Fünf Tage vor dem Start der Fußballweltmeisterschaft haben schottische Fans Probleme bei der Anreise in die USA. Wie die BBC am Freitag berichtete, ist der Grund dafür eine kurzfristige Statusänderung des Reisegenehmigungssystems ESTA (Electronic System for Travel Authorization). Dahinter wiederum steckt die verschärfte Einreisekontrolle der US-Regierung.Laut dem britischen Nachrichtensender gaben Dutzende Anhänger der Bravehearts an, dass sich ihr ESTA-Status kurzfristig von „genehmigt“ auf „Reise nicht autorisiert“ geändert habe. „Das Frustrierende ist, nicht zu wissen, warum das passiert ist“, sagte Scott Braid, ein Fan aus Kirkcaldy. Das Update zu seinem Status kam „wie aus heiterem Himmel“.Ein weiterer Reisender berichtete, sein ESTA im Dezember beantragt zu haben; einen Tag später wurde der Antrag genehmigt. Nun wurde der Status ein halbes Jahr später aktualisiert – und die Reise verwehrt. „Ich finde nicht, dass das fair ist, jemanden erst zur Einreise zu autorisieren und es dann wieder zurückzunehmen“, sagte er. „Es lässt einem nicht sehr viel Zeit, irgendetwas zu unternehmen.“ Allerdings erlaubt ein ESTA nur die Anreise in die USA – über die Einreise entscheiden die Beamten vor Ort.Die schottische Nationalmannschaft bestreitet ihr erstes Spiel am 13. Juni in Foxborough bei Boston gegen Haiti. Dafür anreisende Fans aus Großbritannien benötigen wie alle Touristen aus europäischen Ländern, die bis zu 90 Tage ohne Visum in die USA reisen wollen, eine ESTA-Genehmigung. Ende letzten Jahres hatten Donald Trump und die US-Regierung die Einreiseregeln verschärft.„Alle ESTA‑Anträge werden fortlaufend mit Polizei‑ und Sicherheitsdatenbanken abgeglichen“, sagte Lauren Bis, stellvertretende Heimatschutzministerin. „Die Nichtangabe von Festnahmen oder Verurteilungen stellt eine Falschangabe dar“ und könne zur „Ablehnung oder zum Widerruf eines ESTA oder zu einem dauerhaften Einreiseverbot in die Vereinigten Staaten führen“. Ein genehmigtes ESTA sei zudem „keine Garantie für die Einreise“.Seit der strengeren Einreisekontrolle müssen Touristen aus europäischen Ländern damit rechnen, ihre Social-Media-Aktivitäten der vergangenen fünf Jahre offenzulegen. Reisende, die sich nicht für ein ESTA qualifizieren, müssen stattdessen ein US‑Visum beantragen, was ein langwieriger Prozess sein kann. (sid)Nur eine Woche vor dem ersten WM-Spiel von Ko-Gastgeber USA im SoFi Stadium hat die Gewerkschaft der Angestellten in der Arena im kalifornischen Inglewood für einen Streik gestimmt. 96 Prozent der Mitglieder der Vereinigung UNITE HERE Local 11, die 2000 Beschäftigte vertritt, votierten nach Informationen des Portals The Athletic für einen Arbeitsausstand.Ersatz für die zumeist im gastronomischen Bereich eingesetzten Stadion-Mitarbeiter ist kurzfristig wohl kaum zu organisieren, da alle für die WM akkreditierten Personen erst noch einen Sicherheitscheck der lokalen Behörden durchlaufen müssen. In der vergangenen Woche waren die Verhandlungen mit Stadionbetreiber Legends Global ergebnislos abgebrochen worden, zuvor war der bestehende Tarifvertrag ausgelaufen. Ein zentraler Streitpunkt: Vom Fußball-Weltverband FIFA und dem Stadionbetreiber forderte die Gewerkschaft die Garantie, dass keine Agenten der US-Einwanderungsbehörde ICE das Gelände betreten dürfen.Der Ko-Präsident der Gewerkschaft, Kurt Petersen, hatte bei The Athletic erklärt, dass Legends Global „die Bedenken und Forderungen nicht ernst genug nehmen“.In einem Statement vom Freitagabend erklärte die Gewerkschaft: „Die Beschäftigten müssen das Recht haben, die Arbeit niederzulegen, wenn Beamte der US-Einwanderungsbehörde das Stadion betreten und dadurch eine begründete Angst um ihre Sicherheit entsteht – kein Beschäftigter sollte zwischen seinem Arbeitsplatz und seiner Freiheit wählen müssen." Im riesigen SoFi Stadium nahe des internationalen Flughafens von Los Angeles bestreitet das US-Team am 13. Juni (3.00 Uhr MESZ) sein erstes Gruppenspiel gegen Paraguay. Zudem finden in der Heimstätte der Footballteams Rams und Chargers vier weitere Gruppenspiele, ein Spiel der ersten K.o.-Runde sowie ein Viertelfinale statt. (sid)Das Fußball-Team der USA wird bei seinen WM-Spielen ab kommenden Samstag einen prominenten Fan im Vatikan haben. Papst Leo XIV. sagte am Samstag auf dem Flug nach Madrid, er stehe auf Seiten des US-amerikanischen Teams. Die USA spielen in einer Gruppe mit Australien, Paraguay und der Türkei.In Loyalitätskonflikte wird der Papst bei der WM nicht kommen. Peru, seine Wahlheimat in seiner Zeit als Missionar und Bischof, ist bei der WM nicht vertreten, weil es bereits in der Qualifikation ausschied. Dasselbe gilt für Italien, in dessen Hauptstadt Rom Leo XIV. jetzt Bischof ist. Auch der Vatikanstaat, als dessen Staatsoberhaupt der Papst fungiert, nimmt nicht an der Fußball-WM teil. (kna)Ko-Gastgeber Kanada ist ohne seinen verletzten Kapitän Alphonso Davies im letzten Test vor der Fußball-Weltmeisterschaft daheim nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Irland hinausgekommen. Bayern-Profi Davies fehlte den Gastgebern weiterhin wegen einer Oberschenkelblessur.Bei der WM-Generalprobe in Montreal gingen die Kanadier in der 24. Minute durch ein Eigentor von Jake O’Brien im Anschluss an einen Eckball in Führung. Chiedozie Ogbene glich nach einer Stunde für die Iren aus, die nicht für die WM qualifiziert sind. Ogbene traf per Nachschuss nach einem Foulelfmeter von Troy Parrott, den Torhüter Maxime Crépeau noch pariert hatte. Crépeau verhinderte in der Schlussphase den möglichen Siegtreffer der Gäste. (dpa)Anders als alle Nationalspieler werden mehrere Funktionäre des iranischen Fußball-Verbandes laut Medien keine Visa zur Einreise in die USA für die anstehende Weltmeisterschaft erhalten. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurde unter anderem dem Teammanager, den Vertretern des Außenministeriums und der Sicherheitsabteilung sowie dem Pressechef der Mannschaft die Einreise in die USA verweigert.Die Medien berichten von insgesamt zwölf abgelehnten Anträgen, aber eine offizielle Bestätigung des Verbands steht noch aus. Die Betroffenen sollen die Nationalmannschaft dennoch heute nach Tijuana begleiten, um in Mexiko dann erneut Visaanträge für die USA zu stellen. In der Stadt nahe der Grenze zum US-Bundesstaat Kalifornien wird das Team in der Nacht zum Sonntag erwartet.Zuvor hatten alle Mitglieder der iranischen Mannschaft ihre Visa für die Einreise in Mexiko erhalten und können zur WM aufbrechen. Wie die US-Nachrichtenagentur AP zudem unter Berufung auf nicht genannte US-Offizielle berichtete, sind für Spieler, Trainer und weitere Mitglieder des Mannschaftsstabes auch die Visa zur Einreise in die USA genehmigt worden.Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die Einreise der Nationalmannschaft in die Vereinigten Staaten hatte für Diskussionen gesorgt. Auch deshalb erklärte der iranische Verband Ende Mai, dass er sein Trainingscamp aus dem US-Bundesstaat Arizona ins südlich von San Diego gelegene mexikanische Tijuana verlegen wird.Die iranische Auswahl trifft jeweils in Los Angeles am 16. Juni (3.00 Uhr MESZ) auf Neuseeland sowie am 21. Juni (21.00 Uhr MESZ) auf Belgien. Das dritte Vorrundenspiel findet am 27. Juni (5.00 Uhr MESZ) in Seattle gegen Ägypten statt. (dpa)Iranisches Nationalteam erhält Visa für Vereinigte StaatenDas größte Politikum im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft ist beseitigt. Die iranische Nationalmannschaft hat wenige Tage vor dem Start der Endrunde nun auch grünes Licht für die Einreise in die USA erhalten. Dies verkündete der US-Botschafter in der Türkei, Tom Barrack, am Freitag bei X.„Ich bin stolz auf unser hervorragendes Team der US-Botschaft in Ankara, das die Visa für die iranische Nationalmannschaft auf ihrem Weg zur Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten bearbeitet hat“, erklärte er in Bezug auf einen Medienbericht, demzufolge die iranischen WM-Spieler die Einreisevisa für die USA erhalten haben.Drei Tage zuvor hatten die Iraner bereits ihre Visa für Mexiko bekommen. Derzeit befindet sich die Mannschaft im Trainingslager in der Türkei. Das Turnier beginnt am Donnerstag kommender Woche. Sein erstes WM-Spiel soll Iran am 15. Juni in den USA gegen Neuseeland bestreiten. Wie Verbandspräsident Mehdi Taj am Dienstag mitteilte, ist am Samstag ein Flug nach Spanien geplant, bevor es von dort aus weiter zum Turnier-Quartier in Tijuana nach Mexiko geht.Ursprünglich hatte die Mannschaft ihr Camp in Tucson/Arizona geplant, dieses wurde dann nach Mexiko verlegt. Die drei Vorrundenspiele finden aber in den USA statt.Die beiden Länder befinden sich im Kriegszustand, seit die USA und Israel Ende Februar begannen, Iran zu bombardieren. Wegen eines Fehlers auf der FIFA-Website haben Dutzende Fans kostenlose Tickets für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko erhalten. Der Weltverband hat die Käufer inzwischen aber aufgefordert, den korrekten Betrag für die Karten zu bezahlen. Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte die FIFA knapp eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel auf dpa-Nachfrage.Etwa 60 Fans hätten am Mittwoch „eine Mitteilung zu Tickets erhalten, die aufgrund eines früheren Zahlungsproblems während des Bestellvorgangs kostenlos zugeteilt worden waren“, erklärte die FIFA. „Die von diesen Fans angeforderten Tickets bleiben reserviert, und die betroffenen Fans wurden aufgefordert, die Zahlung des korrekten Betrags vorzunehmen.“ Der Verband bedauere den Fehler sowie etwaige dadurch entstandene Unannehmlichkeiten.„Sky News“ hatte zuvor von der Ticket-Panne berichtet. Die WM beginnt am kommenden Donnerstag mit der Partie zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Die deutsche Mannschaft bestreitet ihr erstes Gruppenspiel bei dem XXL-Turnier am 14. Juni in Houston gegen Außenseiter und WM-Neuling Curaçao.Das Wasserflaschen-Verbot der FIFA für die Fußball-WM sorgt für Diskussionen und hat die Politik auf den Plan gerufen. Neben dem New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani nahm auch Torontos Bürgermeisterin Olivia Chow den Weltverband in die Pflicht. Die FIFA hatte zuvor entschieden, dass Fußballfans trotz erwarteter Temperaturen von teils über 30 Grad selbst leere Wasserflaschen nicht mit in die Stadien in den USA, Mexiko und Kanada nehmen dürfen.Dies sei „besorgniserregend“, sagte Mamdani in einem Interview mit dem Portal The Athletic: „Das werden wir (mit der FIFA) weiterverfolgen, um die Gründe besser zu verstehen. Wir wollen nicht, dass jemand wegen der Wasserkosten im Stadion an Wasser spart, wenn er es sonst trinken würde.“Im Mai noch hatte der Weltverband als Stadionbetreiber während der WM verlauten lassen, dass leere, transparente und wiederverwendbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter mitgebracht werden dürften. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP sagte ein FIFA-Sprecher nun, dass die Regeländerung aus Sicherheitsgründen erfolgt sei. The Athletic berichtete am Freitag, dass die Entscheidung von kommerziellen Erwägungen beeinflusst worden sein könnte.„Das ist reine Geldmacherei. Warum sollte man eine Wasserflasche kaufen, wenn man sein Wasser einfach mitbringen kann? Das ist günstiger und besser für die Umwelt“, sagte Torontos Bürgermeisterin Chow bei CTV News: „Das ist empörend. Sie wollen einfach nur noch mehr Geld verdienen. Sie machen doch schon Milliardenumsätze. Hört damit auf!“ Sie forderte die FIFA auf, die Entscheidung wiedergutzumachen, indem sie den Fans im Stadion kostenlos Wasser zur Verfügung stelle. Experten warnen davor, dass Fans durch die erwartete Hitze bei den WM-Spielen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sein könnten. Ein im vergangenen Monat von der Forschungsgruppe „World Weather Attribution“ veröffentlichter Bericht war zu der Einschätzung gekommen, dass 26 der 104 WM-Spiele voraussichtlich unter Bedingungen ausgetragen werden, bei denen die sogenannte Wet-Bulb-Global-Temperature 26 Grad übersteigt – ab diesem Grenzwert gilt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für Sportler. (sid)Kurz vor dem Start der Fußball-WM haben Menschenrechtsorganisationen vor einem „Klima der Angst“ gewarnt – und weiter Druck auf die FIFA ausgeübt. Der Weltverband verspreche „das größte und inklusivste Turnier“ der Geschichte, sagte Andrea Florence von der Sport and Rights Alliance in einer Medienrunde: Weniger als eine Woche vor dem Auftaktspiel der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) sehe die Realität vor Ort aber „völlig anders“ aus.Die FIFA trage erstmals eine WM unter einem Menschenrechtsrahmen aus, dennoch fehlten Schutzmaßnahmen. Die menschenrechtsfeindliche Rhetorik von US-Präsident Donald Trump, die Razzien der Einwanderungsbehörde ICE oder Einreiseverbote hätten „einen dunklen Schatten auf das größte Sportereignis der Welt geworfen“, sagte Florence, die in einem Brief an FIFA-Präsident Gianni Infantino mehrere Forderungen mit Blick auf ICE, Einreisefragen oder zur Pressefreiheit gestellt hat. Darauf habe der Weltverband aber nur mit einer Erklärung zum Kinderschutz geantwortet.Vor allem die drohenden ICE-Razzien im WM-Umfeld treiben die Menschenrechtler um. Minky Worden von Human Rights Watch fordert eine Aussetzung der Einsätze. „Niemand kann die WM genießen, wenn die Gefahr besteht, am Stadioneingang von einer maskierten, nicht rechenschaftspflichtigen, missbräuchlichen Miliz nach seinem Pass gefragt zu werden“, sagte Worden: „Die Gefahren gehen über die Stadien hinaus, sie bestehen in den Gemeinden, in den Fanzonen.“ICE-Direktor Todd Lyons hatte im Februar erklärt, dass seine Behörde während der WM eine Schlüsselrolle für die Sicherheit spielen werde. In der Öffentlichkeit wachsen seitdem Bedenken, dass ICE auch rund um die WM-Spiele aktiv werden könnte. Bei Einsätzen von ICE-Agenten wurden zu Beginn des Jahres in Minneapolis zwei Menschen erschossen. (sid)Deutschlands WM-Gruppengegner Elfenbeinküste hat Mitfavorit Frankreich vor der Fußball-Weltmeisterschaft eine bittere Testspielniederlage zugefügt. Das Team um Superstar Kylian Mbappé und den beiden Münchnern Michael Olise und Dayot Upamecano verlor vor den heimischen Fans in Nantes mit 1:2 (1:0) gegen die Ivorer.Rayan Cherki brachte das in der ersten Halbzeit überlegene Team von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps in der 45. Minute in Führung. Über fast die gesamte erste Hälfte dominierten die Franzosen die Partie. Mbappé (7.), Olise (20.) und Cherki (31.) ließen aber hochkarätige Torchancen sträflich aus. Guela Doué (53.) glich für die Elfenbeinküste mit dem Leipziger Bundesliga-„Rookie of the Season“ Yan Diomande nach der Pause aus. Amad machte in der 84. Minute die Überraschung gegen den Weltmeister von 1998 und 2018 perfekt.Frankreich trifft bei der WM-Endrunde in der Gruppe I auf Norwegen, Senegal und Irak. Die Elfenbeinküste spielt in der Gruppe E gegen Deutschland, Ecuador und Curaçao.Auch die Spanier taten sich in ihrem Testspiel schwer. Der Weltmeister von 2010 kam in La Coruna gegen den WM-Teilnehmer und Frankreichs Gruppengegner Irak nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Cheftrainer Luis de la Fuente musste allerdings auch auf Leistungsträger wie Lamine Yamal, Pedri, Rodri, Nico Williams und Marc Cucurella verzichten.Ferran Torres (16.) brachte die Spanier in Führung. Iraks Merchas Doski (27.) glich noch vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Iberer die Partie, konnten aber aus der Überlegenheit keinen Profit ziehen.Der Europameister von 2024 trifft bei der WM in der Gruppe H auf WM-Neuling Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay. Gegner des Irak sind in der Gruppe I Frankreich, Senegal und Norwegen. (dpa)Bei der Fußball-WM werden erstmals auch die Ersatzspieler bei der üblichen Zeremonie vor dem Anpfiff mit auf dem Platz stehen. „Während der Nationalhymnen versammeln sich alle 26 Akteure jedes Teams um das Banner im Mittelkreis, damit jeder einzelne von ihnen – also nicht nur die Startelf – diesen symbolträchtigen Moment voller Stolz und Emotionen erleben kann“, gab die FIFA eine Woche vor dem Start in das Turnier bekannt. Der Weltverband kündigte an, dass die Teams beim Einlaufen von Kindern und Jugendlichen begleitet werden. „Die Zeremonie vor der Partie wird durch eine Reihe zusätzlicher visueller Elemente bereichert, darunter ein Banner im Mittelkreis, kleine Nationalflaggen sowie das charakteristische FIFA-Logo auf dem Spielfeld“, hieß es. Zum Handschlag der Spielführer und Mannschaftsfoto der Startelf sind die Ersatzspieler dann nicht mehr auf dem Feld. Die FIFA kündigte an, dass die Zeremonie im Verlauf des Turniers „um zusätzliche Elemente wie farbigen Rauch oder Pyrotechnik erweitert“ werde. Das Turnier in Mexiko, Kanada und den USA beginnt am kommenden Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Ko-Gastgeber Mexiko und Südafrika in Mexiko-Stadt. Deutschland spielt erstmals am 14. Juni in Houston gegen Curaçao. (dpa)Ko-Gastgeber Mexiko hat seine Generalprobe vor der Fußball-Weltmeisterschaft mit 5:1 gegen Serbien gewonnen. In Toluca geriet die Nationalmannschaft eine Woche vor dem WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika zunächst in Rückstand, drehte dann aber auf und kann nun mit viel Schwung ins Turnier gehen. Petar Stanic brachte die nicht für die WM qualifizierten Serben in der 19. Minute in Führung und profitierte dabei von einer missglückten Abwehraktion der mexikanischen Innenverteidiger. Johan Vásquez (34. Minute) und ein Eigentor von Stefan Bukinac (45.+2) sorgten aber noch vor der Pause für die mexikanische Führung. Bukinacs Rückpass erwischte Torwart Filip Stankovic auf dem falschen Fuß und rollte ins Tor. Raúl Jiménez (57.), ein Eigentor von Adem Advic (72.) und Luis Chavéz (90.) sorgten für die weiteren Treffer der Gastgeber, die nach Schlusspfiff unter Feuerwerk von den Fans bejubelt wurden. Mexiko eröffnet die WM in Mexiko-Stadt am 11. Juni gegen Südafrika und trifft in Gruppe A zudem noch auf Tschechien und Südkorea. (dpa)Aufatmen bei Breel Embolo und der Schweizer Fußballnationalmannschaft: Nachdem es zunächst Probleme mit dem Visum gegeben hatte, darf der Stürmer nun doch zu seinen Teamkollegen in die USA reisen, die sich dort in den letzten Vorbereitungen für die anstehende WM (11. Juni bis 19. Juli) befinden. Der Schweizer Fußballverband (SFV) teilte am Donnerstagabend mit, darüber informiert worden zu sein, „dass das Visum für Breel Embolo genehmigt wurde. Er kann somit am Freitag in die USA reisen.“Der WM-Tross der Schweizer war am Dienstag ohne Embolo aufgebrochen. Die elektronische Reisegenehmigung (ESTA) des Spielers sei bis Dienstagmorgen zwar bewilligt gewesen, wie es von Seiten des SFV hieß, „zweieinhalb Stunden vor dem Abflug erhielten wir jedoch die Mitteilung, dass für sein ESTA zusätzliche Abklärungen erforderlich seien.“Demnach sei Embolo von der US-Botschaft in Bern darüber informiert worden, „dass sie die Gerichtsdokumente zu einem abgeschlossenen und seit diesem Frühjahr rechtskräftigen Urteil im Zusammenhang mit einer ausgesprochenen Drohung aus dem Jahr 2018 benötigt“, hieß es zudem vom Verband. „Konkret ging es bei den Abklärungen auf der Botschaft um die Frage, ob physische Gewalt zur Anwendung gekommen war. Dies war nicht der Fall.“Embolo, der bei Stade Rennes unter Vertrag steht und einst auch für Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach spielte, ist im Team von Trainer Murat Yakin als Stammspieler vorgesehen. Die Mannschaft bestreitet am Samstag in San Diego ein letztes Testspiel gegen Australien. Bei der WM trifft die Schweiz in der Gruppe B auf Katar, Ko-Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina. (sid)Nationalspieler Nathaniel Brown hat das Thema Wechselabsichten zum FC Bayern München im Trainingscamp des deutschen WM-Kaders in Chicago konsequent abgeblockt. „Ich konzentriere mich voll und ganz auf die WM. Deshalb werde ich das nicht kommentieren“, sagte der 22 Jahre alte Außenverteidiger von Eintracht Frankfurt in Chicago in einer digitalen Medienrunde.Die Bayern streben offensichtlich eine Verpflichtung des vielseitig einsetzbaren Profis an. Wie der TV-Sender Sky und die „Bild“-Zeitung berichten, ist sich der deutsche Rekordmeister mit Brown über einen Wechsel in diesem Sommer mündlich einig. Brown trug nicht zur Aufklärung bei. „Es geht um die WM, darum kümmere ich mich jetzt. Voller Fokus auf die WM“, wiederholte der viermalige Nationalspieler.Der WM-Teilnehmer soll demnach einen Vertrag bis Ende Juni 2031 bekommen. Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl soll über den Transfer bereits in direktem Kontakt mit seinem Frankfurter Kollegen Markus Krösche stehen. Brown habe sehr positive Gespräche mit Bayern-Coach Vincent Kompany geführt, wie es heißt. Allerdings soll die Eintracht rund 65 Millionen Euro Ablöse für den in Frankfurt vertraglich noch bis zum Sommer 2030 gebundenen Profi fordern. Die Eintracht dürfte Zeit haben, schließlich könnte Brown seinen Marktwert bei der WM auch noch weiter erhöhen. Der Defensivspieler, der auch rechts verteidigen und im Mittelfeld spielen kann, war vor zwei Jahren vom Zweitligaverein 1. FC Nürnberg nach Frankfurt gewechselt. Dort hat er sich rasant weiterentwickelt und in der abgelaufenen Bundesliga-Saison auch den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: Schotten verärgert über Status-Änderungen bei ESTA | FAZ
Papst Leo XIV. hält für Team USA +++ Iranische Spieler erhalten Visa, aber nicht alle Funktionäre +++ FIFA erlaubt doch Wasserflaschen +++ Menschenrechtler warnen vor „Klima der Angst“ +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.













