Hier geht es zum Spielplan der Fußball-WM 2026, hier zum deutschen Kader und hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien.Wichtige UpdatesSorge wegen Ebola: USA fordern Einreisebeschränkungen von Europa wegen FanreisenDeutsche Spieler bezahlen Fans teure Busfahrt zum WM-Spiel Nach Einreise-Verweigerung: Schiedsrichter erhebt schwere VorwürfeIran tritt bei der WM wohl ohne Fans anEinreise verweigert: WM-Aus für somalischen Schiri Omar Artan Abgewiesene Iraner: US-Regierung spricht von "guten Gründen"Die US-Regierung hat die kontroversen Visa-Entscheidungen gegen den somalischen Schiedsrichter Omar Artan und einige Mitglieder des iranischen Fußball-Verbandes verteidigt. Es seien „keine Spieler und keine Trainer abgelehnt worden“, sagte der WM-Verantwortliche des Weißen Hauses, Andrew Giuliani: „Es handelt sich um einige Offizielle - und das mit gutem Grund“.Ziel sei es, „dass Personen mit böswilligen Absichten, die unter dem Deckmantel der Fußball-Weltmeisterschaft ins Land zu gelangen versuchen, keinen Zugang zu den Vereinigten Staaten erhalten.“ Der Sportinformationsdienst berichtet, ein Vertreter des US-Außenministeriums habe der Nachrichtenagentur AFP am späten Dienstag mitgeteilt, Schiedsrichter Artan stehe „mit mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen in Verbindung“, weshalb er „für die Einreise in die Vereinigten Staaten nicht zugelassen“ sei.Im Hinblick auf das iranische Team betonte Giuliani, er könne keine Details verraten. „Der gesamte iranische Trainerstab reist an“, doch es gebe „einige iranische Funktionäre, die nicht ins Land kommen – wiederum aus sehr gutem Grund“. Es gebe „einige Leute, die behaupten, Trainer zu sein, es aber womöglich gar nicht sind“.US-Präsident Donald Trump stellt Migranten immer wieder pauschal als gefährliche Kriminelle dar und beleidigt sie rassistisch. In der Vergangenheit hatte Trump Menschen aus Somalia pauschal verunglimpft. Er bezeichnete sie als "Müll" und sagte, er wolle keine Somalier im Land haben.USA rechnen mit Besucherrekord bei Fußball-WM Die US-Regierung prognostiziert kurz vor Beginn der Fußball-WM einen Besucherrekord für das Turnier. Die Weltmeisterschaft werde die bestbesuchte der Geschichte, sagt der US-Tourismusbeauftragte Nick Adams. Die USA richteten sich auf ein Ereignis im Umfang von „78 Super Bowls“ ein, sagt Adams. Die FIFA erwartet rund 6,5 Millionen Besucher in den Stadien, etwa 40 Prozent davon aus dem Ausland. Nach Angaben der Regierung schaffen Fluggesellschaften wegen der erwarteten Nachfrage rund eine Million zusätzliche Sitzplätze auf Verbindungen zwischen Europa und den USA.Sorge wegen Ebola: USA fordern Einreisebeschränkungen von Europa wegen FanreisenDie US-Regierung ​hat europäische Staaten zu Einreisebeschränkungen für Reisende aus den von Ebola betroffenen zentralafrikanischen Ländern aufgefordert. Damit soll eine Ausbreitung des Virus während der Fußball-Weltmeisterschaft verhindert werden. Washington habe am 1. Juni eine formelle diplomatische Note ⁠an europäische Regierungen übermittelt, sagten ein in Afrika ansässiger EU-Diplomat und eine weitere mit der Angelegenheit vertraute ​Person. Eine Reaktion der EU-Staaten stehe ‌noch aus. US-Außenminister Marco Rubio erörterte das ‌Thema am Dienstag zudem in einem Telefonat mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wie das US-Außenministerium ​mitteilte. Das vorrangige ​Ziel bleibe der Schutz der US-Bürger.Die ​US-Gesundheitsbehörde CDC hatte im vergangenen Monat ein Einreiseverbot für Ausländer verhängt, die sich in den vorangegangenen 21 Tagen in der ‌Demokratischen Republik Kongo, Uganda oder dem Südsudan aufgehalten haben. US-Bürger müssen sich bei ‌der Rückkehr an ‌ausgewählten Flughäfen Kontrollen unterziehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ausbruch ​des Bundibugyo-Ebolavirus zu einem gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite erklärt. Die ​US-Regierung, die wegen Kürzungen bei der Entwicklungshilfe in ‌der Kritik steht, hat nach eigenen Angaben mehr als 200 Millionen Dollar für die Bekämpfung der Epidemie zugesagt und 150 Tonnen Hilfsgüter geliefert. Tausende Demonstranten: Straßenblockade rund ums Aztekenstadion Zwei Tage vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM hat es nahe dem Aztekenstadion in Mexiko-Stadt Massenprotesten gegeben. Tausende Demonstranten blockierten die Hauptzufahrt zur ikonischen Arena, in der am Donnerstag Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika aufeinandertreffen.Seit vergangener Woche demonstrieren Lehrkräfte für höhere Löhne und neue Verhandlungen über das Rentensystem. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bezeichnete die Proteste als „Provokation“, sie schloss es aber vorerst aus, der Polizei den Befehl zu geben, gegen die Demonstranten vorzugehen.Erst Anfang des Monats hatte es gewaltsame Zusammenstöße zwischen der Polizei und den Demonstranten gegeben. Die Lehrkräfte drohten, die Proteste während der WM zu intensivieren. Sheinbaum versicherte am Dienstag, die Ausrichtung des Eröffnungsspiels des XXL-Turniers sei garantiert. Ausschreitungen befürchtet: Ausgangssperre für Jugendliche in französischer Stadt zur WMDie französische Großstadt Clermont-Ferrand verhängt während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Ausgangssperre für Jugendliche unter 16 Jahren, um Ausschreitungen zu verhindern. Nachdem es in der Stadt nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain Ende Mai sowie an dem darauffolgenden Wochenende zu Krawallen unter Beteiligung zahlreicher Jugendlicher gekommen war, wolle ma nun Sicherheitsmaßnahmen treffen, kündigte Bürgermeister Julien Bony an. Die Ausgangssperre soll von 23 bis 7 Uhr morgens für Jugendliche ohne Begleitung durch einen Erwachsenen gelten. „Ich treffe diese Maßnahme nicht gerne, aber ich tue es in voller Verantwortung. Es handelt sich in erster Linie um eine Schutzmaßnahme für die Jüngsten und um eine Maßnahme, die die Eltern in die Pflicht nimmt“, sagte der Bürgermeister. „Minderjährige haben zu dieser Uhrzeit nichts auf der Straße zu suchen. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Horden von Minderjährigen unsere Ordnungskräfte oder die Terrassen der Gastronomen angreifen“, sagte Bony. „Wir werden das nicht tolerieren. Das ist der Sinn dieses Erlasses.“ Deutsche Spieler bezahlen Fans teure Busfahrt zum WM-Spiel Die deutschen Fußball-Nationalspieler haben angesichts der hohen Preise für Bus- und Bahnfahrten in New York während der WM für 600 Fans einen kostenlosen Transport zum letzten Gruppenspiel organisiert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur übernehmen Kapitän Joshua Kimmich und seine Kollegen für die Partie am 25. Juni gegen Ecuador in East Rutherford die Kosten für Busse, welche die Anhänger von New York aus zur Arena in New Jersey bringen.Um ein Gratis-Ticket zu bekommen, muss man Mitglied des Fan-Clubs Nationalmannschaft sein. Sollten sich mehr Anhänger anmelden, als Plätze zur Verfügung stehen, werden die Plätze per Los vergeben. Die DFB-Elf reagiert damit auf die Diskussion um die bei der WM in manchen Spielorten stark gestiegenen Preise im öffentlichen Transport.Die Verkehrsgesellschaft NJ Transit hatte die Preise für Fahrten zwischen New York und East Rutherford nach heftiger Kritik zwar wieder gesenkt. Sie sind aber weiterhin deutlich höher als vor und nach dem WM-Turnier. Der Preis für die Sondertickets sank von zunächst 150 Dollar auf nun 98 Dollar für Hin- und Rückfahrt. Regulär kostet die Strecke nach offiziellen Angaben normalerweise rund 12,90 Dollar. Eine Busfahrt soll mittlerweile 20 statt der einst geplanten 80 Dollar für Hin- und Rückweg kosten. 600 DFB-Fans können nun aber gratis fahren.DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat im DFB-Quartier in Winston-Salem die Ticket-Preispolitik der Fifa angesichts ohnehin hoher Kosten für Fans durch Flüge und Unterkünfte heftig kritisiert. „Ja, dieses Paket ist natürlich furchtbar teuer. Das ist natürlich schwierig nachzuvollziehen, wieso sie jetzt Gründe haben, solche Preise zu verlangen“, sagte Völler. „Da helfen wir mit dem DFB, dass wir das finanzieren.“ Nach Einreise-Verweigerung: Schiedsrichter erhebt schwere VorwürfeNach seiner verweigerten Einreise in die USA hat der eigentlich als WM-Schiedsrichter vorgesehen Omar Artan aus Somalia schwere Vorwürfe gegen die Grenzbeamten des Co-Gastgebers der am Donnerstag beginnenden Fußball-Endrunde erhoben. „Ich hatte die richtigen Unterlagen und alles. Ich hatte das richtige Visum“, sagte Artan der New York Times: „Ich glaube, dass sie ein Problem mit meinem Land haben.“Der Referee gab an, dass er nach seiner Ankunft aus Istanbul von den Beamten am Flughafen von Miami elf Stunden lang befragt wurde. Anschließend sei er in eine Einzelzelle gebracht worden, wo er erneut mehrere Stunden festgehalten wurde. Dann musste er einen Rückflug nach Istanbul nehmen. Laut Artan haben ihm die Beamten keinen Grund für die Einreiseverweigerung genannt.„Ich bin sehr, sehr enttäuscht“, sagte der 34 Jahre alte Artan: „Ich bin einfach nur ein Schiedsrichter, der versucht, seinen Traum zu leben. Den größten Traum meines Lebens, zur Weltmeisterschaft zu kommen.“Afrikas Referee des Jahres 2025 hätte als erster Schiedsrichter aus Somalia an einer WM teilnehmen sollen. Die US-Grenzbehörde CBP hatte die verweigerte Einreise mit „Bedenken bei der Sicherheitsprüfung“ begründet. Somalia gehört zu jenen Ländern, die auf einer von Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseverbotsliste stehen. Absage des Gegners: Iran ohne Generalprobe vor WM-Auftakt Irans Nationalmannschaft wird ohne Generalprobe in die Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA starten. Das offenbar für Donnerstag angesetzte Testspiel gegen Grenada in Tijuana ist abgesagt worden. Die Mannschaft des Inselstaats begründete den Rückzug laut der iranischen Nachrichtenagentur INSA mit einer unzureichenden Vorbereitung.Es ist bereits das zweite Testspiel Irans, das abgesagt wurde. In früheren Planungen sollte die Mannschaft in den USA auf Puerto Rico treffen. Dieses Spiel wurde gestrichen, nachdem das Trainingslager von den USA nach Mexiko verlegt worden war.Die iranische Auswahl trifft jeweils in Los Angeles am 16. Juni (3 Uhr MESZ) auf Neuseeland sowie am 21. Juni (21 Uhr MESZ) auf Belgien. Das dritte Vorrundenspiel findet am 27. Juni (5 Uhr MESZ) in Seattle gegen Ägypten statt. Wo man in München die Fußball-WM schauen kannWer in Deutschland ein Fan der großen US-Sportligen wie der NBA (Basketball) oder NFL (Football) ist, kennt das Problem schon: Wegen der Zeitverschiebung beginnen viele Spiele in der deutschen Nacht. So wird es jetzt auch bei dieser Fußball-WM sein. Titelverteidiger Argentinien etwa spielt zum ersten Mal um 3 Uhr morgens. Trotzdem kann man sogar dieses Spiel in München gemeinsam mit anderen Fußballverrückten schauen: Das „Backstage“ in Neuhausen zeigt jedes einzelne WM-Spiel live – auf seinem Parkplatz.Welche anderen Public-Viewing-Möglichkeiten es in München gibt, hat mein Kollege Leo Greinwald für Sie zusammengetragen. Keine Sorge übrigens: Die DFB-Elf spielt, genau wie viele andere europäische Nationen, in der Vorrunde zu Uhrzeiten, die den Schlafrhythmus gar nicht allzu sehr herausfordern. Sogar, wenn man die deutschen Spiele im Biergarten schaut, sollte man es rechtzeitig ins Bett schaffen.Iran tritt bei der WM wohl ohne Fans anDie iranische Fußball-Nationalmannschaft muss bei der am Donnerstag beginnenden WM in den USA wohl auf die Unterstützung eigener Fans verzichten. Wie der nationale Fußballverband am Dienstag mitteilte, seien Iran von den Vereinigten Staaten die zugeteilten Eintrittskarten für die Gruppenspiele kurzfristig entzogen worden. Der Vorgang reiht sich ein in eine Vielzahl bürokratischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran rund um die WM in den vergangenen Tagen und Monaten.Durch die Maßnahme würden die USA „die Anwesenheit iranischer Fans in den Stadien verhindern“ wollen, hieß es in einer Stellungnahme des iranischen Fußballverbandes. Dieser wies darauf hin, dass ihm laut Fifa-Regeln acht Prozent der Tickets für jedes eigene Spiel zugeteilt würden. Der Erklärung zufolge hatte Iran nach Erhalt seiner Kontingente bereits mit dem Ticketverkauf für die Gruppenspiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten – die alle in den USA stattfinden – begonnen.„In einem unerwarteten Schritt wurden die dem iranischen Fußballverband zugeteilten Kontingente jedoch zurückgezogen, und unter den gegenwärtigen Umständen ist der Verband nicht in der Lage, den Fans der Nationalmannschaft auch nur ein einziges Ticket zur Verfügung zu stellen", hieß es in der Mitteilung. Der Verband bezeichnete diesen Schritt als „widersprüchlich zum Geist internationaler Wettbewerbe und zum Grundsatz der Gleichberechtigung der teilnehmenden Länder“. Weder die Fifa noch die US-Veranstalter haben sich bislang öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Einreise verweigert: WM-Aus für somalischen Schiri Omar Artan Er sollte als erster Schiedsrichter aus Somalia Spiele einer Fußball-WM leiten – doch daraus wird nun nichts: Nachdem dem Referee Omar Artan die Einreise in die USA verweigert wurde, wird er bei dem am kommenden Donnerstag beginnenden Turnier nicht mit dabei sein. Das bestätigte ein Sprecher des Fußball-Weltverbandes Fifa auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Man sei von den Behörden informiert worden, dass sich der Status von Artan derzeit nicht ändern werde.Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, „ein Schiedsrichter für die Fifa-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht Einreise berechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert“, hieß es in einer Stellungnahme der Behörde. Artan wurde darin nicht namentlich genannt, ist aber der einzige WM-Schiedsrichter aus Somalia. Artan wollte den Angaben zufolge von Istanbul kommend am Samstag in Miami in die USA einreisen. Dabei sei eine weitergehende Überprüfung für notwendig erachtet worden. Jede Einreiseerlaubnis sei eine Einzelfallentscheidung und Beamte der CBP seien befugt, Reisende zu befragen, zu durchsuchen und Entscheidungen im Einklang mit den Gesetzen der USA zu treffen. Omar Artan, 34, ist ein erfahrener Schiedsrichter. Seit 2018 steht er auf der Fifa-Schiedsrichterliste, zuletzt leitete er unter anderem Spiele bei der U20-Weltmeisterschaft, als erster somalischer Schiedsrichter jemals. Auch in der WM-Qualifikation und beim Afrika-Cup kam er zum Einsatz. 2025 wurde er vom afrikanischen Fußballverband zum Schiedsrichter des Jahres gewählt. In einem am Montag veröffentlichten Beitrag von Al Jazeera sprach Artan noch über seine Vorfreude über die WM. „Es ist für mich eine große Ehre, als erster Somali dabei zu sein“, sagte er. „Ich hoffe, ich werde dort fantastisch sein.“Wie der Sportinformationsdienst (SID) berichtet, sagte Ciise Aden Abshir, leitender Berater des somalischen Ministeriums für Jugend und Sport und ehemaliger Kapitän der Nationalmannschaft der AFP, dass Artan ein gültiges Visum für die USA gehabt habe. Nach der gescheiterten Einreise sei er zurück nach Istanbul geflogen. „Ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten zu verweigern und ihn daran zu hindern, geplante Spiele zu leiten, schadet nicht nur ihm persönlich, sondern untergräbt auch das Bekenntnis des Fußballs zu Fairness, Leistung und dem Geist des Fairplay“, so Abshir. Die Fifa teilte mit, als Verband sei man „nicht an den Einwanderungsverfahren des Gastgeberlandes beteiligt, einschließlich der Entscheidung über Visaanträge.“ Wie bei vorherigen Turnieren habe das Gastgeberland das ultimative Recht, über die Visavergabe zu entscheiden. Die WM-Unparteiischen trainieren gemeinsam in Miami und werden dort auf die Spiele vorbereitet. Ein Einsatz von Artan ist deshalb auch in den weiteren Gastgeberländern Mexiko und Kanada derzeit ausgeschlossen.Spanien gewinnt kurz vor dem WM-StartAuch ohne Lamine Yamal und Nico Williams hat Europameister Spanien im mexikanischen Puebla eine erfolgreiche Generalprobe für die Fußball-WM gezeigt. Eine Woche vor seinem Auftaktspiel gegen Kap Verde schlug der Titelkandidat Peru 3:1 (2:0) und blieb dabei von weiteren Verletzungen verschont. Die angeschlagenen Flügelstürmer Yamal (18) und Williams (23) reisten nicht mit nach Mexiko, sollen aber rechtzeitig zum Turnier wieder fit sein. Spanien startet seine Mission in Atlanta. Es trafen Mikel Oyarzabal (2.) und Pedri (32.), dazu unterlief dem peruanischen Torhüter Pedro Gallese ein Eigentor (53.). Stürmer Jairo Velez verkürzte später zum Endstand. Hier geht es zum SZ-Interview mit Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: Frankreich gewinnt letzten Test – drei Treffer von OliseDank des überragend aufgelegten Bayernspielers Michael Olise hat Mitfavorit Frankreich eine gelungene WM-Generalprobe gefeiert. Im letzten Testspiel vor dem am Donnerstag beginnenden Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bezwang das Team von Nationaltrainer Didier Deschamps Nordirland am Montagabend in Lille mit 3:1 (1:0), Olise erzielte dabei alle drei Treffer.Erstmals erfolgreich war der Flügelstürmer in der 43. Minute, in der 49. und 74. Minute legte er nach. Für Nordirland traf Patrick Kelly (64.). Beim zweimaligen Weltmeister standen Desiré Doué, Ousmane Dembelé (beide Paris Saint-Germain) und William Saliba (FC Arsenal) in der Startformation, sie hatten allesamt Ende Mai noch das Finale in der Champions League bestritten. Fifa verkauft Fan-Grüße auf WM-Anzeigetafeln für 79 DollarKurioses Angebot der Fifa kurz vor dem WM-Start: Der Fußball-Weltverband bietet Fans an, ihren Namen oder einen kleinen Gruß bei WM-Spielen auf der Anzeigetafel im Stadion anzeigen zu lassen. Der Spaß ist wie so viele Dinge bei dieser WM nicht kostenlos: 79 Dollar werden für einen sogenannten Super Shoutout aufgerufen, umgerechnet also knapp 68,50 Euro. Fans können für jedes Spiel mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf einen solchen Shoutout auf der Anzeigetafel reservieren. Dazu hat die Fifa eine eigene Website eingerichtet. Was auf der Anzeigetafel zu sehen sein wird, ist natürlich nicht ganz frei wählbar. „Shoutouts mit beleidigender, missbräuchlicher, diskriminierender, politischer oder anderweitig unangemessener Sprache werden nicht akzeptiert“, heißt es beim Weltverband: „Shoutouts dürfen keine kommerziellen, werblichen oder Marketinginhalte, persönlichen Kontaktdaten oder Verweise auf Spieler, Mannschaften, Offizielle oder Spielergebnisse enthalten. Die Fifa behält sich das Recht vor, jeden Shoutout nach eigenem Ermessen zu bearbeiten, zu kürzen oder abzulehnen.“ Knapp eine Milliarde Euro an Wetteinsätzen erwartet – Warnung vor Folgen von SpielsuchtDie bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft verheißt ein großes Geschäft für die Glücksspielindustrie. Allerdings bereiten die starke Präsenz von Sportwettenwerbung sowie illegale Glücksspiele dem Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sorgen. „Problematisch ist, wenn Fußball, Emotion und Wetteinsatz so eng miteinander verbunden werden, dass gerade junge Menschen den Eindruck bekommen, Wetten gehörten selbstverständlich zum Spiel dazu“, sagte Hendrik Streeck (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. „Sportwetten sind kein harmloser Nervenkitzel. Sie können süchtig machen.“Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko ist der Wettanbieter betano sogar offizieller Partner der Fifa. Der Deutsche Sportwettenverband, die Interessenvertretung legaler Wettanbieter, rechnet damit, dass bei Wetten während der WM knapp eine Milliarde Euro allein in Deutschland eingesetzt werden – „ein erheblicher Teil“ davon bei illegalen Anbietern, etwa 300 bis 400 Millionen Euro. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, die als staatliche Aufsichtsbehörde in Deutschland den Online-Glücksspielmarkt reguliert, kritisiert in diesem Zusammenhang die restriktiven Regelungen hierzulande: Weil beliebte Wettarten, etwa Live-Wetten wie "Schießt Spieler X noch ein Tor?", nicht angeboten werden dürften, werde auf den Schwarzmarkt ausgewichen, so Präsident Mathias Dahms. Zwei Studien der Universität Stuttgart-Hohenheim warnten jüngst vor den Folgen von Sportwetten: Jährlich würden in Deutschland bei Wetten rund zwei Milliarden Euro verspielt, betroffen seien vor allem junge Männer. Rund 1,3 Millionen Menschen seien wett- oder spielsüchtig, viele im Bereich der Live-Sportwetten. Experten warnen davor, dass Fans ihr Wissen und ihre Einflussmöglichkeiten bei Wetten überschätzen. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass es sich bei einer Fußballwette um ein Glücksspiel handelt“, so Christiane Lieb vom Sozialprojekt „Sucht. Hamburg“. „Denn auch bei Sportwetten regiert der Zufall.“Mehr ladenTickarooLive Blog Software