«Misstrauensvotum der Welt»: Deutschland ist bei der Wahl für den Uno-Sicherheitsrat gescheitert – die Reaktionen fallen entsprechend ausDie Opposition spricht von einer Blamage nach der nächsten. Selbst geringere Zahlungen an die Vereinten Nationen werden nun diskutiert.Eric Matt, Berlin04.06.2026, 09.23 Uhr3 LeseminutenAktualisiertDer Sitzungssaal des Sicherheitsrats im Uno-Hauptquartier in New York.imago stock&people via www.imago-images.de / ImagoDeutschland hat die Wahl in den Uno-Sicherheitsrat verfehlt. Stattdessen werden Österreich und Portugal in den Jahren 2027 und 2028 als nicht-ständige Mitglieder in dem wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen sitzen. Noch am Abend gratulierte Bundeskanzler Friedrich Merz den beiden europäischen Konkurrenten zur Wahl.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Er zeigte sich überzeugt, dass die Bewerbung dennoch richtig gewesen sei und sie Deutschland «langfristig zugutekommen» werde. Selbstkritische Töne waren nicht zu hören.Opposition spricht von «Blamage»Doch Kritik gibt es an anderer Stelle zuhauf. Deutschlands Medien sprachen von einer «Klatsche», einem «schweren Schlag» oder auch einem «Misstrauensvotum der Welt gegenüber Deutschland». Auch die Politik äusserte sich kritisch, sowohl aus den Reihen der Koalitionsfraktionen von Christlich- und Sozialdemokraten als auch aus der Opposition.Eine Blamage folgt auf die nächste: Wollte Merz unser Land zu Beginn seiner Kanzlerschaft "zurück auf die internationale Bühne" bringen, bleibt Deutschland nun ohne Sitz im UN-Sicherheitsrat. https://t.co/vAKMlHT0jV— Alice Weidel (@Alice_Weidel) June 3, 2026