Der Fußball, insbesondere in seiner Darreichungsform als Weltmeisterschaft, verfügt über die Macht, große Gefühle zu wecken. Die als Trinkpause getarnten Werbeblöcke in der Mitte der Halbzeiten etwa provozieren Wutausbrüche. Die Ticketpreise sowie das grundsätzliche Gebaren der Fifa und ihrer Funktionäre lösen kalte Verachtung aus. Jenseits der Negativität gehören natürlich Vorfreude, Nervenkitzel, Spaß und Geselligkeit in den großen Strauß der vom Fußball ausgelösten Emotionen. Wenn dann auch noch die Nationalmannschaft gewinnt, an die man sein Herz vergeben hat, überstrahlt das Freudenfeuerwerk sogar die Abneigung gegen die Fifa. Ein Sieg wie das 7:1 der deutschen Mannschaft gegen die aus Curaçao am Sonntag verdrängt also erst mal alle schlechten Empfindungen, schafft Raum für gute Gefühle und weckt offenbar sogar sexuelle Leidenschaften.
Fußball-WM: Sieg steigert sexuelle Leidenschaft
Eine Studie zeigt, dass Siege der bevorzugten Nationalmannschaft sexuelles Denken und Handeln steigern.












