Interview«Sorry, das sind Fake News» – Medienunternehmer Peter Wanner über die Abgesänge auf sein ImperiumDer Patron von CH Media zeigt sich kämpferisch. Sein Unternehmen habe eine grosse Zukunft, auch wenn die gedruckte Zeitung irgendwann nicht mehr jeden Tag erscheinen werde. Und im Fernsehen wolle er die Fussball-Champions-League übertragen.01.06.2026, 05.30 Uhr10 Leseminuten«Was vor ihrer Haustür passiert, interessiert die Leute sehr stark»: Der Verleger Peter Wanner glaubt an die Zukunft des Regionaljournalismus.Der Chef des Ringier-Verlags, Marc Walder, prophezeit den privaten Schweizer Medienunternehmen ein Massensterben. Im digitalen Zeitalter hätten nur Qualitätszeitungen wie die NZZ und reichweitenstarke Portale wie «20 Minuten» und «Blick» eine Überlebenschance, sagte Walder in einem Interview der «NZZ am Sonntag».Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Hat Walder recht, ist das Verlagshaus CH Media fundamental bedroht. Der Patron Peter Wanner hat aus dem «Badener Tagblatt» in dreissig Jahren ein Medienimperium aufgebaut mit 18 Regionalzeitungen, 10 TV-Sendern und 11 Radiostationen.Herr Wanner, sind Sie froh, dass Sie angesichts der ungewissen Zukunft die Verantwortung für CH Media Ihren Kindern abgegeben haben?Nein, die Übergabe an die Kinder hängt zum Glück nicht damit zusammen. Wir schätzen die Lage ganz anders ein als Herr Walder. Wir haben immer an die Regionalmedien geglaubt, daran hat sich nichts geändert. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres liegen wir in der Sparte Publizistik im Umsatz markant über Budget. Zudem konnten wir im letzten halben Jahr die Auflage stabilisieren: Der Rückgang bei Print konnte mit E-Paper- und Onlineabos erstmals kompensiert werden.Die digitale Transformation läuft seit zwanzig Jahren. Doch noch immer kommen bei CH Media über 90 Prozent der Einnahmen aus dem Printgeschäft. Das ist ernüchternd.Die 90 Prozent stimmen nicht, CH Media ist breit aufgestellt mit Radio, TV, Digital, Print und «classifieds». Was aber stimmt: Wir sind bei der Digitalisierung etwas später dran als andere Medienhäuser. Natürlich verdient man im Digitalen weniger, aber bei Onlineabos sehen wir grosse Wachstumschancen, gerade in den Regionen. Da ist das Potenzial längst nicht ausgeschöpft.Das digitale Wachstum wurde immer wieder vorhergesagt, aber nie erreicht. Warum soll sich das jetzt ändern?Wir arbeiten derzeit an neuen Initiativen, zum Beispiel bringen wir ein digitales GA für alle Titel von CH Media auf den Markt. Wenn jemand das «St. Galler Tagblatt» abonniert, kann er gleichzeitig zum Nulltarif die «Aargauer Zeitung» oder die «Luzerner Zeitung» lesen. Wir sehen in solchen Angeboten Potenzial, zusätzlichen Mehrwert für Abonnentinnen und Abonnenten zu schaffen.Marc Walder begründet das Absterben von Regionalmedien damit, dass diese auf Social Media nicht präsent seien und damit die nächste Generation nicht erreichten. Sie sterben den Tod durch Vergessen.Marc Walder versteht sicher viel von Boulevardjournalismus, aber dass er auch genügend Expertise bei Regionalmedien hat, wage ich zu bezweifeln. Unsere Marken sind selbstverständlich auch präsent auf Social Media. Wir erreichen die Jungen also durchaus und werden das weiter pushen. Zudem haben wir das Portal «Watson», das bei den Jungen sehr gut ankommt.Aber sind die Leute bereit, dafür zu zahlen?Gemäss einem Reuters-Report ist die Zahlungsbereitschaft für News in der Schweiz von 17 auf 22 Prozent gestiegen. Ein Onlineabonnement kostet nicht alle Welt. Zudem: Was vor ihrer Haustür passiert, interessiert die Leute sehr stark. Wer sonst informiert über Wahlen und Abstimmungen in den Gemeinden und Kantonen? Das machen nur wir. Wir arbeiten täglich an unserer Unentbehrlichkeit.Ihre kostenlosen «Today»-Portale, die auf lokale News ausgerichtet waren, haben Sie letztes Jahr sang- und klanglos geschlossen. Das zeigt, dass Lokaljournalismus online nicht funktioniert.Das ist ein völlig falscher Schluss. Korrekt ist, dass digitale, rein werbefinanzierte Gratismodelle im Lokalen nicht funktionieren. Diese Erfahrung mussten wir leider machen. Die Reichweite ist zu tief, um sich über Werbung zu refinanzieren. Gratismedien funktionieren im Lokalen nur mit Print, weil die Leute die Zeitung tatsächlich auch anschauen, wenn sie ins Haus geliefert wird. Hier sind die lokalen Werbekunden bereit, für diese Aufmerksamkeit zu bezahlen.Fakt ist, dass CH Media kaum Geld verdient. Letztes Jahr betrug die Gewinnmarge 3,5 Prozent, in den Jahren zuvor war sie noch tiefer oder sogar negativ. Das reicht nicht zum Überleben.Moment, wir haben lange sehr gut verdient! Dann hatten wir aber angesichts rückläufiger Werbeerträge zu viel Personal, das wir zu spät abgebaut haben. Nach seinem Antritt als CEO im April 2023 musste mein Sohn das Unternehmen sanieren. Jetzt ist der finanzielle Turnaround gelungen. Und im laufenden Jahr haben wir keine doppelten IT-Kosten mehr. Der strategische Schritt, in der IT wieder unabhängig zu werden, hatte seinen Preis.Marc Walder hat am Swiss Media Forum vor zwei Wochen gesagt, dass Ihr Unternehmen 16 Millionen Franken an TV- und Radiogebühren sowie an öffentlichen Geldern für die Zeitungszustellung erhalte. Der operative Gewinn beträgt knapp 14 Millionen Franken. Ohne Subventionen wäre CH Media defizitär.Sorry, das sind Fake News. Für unsere konzessionierten regionalen TV-Sender und für Radio Central haben wir einen Leistungsauftrag. Die Gebühren, die wir erhalten, sind reine Kostendeckungsbeiträge. Es gibt ein gesetzliches Dividendenverbot, einen Gewinn machen wir mit diesen Sendern nicht. Wenn wir die Gebühren nicht bekämen, müssten wir die Sender schliessen. Das ist wie bei der SRG. Auch sie müsste ohne Gebühren dichtmachen. Das heisst: Der operative Gewinn von CH Media ist echt erwirtschaftet.Die Zeitungen von CH Media haben in den vergangenen Jahren stark expandiert. Der Mantelteil mit nationaler und internationaler Berichterstattung deckt die Deutschschweiz von Schaffhausen bis ins Wallis ab. Wie wollen Sie noch weiter skalieren?Das wollen wir gar nicht. Wir müssen nicht in die Breite wachsen, sondern in die Tiefe. Wir müssen die Leute dort abholen, wo sie sind. Das ist die Aufgabe des Lokaljournalismus. Gleichzeitig zeigen Umfragen aber auch, dass unser nationaler und unser internationaler Teil sowie die Wirtschaft sehr gut gelesen werden.Es gäbe für Sie noch eine Möglichkeit zu wachsen: indem Sie den Mantelteil mit jenem von Tamedia fusionieren.Das ist keine Option. Wir sind für den Wettbewerb.Und wenn das Leiden zu gross wird?Wir glauben nicht, dass dies geschehen wird. Wir sind selber überrascht, dass wir im letzten Jahr mehr als 10 000 neue Printabonnenten gewonnen haben. Das ist zwar weniger, als wir verloren haben, aber immerhin. Vielleicht zeichnet sich hier ein neuer Trend ab, dass nämlich die Leute verlässliche Informationen wollen – fake-free – und ihrem regionalen Medium vertrauen.Trotzdem geht die Auflage zurück.Was wir uns vorstellen können, ist eine Frequenzreduktion bei den Printausgaben. Also dass die gedruckte Zeitung nicht mehr täglich erscheint. Denn Druck und Vertrieb sind sehr teuer. Fällt die Auflage unter eine gewisse Grösse, gehen wir von sechs Ausgaben auf drei, zwei oder sogar nur eine zurück. Aber das dauert noch mehrere Jahre.Also nur noch eine «Schweiz am Wochenende» für alle?Genau, eine reichhaltige gedruckte Zeitung einmal pro Woche und für die übrigen Tage ein digitales Angebot und das E-Paper. Das könnte in zehn Jahren oder mehr eine attraktive Rückfallposition sein.2019 haben Sie für den Erwerb der TV-Sender der 3plus-Gruppe horrende 160 Millionen Franken bezahlt. Obschon das werbefinanzierte lineare Fernsehen mit denselben Problemen kämpft wie die Zeitungen.Die Zahl ist deutlich zu hoch.Wie hoch war der Betrag?Es war ein dreistelliger Millionenbetrag, genauere Zahlen sagen wir nicht. Wir haben viel bezahlt, das gebe ich zu. Es war eine strategische Investition, damit wir die Einzigen sind, die neben der SRG Fernsehen betreiben.Wie oft haben Sie diese Übernahme schon bereut?Kurz nach der Übernahme kam Covid, die Werbeeinnahmen brachen ein, da habe ich den Entscheid tatsächlich kurz bereut. Doch die Situation hat sich wieder entspannt. Mittlerweile haben unsere Sender 10 Prozent Marktanteil in der deutschen Schweiz, und das rein werbefinanziert. Dank der Übertragung der Eishockey-Play-offs lag der Marktanteil im April sogar bei etwas über 12 Prozent. Wir sind sehr zuversichtlich.Was nützt ein hoher Marktanteil, wenn der Werbemarkt zurückgeht? Auch die SRG spürt die sinkenden Werbeeinnahmen.Leider fliesst ein Teil dieser Werbung zu den Big-Tech-Unternehmen ins Ausland. Dass die TV-Werbung derzeit zurückgeht, liegt aber auch an der schlechten wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland. Das schwappt über in die Deutschschweiz. Wir haben mit Oneplus indes ein kostenpflichtiges Streamingportal gegründet, so dass wir im TV-Bereich nicht mehr so stark von der Werbung abhängig sind. Dort wachsen wir sehr stark, im letzten Jahr konnten wir die Zahl der Abonnenten um 60 Prozent steigern.Wie viele Streamingabonnenten haben Sie?Es handelt sich um eine sechsstellige Zahl, stetig wachsend. Neu haben wir bei Oneplus die Inhalte von RTL+ und Paramount integriert, kein anderes Streamingportal in Europa bietet so viele Inhalte. Das ist die Zukunft. Deshalb wollen wir in diesem Bereich weiter investieren, insbesondere bei den Sportrechten und der Unterhaltung wollen wir Gas geben.Welche Sportübertragungen streben Sie an?Die Fussball-Champions-League. Bis im Sommer wird sich entscheiden, ob wir den Zuschlag für die Spiele im Free TV erhalten.«Die SRG sollte sich auf ihren Kernauftrag fokussieren»: Wanner möchte das Unterhaltungs- und Sportangebot seiner TV-Sender ausbauen.Bisher übertrug die SRG die kostenlosen Spiele der Champions League. Werden Sie sich einen Bieterwettstreit mit dem gebührenfinanzierten Sender liefern?Das werden wir sehen. Wir sind der Meinung, dass alles, was durch den Markt finanzierbar ist, den Privaten überlassen werden sollte. Die SRG sollte sich auf ihren Kernauftrag fokussieren, auf Information, da hat sie meiner Meinung nach noch Verbesserungsbedarf. Und auf Kultur, Wissenschaft und Bildung. Wenn die SRG nun prüfen würde, Radio SRF 2 Kultur zu schliessen, so wäre das das Dümmste, was sie machen könnte. Denn das ist Service public, der sich nicht durch den Markt finanzieren lässt. Genau für solche Angebote bekommt die SRG Gebührengelder, nicht für die Champions League.Sieht das der Medienminister Albert Rösti auch so?Ich glaube schon. Er gehörte ja zu den Initianten der Halbierungsinitiative, bevor er Bundesrat wurde. Dann hat er mit der Senkung der Gebühren auf 300 Franken pro Jahr so etwas wie einen Gegenvorschlag eingebracht. Das haben wir mit dem Verband Schweizer Medien unterstützt.Der Kauf der 3plus-Gruppe hat Sie weit über 100 Millionen Franken gekostet, der Aufbau des Onlineportals «Watson» hat ebenfalls Millionen verschlungen, nun muss CH Media der NZZ einige Dutzend Millionen für den Rückkauf der Aktienanteile bezahlen. Die ganze Branche fragt sich: Woher nehmen Sie all das Geld?Wir haben drei Geldquellen: den Reservetopf der alten AZ-Medien, den laufenden Cashflow und vor allem die Devestitionen, die den grössten Teil ausmachen. Wir haben gegen 100 Millionen Franken devestiert.Devestiert, das heisst, Sie haben Liegenschaften verkauft?Ja, Immobilien, die nicht betriebsnotwendig sind. Aber wir haben nicht alles abgestossen, das grosse Areal Telli in Aarau behalten wir. 3plus haben wir längst verdaut, und für die NZZ-Anteile von CH Media haben wir einen klaren Finanzierungsplan. Ausserdem habe ich ein privates Immobilienportfolio aufgebaut, das bleibt aber unangetastet.Das tönt nicht danach, als ob Sie viel Vertrauen hätten in die Firma.O doch, ich bin mittlerweile sehr zuversichtlich. Das ist nicht Zweckoptimismus, sondern echter Optimismus. Denn es ist noch einiges in der Pipeline.Sind Sie so zuversichtlich, weil Sie auf zusätzliche Subventionen hoffen? Selbst der Medienpionier Roger Schawinski ruft plötzlich nach staatlicher Unterstützung.Unsere Strategie ist, ohne zusätzliche Medienförderung über die Runden zu kommen. Sollte es trotzdem ein neues Paket geben, so sind wir offen. Die indirekte Presseförderung, also die Verbilligung der Posttarife für die Zeitungszustellung, hat deshalb ihren Charme, weil sie wettbewerbsneutral ist. Ein gutes Modell, denn der Staat kann dadurch nicht in die Redaktionen oder in die Publizistik eingreifen.Für digitale Medien taugt dieses Modell nicht. Wie soll der Staat Ihrer Meinung nach die Medien unterstützen?Als Liberaler bin ich grundsätzlich skeptisch gegenüber einer etatistischen Förderung. Wenn sie aber kommt, dann bin ich für ein Gutscheinmodell. Man könnte die SRG-Gebühr in eine Mediengebühr umwandeln. Von den 1,2 Milliarden an Gebühreneinnahmen könnte man z. B. 400 Millionen als Mediengutscheine an die 4 Millionen Haushaltungen zurückgeben. Die Menschen sollten selber entscheiden, welches private Medium sie mit ihrem Gutschein unterstützen wollen. Ein solches Modell hätte den Vorteil, dass die Konsumenten das Geld verteilen und nicht eine Behörde oder ein Gremium.Stolz, dass er die Generationenfolge geschafft hat: Peter Wanner hat die Aktien von CH Media seinen Kindern übergeben, bleibt aber Präsident des Verwaltungsrates.Reden wir noch über das Druckgeschäft. Sie sind bald der letzte namhafte Anbieter.Last man standing. Das ist meine Strategie. Wir drucken nun sogar das Bundesbüchlein.Sie hoffen darauf, dass die Konkurrenz noch ganz zumacht, damit Sie Monopolpreise verlangen können?So weit sind wir noch nicht. Mit Tamedia haben wir im Zeitungsdruck noch einen Konkurrenten. Und es gibt noch einige kleinere Druckereien. Aber ja, wir glauben daran, dass wir damit Geld verdienen können. Sonst würden wir es nicht machen.Sie haben kürzlich die operative Leitung Ihren drei Kindern abgegeben. Offensichtlich haben Sie das besser gelöst als der Konkurrent Ringier, wo kein Nachfolger aus der Familie in Sicht ist.Bei jedem Familienunternehmen ist der Übergang auf die nächste Generation die Achillesferse. Ich bin stolz darauf, wie wir das gelöst haben. Das war ein längerer Prozess. Vor vier Jahren habe ich in der Familie offengelegt, was meine Vorstellungen sind. Dann gab es viele Gespräche, alle mussten gewisse Abstriche machen. Am Ende waren alle einverstanden, es gab keinen Neid und keinen Streit. Eine weitere Tochter ist Ärztin, sie wollte aber nicht an der Unternehmung beteiligt sein. Alle kommen weiterhin gut miteinander aus.Sie hatten mit Ihrem Vater andere Erfahrungen gemacht.Mein Vater hat grosse Verdienste, er konnte aber nicht loslassen. Ich habe mir geschworen, dass ich es anders machen würde. Mir war wichtig, dass die Kinder, die interessiert sind, operativ in der Firma tätig sind und entsprechend ausgebildet werden. Sie sollen nicht einfach im Verwaltungsrat sitzen. Ein Verwaltungsrat weiss in der Regel nicht, was in der Firma wirklich abgeht. Das Management erzählt zwar gerne, was gut läuft, alles andere sagt es lieber nicht.Von den drei Kindern ist Michael als CEO der klare Thronfolger. Es gibt also eine Hierarchie. Führte das nicht zu Missgunst?Die zwei Söhne haben die operative Führung. Michael ist der Primus inter Pares. Das hat sich so ergeben, schon in der Familie war er die Leitfigur. Alle drei haben unterschiedliche Skills. Der Jüngste ist verkaufsorientiert, die Tochter ist Journalistin und bringt das publizistische Wissen ein, der Älteste ist der Stratege. Das ist eine gute Aufteilung.Wie lange bleiben Sie noch Verwaltungsratspräsident?Solange ich mag und fit bin. Bis 85 sicher. Ich habe meinen Abgang angeboten, aber ich bin noch erwünscht. Den Nachfolger habe ich aber schon bestimmt.Wer ist das?Das will ich noch nicht verraten. Aber wenn mir etwas zustösst, wäre die Nachfolge geregelt. Derzeit wollen meine Kinder aber noch, dass ich weitermache und meine Erfahrungen einbringe.Zur PersonNZZPeter Wanner, 82, studierter Politikwissenschafter, leitete während vieler Jahre CH Media. Letztes Jahr hat er das Medienhaus an seine Söhne Michael und Florian sowie seine Tochter Anna Wanner verkauft, ist aber Verwaltungsratspräsident geblieben.Passend zum Artikel