespannt. Zuletzt hatte Trump gedroht, wegen des aus seiner Sicht mangelnden Engagements Madrids in der Nato den Handel mit dem „schrecklichen“ Bündnispartner Spanien einzustellen. Unter anderem auch mit Kritik am US-Krieg gegen den Iran hatte sich Spanien bei Trump unbeliebt gemacht. Sánchez, der anschließend nach Algerien weiterreisen wird, schien zuletzt bemüht, die Wogen zu glätten. Auf einer Pressekonferenz betonte er, die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien „positiv“. Er habe ein „informelles Gespräch“ mit Trump über Fußball geführt, und „es habe absolut keinerlei Spannungen gegeben“, sagte Spaniens Regierungschef. Fest steht, dass auch der spanische König Felipe VI. zum Endspiel reisen wird. Begleitet wird er bei der Unterstützung von Lamine Yamal und Co. von seiner Ehefrau Letizia und den beiden Töchtern Leonor und Sofía. Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet dagegen auch aus Aberglaube auf einen Besuch des WM-Finales. Er werde „unter keinen Umständen“ mit seinem Glücksritual brechen, die WM-Spiele vom Präsidentensitz aus zu verfolgen, sagte der 55-Jährige dem Radiosender El Observador.Human Rights Watch: Mit Blick auf Menschenrechte „keine gute WM“Wenige Tage vor dem Finale haben mehrere Organisationen massive Menschenrechtsverletzungen während des Turniers angeprangert. Mit Blick auf die Menschenrechte sei dies „keine gute WM“ gewesen, sagte Minky Worden von der Organisation Human Rights Watch bei einer Pressekonferenz in New York. Worden kritisierte vor allem die USA und die Fifa: „Diese Weltmeisterschaft wurde gespielt vor dem Hintergrund des missbräuchlichen harten Durchgreifens der US-Regierung gegen Einwanderer und des Versagens der Fifa, sich an ihre eigenen Menschenrechtsstandards zu halten“, sagte sie.Nachdem es mehrere Monate lang vergleichsweise ruhig um die US-Migrationsbehörde ICE gewesen war, hatte es in den vergangenen Tagen wieder mehrere Todesfälle im Zusammenhang mit Einsätzen der umstrittenen Behörde gegeben. Unter anderem wurde in den US-Bundesstaaten Texas und Maine je ein Einwanderer erschossen. Für diese beiden Männer müsse es zu Beginn des Finales am Sonntag eine Schweigeminute geben, forderte Worden. Die Trump-Regierung habe die WM als Waffe eingesetzt, argumentierten die Menschenrechtsorganisationen.Zudem seien viele Fans aus der ganzen Welt an der Teilnahme gehindert worden – durch überteuerte Ticketpreise und strenge Visa-Regeln. „Es war eine WM der wenigen Glücklichen“, sagte Ronan Evain von der Organisation Football Supporters Europe. „Eine sehr amerikanische WM.“Mehr ladenTickarooLive Blog Software
WM 2026: Klinsmann, Magath und Effenberg kritisieren DFB
Die Ehemaligen monieren verschiedene Punkte im deutschen Nationalteam. Die Fifa nimmt angeblich um die 15 Milliarden Dollar mit dem Turnier ein. Messi äußert sich emotional im Netz. Mbappé liegt nun bei 22 WM-Toren.










