Es ist eine der Fragen, die seit Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft besonders häufig zu hören ist: „Bist Du eigentlich schon in WM-Stimmung?“ Während die Sache bei der vergangenen WM in Katar noch recht eindeutig schien und viele ihre Abneigung gegen den Wettbewerb offen kundtaten, ist es im Jahr 2026 deutlich ambivalenter.Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage freuten sich vor dem Eröffnungsspiel zwar lediglich 26 Prozent der Deutschen auf die WM – zugleich gaben jedoch mehr Menschen als noch vor der Weltmeisterschaft 2022 an, das Turnier verfolgen zu wollen. Vom Niveau der WM 2018 in Russland ist das Turnier damit allerdings noch weit entfernt.
Ein WM-Studio wie beim ZDF-Morgenmagazin
Und auch nach dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika in Mexiko-Stadt sowie der ersten Bewährungsprobe der DFB-Elf in Houston gegen Curaçao scheint das WM-Fieber hierzulande nicht alle vollends gepackt zu haben. Der Magdeburger Grafikdesigner und Fußballinfluencer Philipp Truxa hat dafür eine mögliche Erklärung: die auffallend sterilen WM-Studios der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF.
„Man sendet dieses Jahr beim ZDF aus irgendeinem Hinterhof, der aussieht wie das ZDF-Morgenmagazin. Und das Ganze verkauft man dann auch noch als WM-Arena“, findet der Influencer. Sein Urteil für die ARD fällt nicht viel besser aus: „Dort sendet man ebenfalls aus einem künstlich belichteten Studio, wo oben noch irgendein Würfel hängt.“ Truxa vergleicht die WM-Studios des diesjährigen Turniers mit denen der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Der Unterschied sei immens: „Ein ganz entspanntes kleines Studio, nicht viel Schnickschnack und im Hintergrund einfach die Copacabana (…) – da hatte man doch einfach richtig Lust auf Fußball bekommen.“














