Die US-Regierung hat die kontroversen Visa-Entscheidungen gegen den somalischen Schiedsrichter Omar Artan und einige Mitglieder des iranischen Fußball-Verbandes verteidigt. Es seien „keine Spieler und keine Trainer abgelehnt worden“, sagte der WM-Verantwortliche des Weißen Hauses, Andrew Giuliani: „Es handelt sich um einige Offizielle – und das mit gutem Grund“.Das Ziel sei es, „dass Personen mit böswilligen Absichten, die (...) unter dem Deckmantel der Fußball-Weltmeisterschaft ins Land zu gelangen versuchen, keinen Zugang zu den Vereinigten Staaten erhalten“, fügte er hinzu. Ein Vertreter des US-Außenministeriums teilte der Nachrichtenagentur AFP am späten Dienstag mit, Schiedsrichter Artan stehe „mit mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen in Verbindung“, weshalb er „für die Einreise in die Vereinigten Staaten nicht zugelassen“ sei.Artan selbst hatte im Gespräch mit der New York Times betont, dass er „die richtigen Unterlagen und alles“ gehabt habe: „Ich hatte das richtige Visum“, betonte der Somalier, der am Flughafen von Miami abgewiesen worden war: „Ich glaube, dass sie ein Problem mit meinem Land haben.“ Nach eigenen Angaben war er am Flughafen elf Stunden befragt und anschließend in eine Einzelzelle gebracht worden. Anschließend habe er nach Istanbul reisen müssen – laut Artan habe er keine Begründung von den Beamten erfahren.Giuliani betonte, er könne keine Details verraten. „Der gesamte iranische Trainerstab reist an“, doch es gebe „einige iranische Funktionäre, die nicht ins Land kommen – wiederum aus sehr gutem Grund“. Es gebe „einige Leute, die behaupten, Trainer zu sein, es aber womöglich gar nicht sind.“Die Iraner hatten ihr WM-Quartier nach Mexiko verlegt, ursprünglich wollten sie sich während des Turniers in den USA aufhalten. An die Auflage, am Spieltag an- und wieder abzureisen, wollen sie sich nicht halten. „Gemäß des FIFA-Programms wird die Mannschaftsdelegation mit einem Charterflug in die Vereinigten Staaten reisen“, erklärte Amir Mehdi Alavi, Sprecher des iranischen Verbandes, in einer Meldung der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. „Die Mannschaft wird einen Tag vor dem Spiel gegen Neuseeland am Austragungsort eintreffen, für die beiden darauffolgenden Partien werden wir bereits zwei Tage vor Spielbeginn vor Ort sein“, fügte er hinzu. (sid) Wegen der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft fällt am Donnerstag in Mexiko-Stadt an allen Schulen und Universitäten der Unterricht aus. Zudem sollen Bundesbedienstete am Tag der WM-Eröffnung nach Möglichkeit von zu Hause aus arbeiten, wie es in einem von Präsidentin Claudia Sheinbaum unterzeichneten Dekret heißt. Ausgenommen davon sind unter anderem Ärzte, Polizisten, Katastrophenschützer und Mitarbeiter im Bereich der kritischen Infrastruktur.Die Regierung forderte auch private Unternehmen dazu auf, ihren Angestellten am Donnerstag die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen. Damit soll am Tag der WM-Eröffnung das Verkehrsaufkommen reduziert werden, um Staus und eine Überlastung des öffentlichen Nahverkehrs zu vermeiden.Eröffnet wird die WM am Donnerstag um 11.30 Uhr (19.30 Uhr MESZ) mit einer etwa einstündigen Feier im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Dabei wird die kolumbianische Sängerin Shakira zum ersten Mal den offiziellen WM-Song „Dai Dai“ live vor Publikum singen. Um 13.00 Uhr (21.00 Uhr MESZ) folgt dann der Beginn der WM-Endrunde mit dem Anpfiff des Auftaktspiels zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika. (dpa)Nach dem souveränen Sieg im letzten Testspiel hat Superstar Lionel Messi die argentinische Mannschaft und ihre Fans auf die WM-Titelverteidigung eingeschworen. „Los geht’s, aber zusammen wie nie zuvor“, schrieb der 38-Jährige bei Instagram zu einem Foto vom 3:0 gegen Island. Bei dem klaren Sieg gab Messi sein Comeback mit einem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 (72.). Er war zwei Minuten vorher eingewechselt worden, nachdem er beim Sieg zuvor gegen Honduras wegen einer Überlastung im Oberschenkel noch ausgesetzt hatte. Die weiteren Treffer in der Partie in Auburn im US-Bundesstaat Alabama erzielten Valentin Barco (8.) und Thiago Almada (86.). Für Messi war es im 199. Länderspiel für Argentinien der 117. Treffer. Der bald 39-Jährige kürte sich Verbandsangaben zufolge zum ältesten Torschützen der Albiceleste. Für Argentinien beginnt die WM am 17. Juni (MESZ) gegen Algerien. Die weiteren Gruppengegner sind Österreich mit Trainer Ralf Rangnick und Jordanien. Für Messi, der Argentinien 2022 in Qatar zum Titel geführt hatte, wird es die sechste WM-Teilnahme. (dpa)Die deutschen Fußball-Nationalspieler haben angesichts der hohen Preise für Bus- und Bahnfahrten in New York während der WM für 600 Fans einen kostenlosen Transport zum letzten Gruppenspiel organisiert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur übernehmen Kapitän Joshua Kimmich und seine Kollegen für die Partie am 25. Juni gegen Ecuador in East Rutherford die Kosten für Busse, welche die Anhänger von New York aus zur Arena in New Jersey bringen.Um ein Gratis-Ticket zu bekommen, muss man Mitglied des Fan-Clubs Nationalmannschaft sein. Sollten sich mehr Anhänger anmelden, als Plätze zur Verfügung stehen, werden die Plätze per Los vergeben. Die DFB-Elf reagiert damit auf die Diskussion um die bei der WM in manchen Spielorten stark gestiegenen Preise im öffentlichen Transportwesen.Die Verkehrsgesellschaft NJ Transit hatte die Preise für Fahrten zwischen New York und East Rutherford zuvor nach heftiger Kritik zwar wieder gesenkt. Sie sind aber weiterhin deutlich höher als vor und nach dem WM-Turnier. Der Preis für die Sondertickets sank von zunächst 150 Dollar auf nun 98 Dollar für Hin- und Rückfahrt. Regulär kostet die Strecke nach offiziellen Angaben normalerweise rund 12,90 Dollar. Eine Busfahrt soll mittlerweile 20 statt der einst geplanten 80 Dollar für Hin- und Rückweg kosten. 600 DFB-Fans können nun aber gratis fahren. (dpa)Irans Nationalmannschaft wird ohne die geplante Generalprobe in die Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA starten. Das offenbar für Donnerstag angesetzte Testspiel gegen Grenada in Tijuana ist abgesagt worden. Die Mannschaft des Inselstaats begründete den Rückzug laut der iranischen Nachrichtenagentur INSA mit einer unzureichenden Vorbereitung.Es ist bereits das zweite Testspiel des Irans, das abgesagt wurde. In früheren Planungen sollte die Mannschaft in den USA auf Puerto Rico treffen. Dieses Spiel wurde gestrichen, nachdem das Trainingslager von den USA nach Mexiko verlegt worden war.Die iranische Auswahl trifft jeweils in Los Angeles am 16. Juni (3.00 Uhr MESZ) auf Neuseeland sowie am 21. Juni (21.00 Uhr MESZ) auf Belgien. Das dritte Vorrundenspiel findet am 27. Juni (5.00 Uhr MESZ) in Seattle gegen Ägypten statt. (dpa)Die französische Großstadt Clermont-Ferrand verhängt während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Ausgangssperre für Jugendliche unter 16 Jahren, um Ausschreitungen zu verhindern. Nachdem es in der Stadt nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain Ende Mai sowie an dem darauffolgenden Wochenende zu Krawallen unter Beteiligung zahlreicher Jugendlicher gekommen war, wolle die Stadt nun Sicherheitsmaßnahmen treffen, kündigte Bürgermeister Julien Bony an, wie französische Medien berichteten. Die Ausgangssperre soll von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr morgens für Jugendliche ohne Begleitung durch einen Erwachsenen gelten. „Ich treffe diese Maßnahme nicht gerne, aber ich tue es in voller Verantwortung. Es handelt sich in erster Linie um eine Schutzmaßnahme für die Jüngsten und um eine Maßnahme, die die Eltern in die Pflicht nimmt“, sagte der Bürgermeister. „Minderjährige haben zu dieser Uhrzeit nichts auf der Straße zu suchen. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Horden von Minderjährigen unsere Ordnungskräfte oder die Terrassen der Gastronomen angreifen“, sagte Bony. „Wir werden das nicht tolerieren. Das ist der Sinn dieses Erlasses.“Um Ausschreitungen im Umfeld der Fußball-WM zu verhindern, untersagte Clermont-Ferrand auch sämtliche Übertragungen der Spiele im Freien, etwa im Außenbereich von Gaststätten. Public Viewing-Veranstaltungen würden nicht genehmigt, auch nicht wenn Frankreich das Finale erreicht, hieß es.Insbesondere im Großraum Paris, aber auch in anderen Großstädten war es nach dem PSG-Sieg zu Ausschreitungen gekommen, hinter denen die Behörden Krawallmacher abseits der eigentlichen Fußballfans vermuten. Landesweit gab es knapp 900 Festnahmen. (dpa)Wenige Tage vor dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft hat die Polizei bei Lehrerprotesten in Mexiko-Stadt Sprengstoff sichergestellt. In einem Bus von anreisenden Demonstranten seien 59 Sprengsätze entdeckt worden, teilte das Innenministerium mit.„Wir befürworten friedliche Demonstrationen, aber die Bevölkerung darf durch den Einsatz von Sprengkörpern bei Protesten nicht gefährdet werden“, sagte der Staatssekretär für Menschenrechte im Innenministerium, Arturo Medina.Seit Tagen demonstrieren radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform. Sie blockieren Hauptstraßen in Mexiko-Stadt und haben im historischen Zentrum der Hauptstadt ein Zeltlager errichtet.In der vergangenen Woche kam es bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mit einem Konzert und dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika wird am Donnerstag die Fußball-WM in Mexiko-Stadt eröffnet. (dpa) Der für die Fußball-WM vorgesehene somalische Schiedsrichter Omar Artan ist nach seiner verweigerten Einreise in die USA „sehr, sehr enttäuscht“. Er sei „einfach nur ein Schiedsrichter“, der versuche, sich mit der WM-Teilnahme den größten Traum seines Lebens zu erfüllen, sagte er der „New York Times“. Formelle Fehler seien ihm nicht unterlaufen: „Ich hatte die richtigen Papiere und alles andere. Ich hatte das richtige Visum.“Der 2025 von der Afrikanischen Fußball-Konföderation (CAF) als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnete Referee habe zudem FIFA-Unterlagen sowie Nachweise über seine mehr als zehnjährige Karriere als Profi-Schiedsrichter vorgelegt. „Ich denke, sie haben ein Problem mit meinem Land“, sagte Artan weiter.Die USA hatten dem Schiedsrichter die Einreise verweigert. Der Referee werde deshalb nicht bei der Weltmeisterschaft trainieren und im Einsatz sein können, teilte der Weltverband FIFA auf dpa-Anfrage mit. Man sei von den Behörden informiert worden, dass sich der Status von Artan derzeit nicht ändern werde.Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, „ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht einreiseberechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert“, hieß es in einer Stellungnahme der Behörde. Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia.Artan wollte den Angaben zufolge am Samstag in Miami in die USA einreisen. Der „New York Times“ schilderte er, seine Reise habe in Nairobi begonnen, wo er auf die erforderlichen Reisedokumente gewartet habe. Anschließend sei er über Istanbul nach Miami geflogen, um an einem Vorbereitungstreffen der FIFA-Schiedsrichter teilzunehmen. (dpa)Somalia hat Schiedsrichter Omar Artan nach der verweigerten Einreise in die USA öffentlich verteidigt. Das Ministerium für Jugend und Sport bekräftigte am Dienstag sein „volles Vertrauen in die Integrität und Professionalität“ des Unparteiischen und kritisierte in einem Statement die Folgen der Einreiseverweigerung für den internationalen Austausch im Fußball.Artan hätte als erster Schiedsrichter aus Somalia an einer WM teilnehmen sollen, die US-Behörden verweigerten ihm aber am Flughafen von Miami die Einreise. „Trotz intensiver diplomatischer Bemühungen und Verhandlungen mit den zuständigen Behörden und der FIFA“ sei „leider kein positives Ergebnis erzielt worden“, hieß es in der Mitteilung weiter. Es gebe indes keinen Zweifel an Artans „fortgesetztem Beitrag zur Weiterentwicklung des Fußballs sowohl in Somalia als auch international“.Die US-Grenzbehörde CBP hatte die verweigerte Einreise mit „Bedenken bei der Sicherheitsprüfung“ begründet. Somalia gehört zu jenen Ländern, die auf einer von Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen.Der Weltverband FIFA hatte am Montag das WM-Aus Artans bestätigt. „Wie bei früheren FIFA-Veranstaltungen entscheidet letztlich die Regierung des Ausrichterlandes darüber, wer ins Land einreisen darf“, sagte ein Sprecher. Die FIFA sei informiert worden, „dass der Status von Herrn Artan derzeit nicht geändert wird“, der 34-Jährige wurde aus der Liste der WM-Referees gestrichen.Artan selbst, seit 2018 FIFA-Schiedsrichter und Afrikas Unparteiischer des Jahres 2025, ließ sich eine Verbitterung nicht anmerken. Er wolle sich nun ganz auf die Zukunft fokussieren, teilte er AFP mit. „Trotz der Umstände bin ich positiv gestimmt und konzentriere mich auf die nächsten Herausforderungen meiner Schiedsrichterkarriere“, sagte er. (sid)Iranische Fußballfans erhalten nach Angaben des nationalen Verbands kurzfristig nicht das erwartete Ticket-Kontingent für die WM-Spiele ihres Teams in den USA. Die Verkäufe von Eintrittskarten für die Gruppenspiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten seien für den iranischen Verband FFI unmöglich geworden, teilte die Organisation mit. Der FFI wirft WM-Mitgastgeber USA vor, die Anwesenheit iranischer Fans auf diesem Wege verhindern zu wollen.Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Daher hätten iranische Fans Beobachtern in Teheran zufolge ohnehin kaum Chancen gehabt, zur WM einzureisen. Derzeit werden in den US-Auslandsvertretungen keine Visa für iranische Bürger ausgestellt. Zudem sind Reisen in die USA für die meisten iranischen Fans kaum bezahlbar.Nach Angaben der FFI hätten dennoch viele Anhänger bereits ihre Reise zur WM geplant und müssten diese nun absagen. Der Verband hoffe noch auf Vermittlung durch die FIFA, um über das Ticket-Kontingent von acht Prozent der Zuschauerplätze in den Stadien verfügen zu können. Diese Zahl von Karten steht jedem WM-Teilnehmer für seine Fans pro Spiel zur Verfügung. Wegen der Einreisebeschränkungen hatte der iranische Verband sein Teamquartier aus dem US-Bundesstaat Arizona ins südlich von San Diego gelegene Tijuana in Mexiko verlegt. Nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko darf die Mannschaft nur an den Spieltagen für ihre WM-Partien in die USA einreisen. (dpa)Das Fanbündnis „Unsere Kurve“ hat harsche Kritik an der am Donnerstag beginnenden Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko geäußert und das Turnier als „Paradebeispiel für Ausgrenzung und kommerzielle Vereinnahmung“ bezeichnet. „Diese WM führt den Gedanken eines offenen Turniers für alle ad absurdum“, sagte Sprecher Thomas Kessen.Der erste Vorsitzende Jost Peter erklärte zudem: „Während die FIFA Fans und Aktiven das Recht auf freie Meinungsäußerung im Stadion systematisch beschneidet, nutzen die Regierungen der gastgebenden Länder die Bühne schamlos für geopolitische PR und nationalen Pathos. Diese Doppelmoral ist für uns unerträglich.“Das Bündnis führte in seiner Erklärung mehrere Kritikpunkte auf: unter anderem politische Ausgrenzung durch Einreiseverbote und lokale Gesetzgebung bezüglich sexueller Orientierung oder politische Gesinnung. Ebenso prangert „Unsere Kurve“ unter anderem die hohen Preise bei den Tickets und im Öffentlichen Nahverkehr sowie die großen Distanzen zwischen den Spielorten an. (dpa)„Dai Dai“ heißt der offizielle Song zur Fußball-WM von Shakira. In Deutschland werden „Heute Nacht“ von Helene Fischer sowie „Kurz für immer“ von Wincent Weiss zu den musikalischen WM-Begleitern. Neben den Songs bekannter Künstler tauchen drei Tage vor Beginn des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada zunehmend mehr WM-Tracks auf Musikplattformen auf. Wie der Streamingdienst Deezer am Montag bekanntgab, sind über 70 Prozent davon KI-generiert.Deezer verzeichnet im Vorfeld der WM mehr als 270 Songs mit dem Titel „World Cup 2026“, mehr als zwei Drittel davon wurden als KI-generiert erkannt. Schon seit Jahresbeginn sind inoffizielle WM-Hymnen ein zunehmend verbreitetes Phänomen im Netz. Ein bekanntes Beispiel ist die viral gegangene französische Hymne „Imbattables“ des KI-Musikers Crystalo, die auf sozialen Netzwerken und Streamingplattformen Millionen von Aufrufen erzielt hat.„Es war noch nie so einfach, Musik zu erstellen und auf Streamingplattformen hochzuladen. Daher überrascht es nicht, dass ein globales Sportereignis wie die Weltmeisterschaft viele dazu verleitet“, sagte Aurélien Hérault, Chief Innovation Officer bei Deezer, betonte aber: „Da KI-generierte Musik auf Deezer gekennzeichnet und aus algorithmischen Empfehlungen ausgeschlossen wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass solche Songs nennenswerte Streams erzielen, äußerst gering.“ (sid)Shakira on Instagram: "We’re Ready! The official video for DAI DAI, the FIFA World Cup Official 2026 song is here! ⚽️🐺 A big thank you to @leomessi, @k.mbappe, @luisdiaz19_, @vinijr, #RodrigoHernandez, @takefusa.kubo, @sant.gimenez, @alphonsodavies, @jamalmusiala10, @cmpulisic, @harrykane, @erling"3M likes, 38K comments - shakira on May 23, 2026: "We’re Ready! The official video for DAI DAI, the FIFA World Cup Official 2026 song is here! ⚽️🐺 A big thank you to @leomessi, @k.mbappe, @luisdiaz19_, @vinijr, #RodrigoHernandez, @takefusa.kubo, @sant.gimenez, @alphonsodavies, @jamalmusiala10, @cmpulisic, @harrykane, @erling".instagram.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Auch ohne die Jungstars Lamine Yamal und Nico Williams hat Europameister Spanien im mexikanischen Puebla eine erfolgreiche Generalprobe für die Fußball-WM gezeigt. Eine Woche vor seinem Auftaktspiel gegen Kap Verde schlug der Titelkandidat Peru 3:1 (2:0) und blieb dabei von weiteren Verletzungen verschont. Die angeschlagenen Flügelstürmer Yamal (18) und Williams (23) reisten nicht mit nach Mexiko, sollen aber rechtzeitig zum Turnier wieder fit sein. Spanien startet seine Mission in Atlanta. Es trafen Mikel Oyarzabal (2.) und Pedri (32.), dazu unterlief dem peruanischen Torhüter Pedro Gallese ein Eigentor (53.). Stürmer Jairo Velez verkürzte später zum Endstand.Nationaltrainer Luis de la Fuente tauschte im Spielverlauf seine komplette Mannschaft aus. Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen, einziger Bundesligaprofi im Kader, kam in der zweiten Halbzeit. Spanien trifft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada in Gruppe H neben Kap Verde auf Saudi-Arabien und Uruguay. (sid)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: US-Regierung verteidigt Visa-Entscheidungen | FAZ
Einreise von somalischem Schiedsrichter aus „gutem Grund“ verweigert +++ Sprengsätze bei Lehrerprotesten in Mexiko-Stadt entdeckt +++ Iran ohne Generalprobe vor Auftakt +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.















