Wahl von Wolfgang Kubicki zum FDP-Chef: Chance und Risiko
Klar, Wolfgang Kubicki ist ein peinlicher Macho der uralten Schule. Aber er könnte manche potentielle AfD-Wähler zur FDP hinüberziehen.
Frisches Nachwuchstalent auf dem FDP-Parteitag in Berlin
Annegret Hilse/reuters
E in alter weißer Mann gewinnt gegen eine kaum jüngere weiße Frau: Wie sich die FDP gerade präsentiert, wirkt nicht gerade modern, divers und zukunftsträchtig. Ganz im Gegenteil: Der neue Parteichef Wolfgang Kubicki erinnert an den peinlichen Onkel, der bei Familienfeiern immer durch ordinäre Sprüche und sexistische Herrenwitze auffällt. Hat die FDP noch alle Tassen im Schrank, wenn sie so einem Typen die Führung der einst ehrwürdigen Liberalen anvertraut? Also einem Macho der uralten Schule, der den Kanzler „Eierarsch“ nennt und der seiner unterlegenen Gegenkandidatin via Bild zuruft: „Jetzt weißt du, wo der Hammer hängt.“













