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Übernahme: UniCredit geht auf Konfrontation mit Commerzbank-Vorstand Der Übernahmekampf zwischen Commerzbank und Unicredit wird mit immer härteren Bandagen geführt. Nun droht die Unicredit indirekt dem Commerzbank-Vorstand. Orlopp wehrt sich.
15.06.2026 - 13:18 Uhr Der Hauptsitz der UniCredit Group in Mailand. Die Bank strebt die Übernahme der Commerzbank an. Foto: Emanuele Roberto De Carli/IPA viCommerzbank-Chefin Bettina Orlopp gibt der Unicredit nach neuerlichen Attacken Kontra. Die jüngsten Äußerungen der Unicredit seien bemerkenswert, da sie Unruhe in einem laufenden Verfahren stifteten und die Frage aufwürfen, wie verlässlich die Angaben der Italiener seien, sagte die Managerin auf dem „Euro Finance Summit“ in Frankfurt. Man sei „irritiert“ über die neueste Mitteilung der Unicredit.Im Übernahmeringen um die Commerzbank hatte die Unicredit zuvor indirekt mit einer Absetzung des Vorstands um Orlopp gedroht. „Sollte Unicredit auf der Hauptversammlung ausreichende Unterstützung durch Aktionäre erlangen, wäre sie in der Lage, sämtliche Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat zu wählen, der seinerseits für die Bestellung des Vorstands zuständig wäre,“ hieß es in einer Mitteilung der Unicredit, die zuletzt steigende Anteile an der Commerzbank gemeldet hatte.Übernahmeringen immer härter geführtDie Unicredit hat im Mai eine Offerte für die Commerzbank vorgelegt und bekam nach jüngsten Angaben rund 11 Prozent aller Commerzbank-Aktien angedient. Damit würde der Anteil der Unicredit rechnerisch auf gut 37 Prozent steigen, zudem hat sie sich über Kaufoptionen mehr als drei Prozent der Commerzbank-Aktien gesichert und hält weitere Finanzinstrumente.Bankenübernahme Die Risiken einer Unicredit-Commerzbank-Megabank Übernimmt UniCredit die Commerzbank, stellt sich auch diese wichtige Frage: Welche Regierung zahlt eigentlich, wenn es zur Krise kommt? Ein Gastbeitrag. von Martin HellwigDie Commerzbank sieht bei den Angaben jedoch ein falsches Spiel und hat die Finanzaufsicht Bafin eingeschaltet. Sie kritisiert, die angedienten Aktien stammten überwiegend von Banken, mit denen die Unicredit über Finanzinstrumente Geschäfte macht, und nicht von unabhängigen Aktionären.Dass die Unicredit deutlich vor Ende der Übernahmefrist, die bis 3. Juli verlängert werden kann, so viele Aktien einsammelt, überrascht: Ihre Offerte liegt unter dem Kurs der Commerzbank-Aktie - für Aktionäre wäre sie also ein Verlustgeschäft. Zudem dienen Großinvestoren ihre Papiere meist erst kurz vor Ende der Frist an.Die Unicredit wies die Kritik erneut zurück. Man habe „in vollem Umfang regelkonform und transparent“ gehandelt, schrieb sie. „Behauptungen, die tatsächliche Zahl der eingelieferten Aktien sei niedriger, weil diese Aktien von Unicredit geliehen worden seien, sind falsch und entbehren jeder Grundlage. Eingelieferte Aktien sind eingelieferte Aktien und unwiderruflich gebunden.“ dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick Anzeige Gutscheine Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen Anzeige Weiterbildung Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick










