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Wie der Guardian berichtet, darf sich der Weltverband über Rekordeinnahmen in Höhe von etwa 15 Milliarden US-Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) mit der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada freuen. Ursprünglich hatte die Fifa mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar gerechnet. Laut Guardian informierte Fifa-Präsident Gianni Infantino die Mitgliedsverbände über die gestiegenen Einnahmen. Demnach machten Hospitality-Angebote und Ticketverkäufe, insbesondere über den Zweitmarkt, einen erheblichen Teil des Anstiegs aus. Die Fifa behält auf ihrer Wiederverkaufsplattform sowohl vom Verkäufer, der den Preis beliebig festlegen darf, als auch vom Käufer jeweils 15 Prozent Gebühren ein. Kritiker sprechen von einem legalisierten Schwarzmarkt. 2022 hatte die Fifa mit der Winter-WM in Katar rund 5,8 Milliarden US-Dollar eingenommen. Da ein Großteil der Einnahmen an die 211 Mitgliedsverbände geht, dient Infantino das Geld als Machtinstrument. Der Fifa-Chef will sich im kommenden Jahr bis 2031 im Amt bestätigen lassen. Anders als der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sollen laut Guardian „mehr als 200“ Verbände ein Unterstützerschreiben für die Wiederwahl des Schweizers unterzeichnet haben – ungeachtet der Kontroverse um die Aussetzung der Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun infolge eines Anrufs von US-Präsident Donald Trump bei Infantino. Klinsmann hält DFB-Elf für zu weichDer frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann sieht Mängel in der Körperlichkeit als eine der Ursachen für das Scheitern des DFB. „Sie waren zu weich, sie waren nicht fähig, zu leiden oder auch mal die Ellbogen auszufahren und sich Respekt zu verschaffen“, sagte Klinsmann dem TV-Sender Sky. Als Vorbild in dieser Hinsicht nannte der 61-Jährige Titelverteidiger Argentinien. „Was die Argentinier der ganzen Welt vorgemacht haben bei diesem Turnier ist einfach: Vielleicht sind wir nicht die beste Mannschaft, aber wir sind bereit bis an die Grenzen und darüber hinauszugehen und Spiele in den letzten Minuten zu entscheiden“, sagte Klinsmann. Dies habe in der Vergangenheit auch die DFB-Auswahl gekonnt. Bei dieser WM war das deutsche Team bereits im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ausgeschieden. In den beiden vorangegangenen WM-Turnieren scheiterte die Nationalmannschaft sogar schon in der Gruppenphase. „Wir sind jetzt absolut im Mittelmaß, ganz verloren irgendwo angekommen“, sagte Klinsmann bei Sport1. Er habe daher im Spaß zu italienischen Freunden gesagt: „Besser dreimal nicht hinfahren, als dreimal gleich nach Hause zu gehen.“ Italien hatte die Weltmeisterschaften 2018, 2022 und 2026 verpasst. Aber auch das deutsche Team fange jetzt weit unten an. „Wir müssen uns dafür schämen. Wir müssen eingestehen, dass viel, viel falsch gemacht wurde“, sagte Klinsmann. Er hoffe nun auf einen Neustart unter Jürgen Klopp als Bundestrainer. „Ich wünsche es mir sehr, weil er ein Typ ist, der so einen Neuanfang starten kann, weil er die Energie hat, die positive Art, andere Leute mit ins Boot zu bringen“, erklärte der Weltmeister von 1990. Messi gibt sich emotional im NetzWenige Stunden vor dem Finale hat Lionel Messi in einem emotionalen Instagram-Post sein Team und die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre gewürdigt. „Egal, was morgen passiert, diese Gruppe hat bereits eine Geschichte geschrieben, die wir nie vergessen werden – eine, die niemand auslöschen kann. AUF GEHT’S ARGENTINIEN“, schrieb der 39-Jährige neben einem Foto aller argentinischen Spieler, Trainer und Betreuer. Messi und Titelverteidiger Argentinien bestreiten heute Abend in East Rutherford (21.00 Uhr/Liveticker SZ.de) bereits ihr zweites Endspiel nacheinander bei einer Weltmeisterschaft. 2021 und 2024 gewann diese Generation dazu zweimal die Südamerika-Meisterschaft „Copa America“. Zuvor hatte Messi in 16 Jahren mit der Nationalmannschaft keinen einzigen Titel geholt. „Das Beste an all diesen Jahren waren nicht nur die Titel, sondern die gesamte Reise. Den Alltag mit dieser Gruppe teilen, gemeinsam an Wettkämpfen teilnehmen, in schwierigen Zeiten wieder auf die Beine kommen und jeden Schritt des Weges genießen“, schrieb der achtmalige Weltfußballer des Jahres über sein Team. „Vielen Dank an alle meine Teamkollegen, den Trainerstab und alle, die jeden Tag daran arbeiten, dass diese Nationalmannschaft eine Familie bleibt.“Mbappé zieht in der ewigen WM-Torjägerliste an Messi vorbeiFrankreichs Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste an Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften. Im laufenden Turnier waren es seine Treffer Nummer neun und zehn.Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel mit Argentinien gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag in East Rutherford auf den Europameister (21 Uhr/MagentaTV und ZDF).Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen. Im Viertelfinale gegen die Schweiz blieb er erstmals in diesem Turnier ohne Tor. Auch im Halbfinale gegen die Engländer erzielte er keinen eigenen Treffer, bereitete aber beide vor. Mbappé stand vor dem Anpfiff in Florida bei 20 Toren in 21 Einsätzen bei Weltmeisterschaften.Messi spricht über legendäres Foto mit YamalArgentiniens Kapitän Lionel Messi kann die Geschichte des gemeinsamen Fotos mit Spaniens Youngster Lamine Yamal vor knapp 19 Jahren selbst kaum glauben. „Es ist verrückt“, sagte der 39-Jährige vor dem Endspiel der Fußball-WM am Sonntag (21 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford. „Damals habe ich ein Foto mit ihm gemacht, als er noch ein Baby war, und jetzt treffen wir in einem WM-Finale aufeinander.“Die mittlerweile legendären Bilder eines Fotoshootings aus dem Jahr 2007 sind in den Medien derzeit omnipräsent. Sie zeigen den damals 20-jährigen Messi, wie er den erst ein paar Monate alten Yamal in einer Plastikwanne badet. Die Fotos wurden für einen Wohltätigkeitskalender gemacht, auch das Kinderhilfswerk Unicef war beteiligt. Mehrere Profis des FC Barcelona posierten mit Kindern. Dass Yamal und Messi zusammen abgelichtet wurden, war Zufall. Yamal gehöre schon jetzt „zu den besten Spielern der Welt“, sagte Messi bei dem Medientermin in New York. Er wünsche dem 19 Jahre alten Spanier nur das Beste. Er sei ja auch ein Barça-Spieler – so wie er selbst früher, erklärte der Routinier.SZ-Reporter Boris Herrmann hat sich die Beziehung von Messi und Yamal genauer angeschaut – vom Badewännchen-Foto bis zum nun anstehenden direkten Duell im WM-Finale.Mehr als 200 Unterstützerschreiben für InfantinoIm Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der Fifa-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der Guardian. Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes am vergangenen Mittwoch. Bis zum 18. November können Kandidaten von den Fifa-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Infantino hatte beim Fifa-Kongress Ende April in Vancouver angekündigt, im kommenden Jahr zum vierten Mal um den Posten als Fifa-Präsident zu kandidieren. Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten wäre eine erneute Amtszeit bis 2031 seine letzte als Fifa-Chef.Waldbrände sorgen für Rauch über NY – auch Finale betroffen?Die Skyline Manhattans war in orangefarbene Rauchschwaden gehüllt, die zahlreichen Waldbrände in Kanada setzten auch New York trotz mehrerer tausend Kilometer Entfernung heftig zu. Kurz vor dem Finale vor ihren Toren befindet sich die Millionenstadt im wetterbedingten Ausnahmezustand – ist nun auch der große Höhepunkt des Turniers in Gefahr? Das Endspiel steigt im MetLife Stadium in East Rutherford und es wird regelrecht überschattet vom grauen Qualm. Am Donnerstag verordnete die New Yorker Regierung die Luftqualität in Teilen der Millionenstadt in der Kategorie „ungesund“, zusätzlich ist die Stadt stark von hohen Temperaturen belastet. „Die Kombination aus gefährlicher Hitze und schlechter Luft stellt eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der New Yorker dar“, erklärte Bürgermeister Zohran Mamdani, weitreichende Maßnahmen wurden daher ergriffen. So waren in den letzten Tagen hunderte Kühlungszentren in den fünf Bezirken geöffnet, kostenlose Masken bei unzähligen öffentlichen Einrichtungen verfügbar. Allein in der kanadischen Provinz Ontario sind derzeit fast 200 aktive Brände registriert, der Rauch zog in den letzten Tagen immer weiter Richtung Süden. Erlösung könnte allerdings am späten Samstagnachmittag kommen. Wie The Athletic berichtete, soll dann einsetzender Regen für Abkühlung sorgen und dabei auch den Rauch zumindest in Teilen vertreiben. Spaniens Regierungschef und Trump-Kritiker Sánchez kommt zum Finale Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Finale zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford besuchen. Das teilte die spanische Regierung am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der lautstarke Kritiker von Donald Trump dürfte dort auf den US-Präsidenten treffen, der ebenfalls sein Kommen angekündigt hat. Die Beziehung zwischen Sánchez und Trump ist seit längerer Zeit angespannt. Zuletzt hatte Trump gedroht, wegen des aus seiner Sicht mangelnden Engagements Madrids in der Nato den Handel mit dem „schrecklichen“ Bündnispartner Spanien einzustellen. Unter anderem auch mit Kritik am US-Krieg gegen den Iran hatte sich Spanien bei Trump unbeliebt gemacht. Sánchez, der anschließend nach Algerien weiterreisen wird, schien zuletzt bemüht, die Wogen zu glätten. Auf einer Pressekonferenz betonte er, die Beziehungen zwischen beiden Ländern seien „positiv“. Er habe ein „informelles Gespräch“ mit Trump über Fußball geführt, und „es habe absolut keinerlei Spannungen gegeben“, sagte Spaniens Regierungschef. Fest steht, dass auch der spanische König Felipe VI. zum Endspiel reisen wird. Begleitet wird er bei der Unterstützung von Lamine Yamal und Co. von seiner Ehefrau Letizia und den beiden Töchtern Leonor und Sofía. Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet dagegen auch aus Aberglaube auf einen Besuch des WM-Finales. Er werde „unter keinen Umständen“ mit seinem Glücksritual brechen, die WM-Spiele vom Präsidentensitz aus zu verfolgen, sagte der 55-Jährige dem Radiosender El Observador.Human Rights Watch: Mit Blick auf Menschenrechte „keine gute WM“Wenige Tage vor dem Finale haben mehrere Organisationen massive Menschenrechtsverletzungen während des Turniers angeprangert. Mit Blick auf die Menschenrechte sei dies „keine gute WM“ gewesen, sagte Minky Worden von der Organisation Human Rights Watch bei einer Pressekonferenz in New York. Worden kritisierte vor allem die USA und die Fifa: „Diese Weltmeisterschaft wurde gespielt vor dem Hintergrund des missbräuchlichen harten Durchgreifens der US-Regierung gegen Einwanderer und des Versagens der Fifa, sich an ihre eigenen Menschenrechtsstandards zu halten“, sagte sie.Nachdem es mehrere Monate lang vergleichsweise ruhig um die US-Migrationsbehörde ICE gewesen war, hatte es in den vergangenen Tagen wieder mehrere Todesfälle im Zusammenhang mit Einsätzen der umstrittenen Behörde gegeben. Unter anderem wurde in den US-Bundesstaaten Texas und Maine je ein Einwanderer erschossen. Für diese beiden Männer müsse es zu Beginn des Finales am Sonntag eine Schweigeminute geben, forderte Worden. Die Trump-Regierung habe die WM als Waffe eingesetzt, argumentierten die Menschenrechtsorganisationen.Zudem seien viele Fans aus der ganzen Welt an der Teilnahme gehindert worden – durch überteuerte Ticketpreise und strenge Visa-Regeln. „Es war eine WM der wenigen Glücklichen“, sagte Ronan Evain von der Organisation Football Supporters Europe. „Eine sehr amerikanische WM.“Zidane folgt auf Deschamps – was bedeutet diese Rochade?Eine Partie – das Spiel um Platz drei – bleibt den Franzosen, um ihrem Trainer Didier Deschamps doch noch den Abschied zu versüßen. Der Weltmeistercoach von 2018 verlässt bekanntlich die Nationalelf und sein Nachfolger steht auch schon fest: Zinédine Zidane, an dessen Seite Deschamps bereits als Spieler 1998 Weltmeister wurde. SZ-Frankreich-Experte Oliver Meiler über einen sehr besonderen Personalwechsel im Nachbarland: Final-Schiedsrichter kommt aus SlowenienDer Slowene Slavko Vincic wird das Finale zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford vor den Toren New Yorks leiten. Dies teilte die Fifa in der Nacht zu Freitag mit. Für den 46-Jährigen, der bei der Partie am Sonntag von seinen Landsleuten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic als Assistenten unterstützt wird, ist es der bisherige Karrierehöhepunkt. Vincic, der seit 2010 als Fifa-Schiedsrichter im Einsatz ist, hatte bereits drei Einsätze bei seiner zweiten Weltmeisterschaft. Zuvor leitete er die Gruppenspiele Brasilien gegen Marokko sowie Algerien gegen Jordanien und das Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador. Vincic verfügt über Erfahrung in großen Endspielen auf Klubebene, darunter das Champions-League-Finale 2024 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0) in London. Auch deutsche Expertise ist am Sonntag gefragt: Bastian Dankert wurde vom Weltverband für das Endspiel als Video-Assistent nominiert. Der 46 Jahre alte Rostocker genießt bei der Fifa hohes Ansehen, bei seiner dritten WM-Endrunde als Video-Assistent ist es bereits sein zwölfter Einsatz.Zusätzliche Ringe für die WeltmeisterDie neuen Weltmeister erhalten neben der WM-Trophäe und den Goldmedaillen einen weiteren Preis für ihren Titelgewinn. Die Fifa vergibt erstmals Ringe an den Sieger des Finals zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV), wie der Weltverband mitteilte. Eine Seite des Rings solle die WM-Trophäe zeigen, die andere die Identität des Teams widerspiegeln, hieß es weiter. Direkt nach dem Finale sollen der Kapitän und der Trainer der Siegermannschaft eine vorläufige Version erhalten. Insgesamt gibt es 30 Ringe für das Gewinnerteam, diese werden zu einem späteren Zeitpunkt angefertigt. Dazu sollen 1.996 Ringe an Fans verkauft werden. Dass Meisterteams Ringe für ihren Triumph erhalten, ist vor allem im amerikanischen Sport Tradition. So werden unter anderem an die Champions in der NFL und NBA Meisterringe vergeben. Diese sind häufig mit wertvollen Edelsteinen besetzt und werden zum größten Teil von den Besitzern der Teams finanziert. Falklandinseln: Fifa soll argentinisches Banner ahndenDie Regierung der Falklandinseln hat die Fifa nach der politischen Provokation durch argentinische Spieler im WM-Halbfinale zum Handeln aufgerufen. „Wir hoffen, dass die Fifa ihr Versprechen einlöst, die Politik aus dem Sport herauszuhalten, und jegliches Verhalten dieser Art gemäß ihrer eigenen Regeln ahndet“, hieß es in einer Mitteilung.Argentinische Spieler hatten nach dem 2:1 gegen England in Atlanta auf dem Platz ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas" („Die Falklandinseln sind argentinisch“) gezeigt.Wegen Haalands Waschbär: Western-Store ist ausverkauftDie Bilder von Norwegens Stürmer Erling Haaland und seinem WM-Waschbären gingen um die Welt – und haben offenbar einen Hype ausgelöst. Der Western-Store („Wild Bill's“), in dem der norwegische Nationalspieler am Rande der Weltmeisterschaft das ausgestopfte Tierchen samt Gin-Flasche erstanden hatte, meldete jetzt: ausverkauft.„Der vergangene Monat war der beste in der Geschichte des Ladens“, sagte dessen Besitzer Cody Newport dem norwegischen Rundfunk. Schon als Haaland sich nach seinem Besuch in dem Geschäft in Dallas, Texas, mit Cowboy-Hut und T-Shirt („Y'all can kiss my Dallas“, sinngemäß: Ihr könnt mich alle mal) gezeigt hatte, gab es einen Ansturm. Etwa 2300 der Shirts will Newport danach verkauft haben.Als Haaland dann nach dem Turnier-Aus der „Wikinger“ im Viertelfinale gegen England (1:2 n. V.) mit dem ebenfalls in Dallas erstandenen Waschbären aus dem Flugzeug stieg, hätten sie in Dallas gedacht: „Oh nein, jetzt geht's von vorn los“, berichtete Verkaufsleiter Miguel Davila. Die Konsequenz: Beim Besuch der Reporter aus Norwegen wurde der letzte Waschbär verpackt und an einen Fan in Haalands Heimat geschickt.Für die Leute bei „Wild Bill's“ ist das ein riesiges Geschäft – und ein Problem: Denn der Mann, der die Tiere ausgestopft hat (übrigens auch zwei von Haaland exportierte Eichhörnchen), ist in Rente. „Wir müssen jetzt schauen, ob wir irgendwie anders an die Dinger rankommen“, sagte Davila, hat aber schon eine Lösung parat: „Vielleicht“, sagte er schmunzelnd, „muss ich auf die Schule für Taxidermie.“ Also selbst Tiere präparieren.Lorenz ZeckArgentinier finden Pickfords XXL-Spickzettel fürs ElfmeterschießenLionel Messi kniff die Augen zusammen und las interessiert: Als ihm die Trinkflasche des englischen Nationaltorhüters Jordan Pickford gereicht wurde, staunte Argentiniens Superstar nicht schlecht, einige seiner Mitspieler amüsierten sich herzhaft. Pickford war mit einem XXL-Spickzettel bestens vorbereitet für ein eventuelles Elfmeterschießen ins WM-Halbfinale gegangen - auf dem Aufkleber auf seiner Plastikflasche standen säuberlich gedruckt sämtliche Schussvorlieben der 23 Feldspieler der Albiceleste.Bei Messi, der im Turnierverlauf zweimal verschossen hatte, lautete die Handlungsempfehlung an Pickford etwa: rechts antäuschen, nach links abtauchen. Bei Enzo Fernández sollte der Goalie des FC Everton einfach stehen bleiben, bei Thiago Almada lautete der Rat: Entscheide nach Tagesform („Feel on the Day“).Mehr ladenTickarooLive Blog Software