Heute Nacht haben Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian beide das ausgehandelte Rahmenabkommen unterzeichnet. Der Krieg ist damit vorerst vorbei. Das ist eine gute Nachricht, obwohl viele Details - vor allem zur Uran-Anreicherung – noch ungeklärt sind. Trump drohte am Rande des G-7-Gipfels direkt wieder: Würden die Iraner die Vereinbarung verletzen, würden die USA sie in „Grund und Boden bomben“.Der US-Präsident fand die Kulisse zu seiner Unterschrift vermutlich sehr gelungen: Er unterzeichnete das Abkommen im Schloss Versailles, maßgeblich erbaut vom „Sonnenkönig“ Louis XIV. „The real deal“, hatte Trump das Schloss zuvor genannt. Neben ihm saß Emmanuel Macron, zu dem Trump oft eine schwierige Beziehung hat. An diesem Abend aber nicht. „Great job“, sagte Macron und schüttelte Trumps Hand.Der französische Präsident kann zufrieden sein, die G 7 haben der Ukraine „unerschütterliche“ Unterstützung für ihre Verteidigung zugesagt. Das ist angesichts der immer wieder erschütterlichen Gemütslage von US-Präsident Donald Trump durchaus erstaunlich. Bisher hatte er die USA in der Rolle des Vermittlers gesehen. Sollte Trumps Verbrüderung mit Europa von Dauer sein, könnte das einen Wendepunkt im Krieg bedeuten, schreibt mein Kollege Daniel Brössler.Heute Abend geht die Gipfelei für Bundeskanzler Friedrich Merz direkt weiter: Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich in Brüssel. Auch hier geht es um die Ukraine. Deutschland und andere Länder wollen wehrfähigen ukrainischen Männern die Aufnahme erschweren – sie würden im Land gebraucht, sagte Merz schon im vergangenen Jahr.Beim Fußball feiert England sich selbst, mit dem 4:2 gegen Kroatien gelingt dem Team ein furioser Turnierstart. Alles Wichtige zur WM finden Sie bei uns im Liveblog.Was heute wichtig istUSA und Iran unterzeichnen Vereinbarung über Kriegsende US-Präsident Trump und Irans Präsident Peseschkian haben ein Dokument für eine sofortige Waffenruhe unterschrieben. Die Straße von Hormus soll umgehend geöffnet werden. Das Abkommen sieht auch Frieden zwischen Israel und der Terrormiliz Hisbollah in Libanon vor. Die Zeremonie in der Schweiz ist damit wohl hinfällig. Zum ArtikelRahmenabkommen mit Iran: Trumps nächtlicher Coup im Schloss von VersaillesLiveblog zum Krieg in Nahost: Reaktionen auf den Friedensdeal: Iran feiert, Trump drohtWadephul unterstützt Entschädigung für polnische NS-Opfer. Aus der deutsch-polnischen Geschichte ergebe sich eine Verpflichtung gegenüber Menschen, die unter der deutschen Besatzung gelitten haben, sagt der Außenminister. Seit Jahren kämpfen Verbände dafür, bisher konnten die Länder sich nicht einigen. Zum Liveblog zur BundespolitikMEINUNG Deutschland und Polen: Zahlungen an die Opfer des NS-Regimes wären ein echter Schritt zu besseren BeziehungenKorruption in der Ukraine: Die dunklen Geschäfte von „Wowa“ und „Ali Baba“. Gegen enge Vertraute des ukrainischen Präsidenten, darunter sein Ex-Stabschef, wird wegen Bestechung ermittelt. Selenskij selbst gerät immer stärker unter Druck – und die Korruption ist trotz der spektakulären Skandale nicht vorbei. Anfang Juni meldete das Nabu einen weiteren Millionen-Skandal beim Atomenergiekonzern Energoatom. Hohe Richter sollen involviert sein. Zum ArtikelKampf gegen Russland: Ukrainische Armeeverbände setzen auf Concept-Stores und WerbeclipsHauptversammlung: So miserabel ist die Stimmung bei Volkswagen. Auf der virtuellen Hauptversammlung von VW haben Aktionäre an diesem Donnerstagmorgen die Gelegenheit, ihren Frust am Autobauer auszulassen. Die Frage ist nicht, ob es schlimm wird – sondern wie schlimm. 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Jonathan Tah kündigt an, den Gebetskreis bei der WM fortführen zu wollen. Zum Liveblog zur WM 2026Spielplan der Fußball-WM 2026: Alle Gruppen, Spiele und TermineDie Fachbriefings von SZ Dossier - mit SZ Pro-AboDossier Digitalwende: Digitale Souveränität: Der Versuch eines Schulterschlusses. Auf der Viva Tech in Paris werben Deutschland und Frankreich für mehr digitale Souveränität. Von Cloud-Infrastrukturen über Halbleiter bis hin zu Kapital für Start-ups geht es um die Frage, wie Europa technologisch unabhängiger werden kann. Auch wichtig: Fast die Hälfte der Deutschen spricht sich dafür aus, den Ausbau von Rechenzentren nur dann zu beschleunigen, wenn diese vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Zum BriefingDossier Geoökonomie: Geplanter EU-Grenzwert würde Kobaltproduktion drastisch verteuern. Kobalt ist unverzichtbar – für E-Autos, Rüstung, Präzisionswerkzeuge. Doch die EU plant, die Grenzwerte für Kobaltstaub drastisch zu verschärfen. Das sei nicht zu schaffen, kritisiert Europas Kobaltindustrie. Sie fürchtet deswegen das Aus. Wirtschaft und Gesundheitsschützer liegen im Clinch. Zum Briefing
News am Morgen - Nachrichten vom 18. Juni 2026
US-Präsident Trump und Irans Präsident Peseschkian unterzeichnen Rahmenabkommen für Waffenruhe. G7 sichern Ukraine Unterstützung zu. England startet WM mit Sieg.













