WM-Demonstrationen in Mexiko: Auf der größten Protestbühne
Mexiko Stadt gleicht während der WM einem wandelnden Protestcamp. Lehrer:innen, Bäuer:innen, Student:innen und Arbeiter:innen gehen auf die Straßen.
Aus Chiapas angereist: Unzufriedene Lehrer machen auf ihre Anliegen aufmerksam
Alina Schwermer
Als das Eröffnungsspiel abgepfiffen war und die Fans sich auf den langen Fußmarsch durch die Sperrzone machten, war eines allgegenwärtig: die Protestgruppen. Teils hatten sie versucht, durch die massiven Polizeiketten zu gelangen, teils weiter entfernt demonstriert. Auf einer Brücke hielten die Madres Buscadoras, die Mütter der Verschwundenen, Plakate und schrien um Aufmerksamkeit; ein paar Straßenzüge weiter skandierten Tierschützer:innen wegen eines länger zurückliegenden Skandals um getötete Straßenhunde.














