Stand: 11.06.2026 • 14:37 Uhr

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Nächstes Kapitel beim Dauerthema Einreise: Die strengen Visa-Bestimmungen in den USA halten nun offenbar auch die Anhänger des deutschen WM-Gruppengegners Elfenbeinküste auf. Nach Angaben der Fanvereinigung des afrikanischen Landes hat es keine Einreiseerlaubnis gegeben, die "Elefanten" müssen beim Fußballturnier wohl ohne Unterstützung aus der Heimat auskommen.

"Die Fans haben die Reise abgesagt, weil die US-Regierung keine Anhänger aus bestimmten Ländern, darunter die Elfenbeinküste, auf ihrem Boden sehen will", sagte Julien Kouadio Adonis, Präsident des National Committee of Elephants Supporters (CNSE), der Nachrichtenagentur AFP. Im März hatte Kouadio noch gehofft, dass 500 Fans aus Afrika anreisen würden. Aber nun habe nur eine Handvoll CNSE-Funktionäre die Genehmigung erhalten, um sich bei der WM "um die in den USA ansässigen ivorischen Fans zu kümmern".

Auch wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier der Fußball-WM bleibt die Situation rund um das Aztekenstadion in Mexiko-Stadt chaotisch. Am Vorabend (Ortszeit) kehrten Hunderte Demonstranten zur ikonischen Arena zurück, sie skandierten Parolen, zu Zusammenstößen mit der Polizei kam es aber nicht. Bei den meisten Demonstranten handelt es sich um Familienangehörige und Verwandte, die ihre verschwundenen und mutmaßlich von Behörden oder kriminellen Banden entführten Kinder suchen. Am Tag des WM-Auftakts zwischen Mexiko und Südafrika am Abend sind weitere Proteste geplant. Die Polizei richtete rund um das Stadion eine 1,6 km lange Sicherheitszone ein.