Die Kantstraße ist Berlins „Little Asia“, Fressmeile und seit Jahren auch ein Symbol für den Wandel Charlottenburgs hin zum Szene-Kiez. Nun gesellt sich ein weiterer Baustein hinzu: Mit „Dufte“ eröffnet im historischen Kantgaragenpalast ein kulinarisches Kulturhaus, das Gastronomie, Kunst und Nachbarschaft zusammenbringen will.

Lange Zeit kündigten Plakate das neue Konzept an, etwas kryptisch, aber durchaus die Neugierde weckend. Ende Mai war es dann so weit: Im Inneren des Kantgaragenpalasts offenbarte sich ein Gastronomie-Konzept, das aufgehen könnte. Vier Küchen, die bisher noch wenig oder gar nicht auf der Kantstraße vertreten sind, und ein Biergarten im Hinterhof. Zu probieren gab es Tacos vom Curried Cactus, eine erfrischende Kaltschale mit Schuss und Blutwurstkroketten des deutschen Küchenkonzepts Tacho

Fehlte in Charlottenburg: Hier kann man sich ungezwungen auf ein Feierabendbier treffen.

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So unangestrengt das Haus wirkt, so durchdacht ist das Team dahinter. Für Raumgestaltung und Konzept zeichnet Timo Hanjo von FictionFactory verantwortlich, den operativen Betrieb leitet Philipp Köppen, zuvor Betriebsleiter des Holzmarkts. Das Kultur- und Eventprogramm verantwortet Mali Haag (Better Life, Nomi Weinbar), während Björn Weissgerber als Head of Hospitality internationale Erfahrung aus Häusern wie Zuma und Roka mitbringt.