Quelle: dpa

25. Mai 2026, 21:01 Uhr

Monatelange Isolation kann Konflikte in Gruppen verstärken, zeigt eine Studie aus der Antarktis.

© Jessica Studer/​EurekAlert/​dpa

Wenn Menschen monatelang unter Extrembedingungen in einer kleinen Gruppe leben, hat das weitreichende Auswirklungen auf die Psyche. Das zeigt eine Studie an der Besatzung einer entlegenen Antarktis-Forschungsstation. «Bei längerer Isolation stärkt ständige Nähe Beziehungen nicht unbedingt, sondern kann viel mehr Spannungen, Misstrauen und psychische Belastungen verstärken», berichten Forschende mehrerer Universitäten, darunter Zürich, Bern und Würzburg, in der Fachzeitschrift «PNAS» («Proceedings of the National Academy of Sciences»). Dies sollte man bei künftigen Weltraummissionen berücksichtigen.