Nun also doch: Ausgerechnet an Donald Trumps 80. Geburtstag haben sich die USA und Iran nach Wochen des mühsamen Verhandelns auf den Rahmen für ein Friedensabkommen geeinigt. Die Nachricht machte gegen Mitternacht deutscher Zeit die Runde, kurz vor Beginn von Trumps etwas eigenwilliger Feier auf dem South Lawn des Weißen Hauses – was für ein Geschenk für den Präsidenten, den der Krieg zuletzt auch innenpolitisch stark unter Druck gesetzt hatte. Nachdem Pakistans Premier Shehbaz Sharif auf X eine „dauerhafte Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten“ verkündete, bestätigten die USA und Iran die Vereinbarung, die am Freitag in Genf unterzeichnet werden soll. Anschließend soll die Straße von Hormus wieder geöffnet werden – „Lasst das Öl fließen!“, schrieb Trump auf Truth Social.Doch was ist dieser Deal wirklich wert? Und worauf konkret haben sich die USA und Iran geeinigt? Das ist die Frage, der unsere US-Korrespondenten Charlotte Walser und Peter Burghardt nachgehen. Wie wirkt sich das Abkommen auf den Ölpreis aus, und wie reagiert der Rest der Welt? Das können Sie in unserem Liveblog verfolgen.Heute will Trump in Richtung Frankreich abreisen, wo am Abend in Évian der G7-Gipfel beginnt. Auch dort dürfte das Friedensabkommen im Zentrum stehen. Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler erklärt Ihnen, worum es bei dem Treffen sonst noch geht. Und Daniel Brössler aus unserem Berliner Parlamentsbüro analysiert, warum die G7 trotz aller Unstimmigkeiten und Rückschläge weiter wichtig bleiben.Und dann war da noch der „locker-fluffige“ Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Houston. So beschreibt mein Kollege Philipp Schneider das 7:1, das er selbst in Houston verfolgt hat. Seinen Spielbericht können Sie hier nachlesen. Welche deutschen Spieler haben sich bei der Partie gegen Curaçao besonders für den Rest des Turniers empfohlen? Das erfahren Sie in der Einzelkritik. Nach dem 7:1 entschuldigte sich Jürgen Klopp übrigens bei Bundestrainer Julian Nagelsmann – wofür, erfahren Sie in unserem WM-Liveblog.Was heute wichtig istUSA und Iran vereinbaren Friedensabkommen. Am 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump einigen sich die USA und Iran auf einen ersten Schritt zum Frieden. Man will sich auf „eine sofortige und dauerhafte Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten“ verständigt haben. Am Freitag soll das Abkommen in Genf unterzeichnet werden. Zum ArtikelNahost-Liveblog: Merz – Abkommen mit Iran muss „zielstrebig“ umgesetzt werdenTote nach Luftangriffen auf Kiew und Charkiw – Weltkulturerbe brennt. In der Nacht überzieht Russland die Ukraine mit Raketen, fünf Rettungskräfte werden in Charkiw getötet. In Kiew steht das als Unesco-Weltkulturerbe eingestufte Höhlenkloster in Flammen. Zum Liveblog zum Krieg in der UkraineTag 1570: Wo die Front verläuftMassive Proteste in Genf gegen G-7-Gipfel. Ausnahmezustand am Genfersee: Mehr als 7000 Sicherheitskräfte stehen Tausenden Demonstranten gegenüber. Müllcontainer und ein Auto gehen in Flammen auf, die Polizei setzt Tränengas ein. Zum ArtikelMEINUNG Als Wertegemeinschaft sind die G 7 erledigt. Wichtig sind sie trotzdemFoto mit AfD-Spitzenkandidat: Scharfe Kritik an CDU Sachsen-Anhalt. Der CDU-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt, Guido Heuer, lässt sich in vertrauter Pose mit seinem AfD-Konkurrenten ablichten, nach Vorwürfen spricht er von einer konfrontativen Situation. Grüne und Linke werfen ihm „Herumlavieren“ und „Lüge“ vor. Zum Liveblog zur BundespolitikWeitere wichtige ThemenTrumps 80. Geburtstag: Wenn der Präsident sich mit einer Prügelei feiern lässtHandball: Füchse Berlin verlieren das Champions-League-FinaleFußball-WM 2026Hurra, ein locker-fluffiger Auftaktsieg. Anders als bei den zwei Weltmeisterschaften zuvor, bei denen jeweils schon nach der Vorrunde Schluss war, ist die DFB-Elf diesmal mit einem Sieg in das Turnier gestartet. Beim 7:1 der deutschen Nationalelf gegen Curaçao treffen sechs unterschiedliche DFB-Spieler. Zum ArtikelDeutschland in der Einzelkritik: Brown zeigt, warum die Bayern ihn wollenStimmen zum Auftaktsieg: „Curaçao hat noch nie Raute gespielt, da mussten wir etwas anpassen“Pressestimmen: „Deutschland erstickt die kleine Rebellion“Klopp bereut Spruch: „Hätte mir aufs Maul hauen können“. Jürgen Klopp hat sich bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für seine Aussage als TV-Experte entschuldigt. Der frühere Weltklasse-Trainer hatte vor dem Spiel gegen Curaçao im Fernsehen gesagt: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf“ – und schob dann ein „noch“ hinterher. Zum Liveblog zur Fußball-WM 2026Medien: ARD setzt bei WM-Übertragung auf bewährte FormateSpielplan: Alle Gruppen, Spiele und TermineDie Fachbriefings von SZ Dossier – mit SZ Pro-AboDigitalwende: Hass im Netz, Gewalt auf der Straße. Nach Ausschreitungen in Nordirland drängt die Regierung in London auf schärfere Regeln für soziale Medien. Denn, so Expertinnen und Experten: Das bestehende Regelwerk ist in Krisen wirkungslos. Auch wichtig: Heute startet der G7-Gipfel, morgen die Viva-Tech-Konferenz in Paris. Zum BriefingGeoökonomie: Kiesewetter – Resilienz statt Mütterrente finanzieren. Deutschland gibt inzwischen viel Geld für Verteidigung aus. Doch reicht das, wenn im Ernstfall nicht nur Waffen fehlen, sondern auch Reservisten und robuste Strukturen? Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter fordert einen Pflichtdienst und eine Beschaffungspolitik, die stärker auf Drohnen, KI und moderne Systeme setzt. Und er warnt vor realen Bedrohungen für Taiwan, die auch Europa betreffen. 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