Die vorerst letzte Revolution, die Deutschland erlebt hat, ereignete sich 1989. Akteure waren „die“ Ostdeutschen, jedenfalls viele von ihnen. Die Revolution dauerte nicht lange, nicht einmal so lang, bis die gestorbene DDR als „die fünf neuen Bundesländer“ der Bundesrepublik (West) beitrat. Nicht wenige in der Bundesrepublik (Ost) empfanden diesen Prozess aus für sie guten Gründen als einen „Anschluss“ auf Kosten ihrer Hoffnungen, der auch mit der Ausbreitung der westlichen Siegerattitüde und des Einsickerns jenes Wir-haben-es-euch-doch-immer-gesagt-Lächelns bezahlt werden musste. Die Revolution jedenfalls wurde zur Reform. Und damit verschwand sie.
Reformstau und Zukunftsangst in Deutschland: Grand Hotel Abgrund
Reform hier, Reform da: So lange die Leistungsträger in Parlamenten, Medien und Verbänden ihre Kommunikation nicht ändern, spielen sie mit der Zukunft.








