Mitte des 19. Jahrhunderts wurde durch amerikanische Frauenrechtlerinnen eine Kleidung bekannt, die für damalige Verhältnisse als Provokation galt: lockere Hosen, am Knöchel zusammengefasst, getragen unter kniekurzen Röcken, dazu ein Oberteil ohne Korsett. „Bloomers“ wurden diese Hosen später genannt, nach der Journalistin Amelia Bloomer, die sie in ihrer Frauenzeitschrift The Lily an die Leute brachte.
Zur Empörung der Männerwelt trugen die Frauen sie nicht aus modischen Versprechen, sondern um Luft und Bewegung in ihren Alltag zu bringen. Auch bekannt als „Haremshose“, erlebte der voluminöse Stil Ende des 20. Jahrhunderts ein Rebranding und feierte nun auf den Laufstegen der Frühjahreskollektionen 2026 sein Comeback. Aber warum?
Keine Angst vor weiten Beinen
Wir brauchen alle eine Hose, die alltagstauglich und bequem ist. Eine Hose, die nicht zwickt und der Figur auch nach einem etwas zu üppigen Mittagessen verzeiht. Gerade an Tagen, an denen die Temperaturen über 20 Grad klettern, ist die Ballonhose die perfekte Alternative zur schwitzig-klebenden, steif am Körper sitzenden Jeans.
Rotate setzt bei der Ballonhose auf Polka Dots – und zeigt, dass der Schnitt auch verspielt funktionieren kann.











