Matthias Hüppi bleibt Präsident des FC St. Gallen – vier Aktionäre ziehen sich aus der Event AG zurückNach dem Gewinn des Schweizer Cups wurde ein schwelender Konflikt an der Klubspitze öffentlich. Nun ist eine Entscheidung gefallen – sie dürfte im Sinne der fussballbegeisterten St. Galler Bevölkerung sein.27.05.2026, 11.26 Uhr2 LeseminutenEr bleibt Präsident des FC St. Gallen: Matthias Hüppi an der Pressekonferenz am Mittwochmorgen.Gian Ehrenzeller / Keystonewek. Der Machtkampf im FC St. Gallen ist beigelegt. Der Präsident Matthias Hüppi bleibt im Amt, wie er am Mittwoch an einer Pressekonferenz bestätigt hat. Sichtlich emotional betonte Hüppi, die in den vergangenen 48 Stunden getroffenen Entscheidungen seien alle im Sinne des Klubs erfolgt, es gehe nicht um einzelne Personen. Im FC St. Gallen müsse immer das Wohl des Klubs im Zentrum stehen: «Diese Devise ist für mich nicht verhandelbar», sagte der 68-Jährige. Hass und Hetzjagden auf Personen, egal auf welche, hätten trotz Meinungsverschiedenheiten keinen Platz.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Zudem machen auch die vier Verwaltungsräte Peter Germann, Patrick Gründler, Christoph Hammer und Benedikt Würth weiter. Sie hatten ursprünglich ihren Rücktritt auf Ende Juni eingereicht. Nun hat der Verwaltungsrat eine andere Lösung gefunden: Der Grossaktionär Patrick Thoma, der erst seit Herbst Einsitz im Gremium hatte, scheidet aus dem Verwaltungsrat aus. Zudem ziehen sich die Aktionäre Ernst Eisenhut, Martin Jäger, Roland Gutjahr und Thoma – letztere beiden standen als Drahtzieher hinter weiteren Umbauplänen im Verwaltungsrat des FC St. Gallen – zurück.Die vier hätten sich bereit erklärt, ihre Aktienpakete an die restlichen Aktionäre abzutreten, um einen Neuanfang im Aktionariat möglich zu machen, wie Reto Preisig, einer der Aktionäre der FC St. Gallen Event AG, erklärte. Das Aktionariat der FC St. Gallen Event AG besteht somit künftig nicht mehr aus zehn, sondern aus sechs Personen.Dass die Entmachtung von Hüppi scheitert, hatte sich im Verlauf des Mittwochmorgens abgezeichnet. Zu gross war der Widerstand in der fussballbegeisterten St. Galler Bevölkerung, in der Politik und vor allem in der riesigen Fangemeinde geworden. Knapp 40 000 Anhänger hatten eine Petition unterschrieben, die forderte, dass Hüppi und der gesamte Verwaltungsrat des FC St. Gallen im Amt bleiben. Auch der Regierungsrat und die St. Galler Stadtregierung hatten sich am Dienstag für einen Verbleib der bisherigen Klubführung ausgesprochen.Mehr folgt ...Passend zum Artikel