Am Montag hat im nordirischen Belfast ein Mann einen anderen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Ein Video dieser Tat hat sich rasend schnell in den sozialen Medien verbreitet. Rechte Agitatoren haben es geteilt und damit gezielt Wut auf Migranten und Migrantinnen geschürt. Denn der mutmaßliche Täter stammt aus dem Sudan.In Belfast hat sich die Wut in dieser Woche in rassistischer Gewalt entladen. Vermummte Menschen sind durch mehrheitlich migrantische Viertel gezogen und haben rassistische Parolen skandiert. Häuser und Autos wurden in Brand gesetzt. Der Mann, der den Messerangriff verübt haben soll, ist inzwischen festgenommen und angeklagt. Aber die rassistische Gewalt geht weiter.Woher sie kommt und was kann getan werden, um sie einzudämmen? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Neudecker, der als SZ-Korrespondent aus London berichtet. Und er erklärt auch, inwiefern diese Ausschreitungen dem Premierminister Starmer gefährlich werden können.Weitere Nachrichten: Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück; EZB erhöht erstmals seit 2023 den Leitzins.Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Kochbericht von Philipp Saul. Und einige seiner WM-Rezepte.Moderation, Redaktion: Ann-Marlen HooltRedaktion: Philipp SaulProduktion: Imanuel PedersenZitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „UK Parliament“ auf Youtube.So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
SZ-Podcast: Rassistische Gewalt in Belfast – Woher kommt die Wut?
Nach einem Messerangriff in Belfast brennen Autos und Häuser. Premier Starmer ist unter Druck.










