Stand: 16.06.2026 • 13:29 Uhr
Die Übernahme der Commerzbank durch UniCredit wird konkreter. Das freiwillige Angebot der Mailänder Bank läuft um Mitternacht ab - und wie sie selbst darstellt, wird es gut angenommen. Das wirft Fragen auf.
Von Ursula Mayer, hr
Die UniCredit ist bei der Commerzbank bereits mit Abstand größter Einzelaktionär und besitzt knapp 27 Prozent aller Aktien. Wie die italienische Bank zuletzt bekannt gegeben hat, wurden ihr im Zuge des Übernahmeangebots bisher rund 12 Prozent aller Aktien angeboten. Würde sie die annehmen, könnte sie ihren Anteil auf fast 39 Prozent aufstocken.
Außerdem hat die UniCredit über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere 3,22 Prozent der Aktien. Bestenfalls würde ihre Beteiligung damit auf fast 42 Prozent wachsen. Es ist erstaunlich, dass das Angebot so viel Zuspruch findet. Denn die Commerzbank-Anleger verdienen kaum daran.















