Zwei Sätze sind es, mit denen der neue FDP-Vorsitzende gleich mal jenseits aller Inhalte markiert hat, was er aus dem parteipolitischen Liberalismus in Deutschland machen will – und zwar ein lauter und ein leiser. Der laute Satz ist im Gespräch mit der Bild-Zeitung gefallen, er richtet sich an die unterlegene Kampfkandidatin Agnes Strack-Zimmermann: »Marie-Agnes, Du hast nur 40 Prozent – und jetzt weißt Du, wo der Hammer hängt.« Der leise Satz, der noch tiefer blicken lässt, fiel in der ARD. Als Antwort auf die Frage, wie er denn nun gedenke, diese 40 Prozent Unterstützerinnen für Strack-Zimmermann hinter sich zu bringen, sagte Kubicki: »Gar nicht.« Denn es sei völlig egal, »wie wir uns nach innen selbst empfinden, ob wir lustig oder traurig sind.«
Wolfgang Kubicki: Das Garstige steht ihnen nicht
Mit dem FDP-Vorsitz für Wolfgang Kubicki kommt ausgerechnet dem Liberalismus die Freundlichkeit abhanden. Schade eigentlich, wir könnten sie gerade gut gebrauchen.
Wolfgang Kubicki neue FDP-Führung (60%); Bruch-Strategie statt Konsensfindung zwischen Parteiflügeln. Polarisierung signalisiert Trend in Corporate Governance und Tech-Investing mit Effekten auf Talent-Retention und Collaboration-Culture.













